Elektromobilität: Mein erstes Jahr mit dem BMW i3

Eigentlich hätte ich es als schlechtes Omen werten sollen. Für die Neuausrichtung meiner Online-Agentur hatten wir Profis beauftragt. Sie verursachten einen Riesenwirbel, schürten unsere Erwartungen und dann kam nichts Zählbares dabei heraus… Die Ernüchterung war groß.

BMW i3

Was das jetzt mit dem BMW i3 zu tun hat? Ganz einfach: Während eines Workshops mit diesen Profis sollten wir verschiedene Fotos uns bzw. unserer Agentur zuordnen. Das war teilweise sehr schwierig. Mit welchem Getränk, Gebäude oder Schuh würdest Du Dich oder Dein Unternehmen identifizieren?

Bei der Auswahl eines Autos taten wir uns aber sehr leicht. Der BMW i3 war schnell und einstimmig beschlossen. Und wie ich nun mal so bin, hatte ich auf dem Rückweg vom Workshop schon eine Probefahrt organisiert.

Im Dezember 2015 wurde mein BMW i3 ausgeliefert. Hier mein Erfahrungsbericht nach dem ersten Jahr:

Die Fakten

Ich habe den Wagen mit 0 km übernommen und bin in dem ersten Jahr 9.326 km gefahren. Überschaubar.

Kosten

Mein BMW i3 kommt mit der Ausstattung Suite, 20″ Felgen und ein paar weiteren Extras daher. Er hat einen Einstandspreis von € 41.756,30 (netto). Ganz schön ordentlich.

Aufgrund der ungewissen Wertstabilität eines Elektroautos hatte ich mich damals für Leasing entschieden. Der Leasingvertrag kostet mich € 547,97 (netto) bei einer Laufzeit von 24 Monaten mit 10.000 km Laufleistung pro Jahr.

Ich hatte mich bewusst gegen die Variante mit Range-Extender entschieden (ein kleiner Verbrennungsmotor zum Laden der Batterie). Zum einen wäre das nochmals € 5.000,- teurer geworden und ich wollte mit meinem E-Auto definitiv keine Tankstelle ansteuern.

Reichweite

Im BMW i3 stehen einem drei verschiedene Fahrmodi zur Verfügung: Comfort, Eco Pro, Eco Pro+. Ich fahre meistens im Eco Pro Modus. Im Eco Pro+ wird die Klimatisierung komplett ausgeschaltet, auch die Sitzheizung. Das ist mitunter ganz schön unangenehm.

Neben den Fahrmodi hat auch die Witterung durch die damit einhergehende Klimatisierung starken Einfluss auf die Reichweite.

Den größten Radius hat man im Frühjahr und Herbst, wenn keine zusätzliche Klimatisierung im Fahrzeug läuft. Da komme ich im Eco Pro Modus auf durchschnittlich 140 km. Im Sommer, mit laufender Klimaanlage, reduziert sich die Reichweite auf ca. 120 km. Im Winter, mit Heizung / Sitzheizung, schafft der i3 knapp 100 km.

Aufgrund meiner geringen Fahrleistung, ich lade den Wagen nur drei- bis viermal die Woche, habe ich zu Hause keine Schnellladestation installiert. Ich lade nur an einer herkömmlichen und stinknormalen 230 V Steckdose (16 A).

Soweit zu den Fakten. Hier meine allseits gefürchtete und absolut subjektive Good-Bad-and-Ugly-Bewertung:

The Good

Raumgefühl

Das Interieurdesign und die verwendete Materialen des BMW i3 sind außergewöhnlich. Das Armaturenbrett (kann man das überhaupt noch so nennen?) ist in der Suite-Ausstattung aus Bambusholz und schön geschwungen. Dazu kommt noch die nicht vorhandene Mittelkonsole.

Das alles trägt zu einem mir bisher in dieser Autokategorie (Golf-Klasse) völlig unbekannten, sehr großzügigen Raumgefühl bei.

Design

OK, an dem Design des BMW i3 scheiden sich die Geister. Meine Frau kann sich bis heute nicht damit anfreunden. Ich finde es wirklich gelungen und einfach nur klasse. Einzig die super schmalen Reifen haben in den ersten Tagen an meinem maskulinen Selbstbewusstsein genagt…

Fahrgefühl

Das Fahrgefühl eines Elektroautos ist einfach Wahnsinn. Diese Beschleunigung, ohne jedwede spürbare Verzögerung, treibt einem immer wieder ein Grinsen ins Gesicht.

