8 Fehler, die Du beim Setzen von Zielen unbedingt vermeiden solltest

Ziele sind ein wunderbares Instrument zur Erhöhung der Produktivität. Ich würde sogar behaupten, dass es ohne das Setzen von Zielen keine echte Produktivität gibt.

Wie erreiche ich meine Ziele?

Ziele setzen und sein Leben danach ausrichten, gibt einen klaren Blick auf die wichtigen Dinge im Leben.

Sie sind ein Instrument, um die Produktivität und Effizienz zu erhöhen, sich glücklicher zu fühlen und gesünder zu leben.

Orientiert man sich bei anstehenden Entscheidungen an seinen Zielen, verziehen sich die durch Nebel verhangenen Gedanken und man erhält einen glasklaren Blick auf die anstehenden Entscheidungen.

Generell scheint das Setzen von Zielen eine relativ leichte Aufgabe zu sein. Aber warum tun sich viele Menschen damit so schwer?

Hier sind die 8 häufigsten Fehler, die ich bei den meisten Menschen beobachten kann:

1. Sie hinterfragen nicht das ‚Warum‘

Ziele sind nur dann erstrebenswert, wenn wir uns klar darüber sind, warum wir etwas erreichen wollen. Dies kann z.B. bei Gewichtsproblemen ein gesünderes Leben und ein besseres Körpergefühl sein.

Durch das ‚Warum‘ bleibst Du an Deinen Zielen dran und erhältst Deine Motivation.

2. Sie halten die Ziele nicht schriftlich fest

Sich nur etwas im Kopf vorzunehmen, reicht nicht aus. Die Gedanken und Ziele sind genauso schnell wieder verflogen, wie sie gekommen sind.

Daher Ziele immer schriftlich festhalten.

Dies kann im großen Rahmen ein Lebensplan sein. Siehe hierzu auch

Ein Lebensplan? So ein Blödsinn…

Oder im geschäftlichen Umfeld ein Businessplan:

Nichts für Theoretiker! Mein Einfacher Businessplan für Clevere

3. Die Ziele sind zu ungenau

Sich einfach vorzunehmen, gesünder, glücklicher oder reicher sein zu wollen, reicht nicht aus. Diese unspezifischen Ziele hat irgendwo jeder.

Es ist besser, sich im Klaren darüber zu sein, was gesünder, glücklicher und reicher für einen bedeutet und dies dann als Ziel festzulegen.

4. Die Ziele sind unrealistisch

Ziele sollten immer erreichbar und somit realistisch sein.

Meines Wissens, hat es noch keiner innerhalb von einer Woche vom Couch-Potatoe zum Marathonläufer geschafft.

Besser wäre hier, um bei dem oben genannten Beispiel zu bleiben, sich erst einmal einen kleinen Lauf als erstes Ziel zu setzen.

5. Die Ziele sind nicht messbar

Um ein Ziel zu erreichen, muss ich es auch messbar machen. ‚Umsatz um 10% steigern‘ ist viel besser als ‚Umsatz steigern‘.

Generell ist es immer gut, Ziele mit Zahlen oder Prozenten zu versehen.

6. Sie haben den Erfolg nicht selbst in der Hand

Es gibt viele Bereiche im Leben, die wir nicht selbst in der Hand haben. Es ist daher wichtig, sich Ziele zu setzen, die wir selbst und nur wir selbst beeinflussen können.

Sich als Spieler in einer Fußballmannschaft den Aufstieg in die nächste Liga vorzunehmen ist sicherlich gut, hängt aber nicht alleine von Deiner Leistung ab.

7. Sie überprüfen nicht den Fortschritt

Die Wichtigkeit eines wöchentlichen Reviews kann ich nicht oft genug wiederholen.

Fokussiert bleiben – Wie ich meine Woche vorbereite

Nur wenn ich mich auf meinem Weg zur Zielerreichung regelmäßig überprüfe, kann ich feststellen, ob ich überhaupt noch auf dem richtigen Weg bin.

Durch ein wöchentliches Review werden Deine Sinne wieder fokussiert und neu auf die angestrebten Ziele ausgerichtet.

8. Sie verlassen nicht Ihre Komfortzone

Einfache Ziele sind langweilig und nicht motivierend.

Mir geht es zumindestens so: Solange ich meine Komfortzone nicht verlasse, fühle ich mich nicht sonderlich motiviert und die Anstrengungen, das Ziel zu erreichen, bewegen sich dann auch eher im Mittelmaß.

Was waren Deine Fehler bei dem Setzen von Zielen? Was machst Du, um sicher zu gehen, Deine Ziele auch zu erreichen?

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  • hallo lars,

    die Messbarkeit von Zielen hat das alles auf den Kopf gestellt. Endlich konnte ich nachvollziehen, wenn ich nicht mehr auf Kurs war.

    Toller Artikel!

    Gruß

    Matthias

    • Danke für Deine netten Worte, lieber Matthias 🙂