Das komplette Drehmoment steht sofort zur Verfügung, wie bei einem ausgewachsenen Autoscooter, nur besser. Die Beschleunigung des BMW i3 ist bis 60 km/h ähnlich dem eines Sportwagens (BMW M3). Als ich das las (und spürte), war auch wieder alles ok mit meinem maskulinen Selbstwertgefühl…

Generell ist das Fahren mit dem i3 wie Autofahren 3.0. Sitze ich dagegen mal in einem Auto mit Verbrennungsmotor, komme ich mir zurückgebeamt ins letzte Jahrtausend vor. Irgendwie mittelalterlich.

Klimatisierung zur Abfahrtszeit

Eine Kleinigkeit, aber sehr angenehm. Zur Abfahrtszeit ist der Wagen immer angenehm temperiert, Sommer wie Winter. Das lässt sich in der iPhone App oder auch direkt im Fahrzeug einfach programmieren.

Neben der iPhone App gibt es auch eine App für die Apple Watch. Zwar alles noch ein wenig hakelig, aber immerhin.

Das Gute an der Klimatisierung zur Abfahrtzeit: Wenn der Wagen gerade an den Strom angeschlossen ist, geht die Klimatisierung nicht zu Lasten der Batterielaufzeit bzw. Reichweite.

Laden in der Stadt

Fahre ich in eine der großen Nachbarstädte (Köln, Düsseldorf), stehen einem dort an zentralen Stellen oft kostenlose Parkplätze mit zusätzlich kostenloser Lademöglichkeit zur Verfügung. Das wird bei zunehmender Elektromobilität sicher nicht ewig so sein, ist aber derzeit sehr angenehm.

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist BMW-typisch gut und hochwertig. Da gibt es nichts zu meckern.

Konzept

Ich finde es von BMW wirklich sehr mutig, hier einen komplett neuen Weg zu gehen. Sie hätten ja auch, wie viele andere Hersteller, einfach eine Batterie und einen Elektromotor in einen BMW 1er einbauen können. Haben sie aber nicht.

Kunden

Sämtliche Kunden oder Interessenten, die ich mit dem Auto besuche, sind immer super interessiert. Ich würde schätzen, dass mit meinen BMW i3 in diesem Jahr mehr als 30 Probefahrten durchgeführt wurden.

The Bad

Fahrwerk

Auch wenn das Fahrgefühl an einen Autoscooter erinnert und die Beschleunigung ähnlich der eines Sportwagens ist, hält das Fahrwerk diesem Anspruch leider nicht stand. Das liegt sicher auch an den kreissägebreiten Reifen.

Also, flott um die Kurven geht mit dem Auto definitiv nicht. Ist ja auch nicht jedermanns Sache und ich werde auch immer älter. Wächst sich also raus.

Reichweite

Für 99% meiner Fahrten ist die Reichweite absolut in Ordnung. Aber wehe, es kommen mal ungeplante Fahrten dazu. Sohn / Tochter irgendwo abholen / hinbringen und am Abend vorher nicht geladen.

Ich musste mehrfach im Winter im Eco Pro+ (ohne Heizung) bibbernd meine Kinder chauffieren, da ich wirklich jede KW/h sparen musste. Ja, ich weiß, bin ich selber schuld…

Unstimmigkeiten

Auch wenn BMW mit dem i3 im Gegensatz zu allen anderen deutschen Herstellern sehr mutig war, ist das Konzept leider nicht bis zum Ende durchdacht.

Viele Bedienelemente kennt man aus anderen BMWs, was grundsätzlich ja nichts Schlechtes heißen muss. Aber die Integration ist leider nicht in allen Bereichen gelungen.

Während zum Beispiel die Navigation die Fahrstrecke berechnet, sollte man nicht den Fahrmodus wechseln, ansonsten wird die Zieleingabe einfach abgebrochen und man kann wieder von vorne anfangen. Gerade beim Losfahren passiert mir das immer wieder. Erst mal Navi starten, dann fällt mir während der Berechnung ein, den Fahrmodus zu wechseln und zack, alles wieder von vorne…

Auch muss der Wagen zu Softwareupdates immer in die Werkstatt. Gerade letzte Woche ging wieder ein Schreiben ein, dass ein Softwareupdate in einer Werkstatt vorgenommen werden muss. Unnötig. Die Updates bei Tesla sind ohne Werkstattbesuch möglich, wie bei einem iPhone.

Bedienung

Was hat die BMW Designer und Ingenieure eigentlich geritten, als sie den Fahrschalter (ähnlich dem Automatik-Wahlhebel) entworfen haben? Waren da eventuell Drogen im Spiel?

Die Bedienung ist derart unergonomisch, dass ich es auch nach einem Jahr immer noch nicht glauben kann. Dieses um das Lenkrad greifen mit einer gleichzeitiger Drehbewegung… Da wäre doch ein einfacher Wahlhebel, wie zum Blinken, die zu 100% bessere Lösung gewesen (wie bei einem Mercedes).

Lademöglichkeiten

Generell wird das Ladenetz ja ausgebaut. Gerade erst hat die deutsche Autoindustrie bis Ende 2017 400 Schnellladestationen angekündigt. Zur Zeit sind die Lademöglichkeiten aber noch recht begrenzt. Bei längeren Touren musst Du Dich schon im Vorfeld nach entsprechenden Ladestationen erkundigen. Das wird sich bestimmt noch ändern.

Was sich auch dringend ändern muss, ist eine Vereinheitlichung der Bezahlmöglichkeiten. Abhängig von den Stromanbietern (Stadtwerken) benötigt man je nach Stadt unterschiedliche Karten und Bezahlsysteme. Denn mit EC- oder Kreditkarte zahlen geht nicht. Das wäre auch zu einfach gewesen.

Der Anschnallgurt

Das war mir schon bei der Vorführwagen während der Probefahrt aufgefallen. Der Anschnallgurt neigt zum Verdrehen und dadurch zum Verklemmen. Passiert sehr regelmäßig. Nervt.

The Ugly

Geräusche beim Laden

Nach dem ich den BMW i3 ein paar Monate hatte, wurde ich eines Nachts von meinem Sohn geweckt: ‚Papa, ich glaube, Dein Auto hebt ab‘. Erschrocken bin ich sofort raus und tatsächlich, mein i3 machte die Geräusche eines startenden Helikopters. Sämtliche Ventilatoren müssen angesprungen sein. Ein unerträglicher Lärm. Erst durch Ziehen des Ladekabels brachten wir den Wagen wieder zum Schweigen.

Diese Geräusche treten seit dem in sehr unregelmäßigen Abständen während des Ladevorgangs auf. Im Winter werden wir bzw. meine Kinder öfter aus dem Bett geschmissen, im Sommer seltener. Im Schnitt, würde ich sagen, mutiert der BMW i3 zweimal im Monat zum Düsenjet. Nicht gut für eine erholsame Nachtruhe.

Dazu muss man wissen, dass wir sehr einsam und ländlich wohnen, ohne direkte Nachbarn. Nicht auszudenken, wenn wir den Wagen in einem dicht bewohnten Gebiet laden müssten. Ärger mit den Nachbarn wäre vorprogrammiert.

Mittlerweile lassen sich die Ventilatoren auch nicht mehr durch Trennen vom Stromnetz ausschalten. Sie haben jetzt eine gewisse Nachlaufzeit…

Kundenservice a la BMW

Natürlich hatte ich mit BMW Kontakt aufgenommen bzgl. der Ladegeräusche. Sie haben auch sage und schreibe dreimal versucht, das Problem zu beheben. Als ich mich das zweite Mal wegen dieses Phänomens gemeldet hatte, wurde mir sogar untersagt, noch einen weiteren Meter mit dem Auto zu fahren. Er wurde sofort von einem Abschleppwagen abgeholt.

Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Das Problem wurde nicht behoben. Ich bekam nach dem dritten Reparaturversuch eine Mitteilung von der Konzernzentrale in München mit der lapidaren Mitteilung: ‚Das gehört so!‘. Kein Witz!

Mir wurde technisch erklärt, dass dies gewollt sei und auf die drei erfolglosen Reparaturversuche angesprochen, wurde mir freundlich, aber bestimmt mitgeteilt, das haben sie nur gemacht, um andere Fehler auszuschließen…

Ja, da fehlen einem die Worte.

Mein Fazit zum BMW i3

Elektroautos sind ganz klar die Zukunft des Automobils, keine Frage. BMW hat sich mit dem i3 dem Thema Elektromobilität mutig genähert und einen vielversprechenden Versuch auf die Beine gestellt.

Leider kommt es während des Ladevorgangs regelmäßig zu lauten Ventilatorgeräuschen, die an ein startendes Hovercraft erinnern. Ohrenbetäubend und nicht akzeptabel.

Wenn man bei jeder Mikrowelle darauf hingewiesen wird, dass man damit nicht seine Haustiere trocknen sollte, hätte ich mir von BMW den folgenden Hinweis gewünscht: ‚Kann zu nächtlicher Ruhestörung, Schlafdefizit und Krach mit dem Nachbarn führen.‘

Die Reaktion von BMW setzt der ganzen Sache noch die Krone auf. Anstatt offen mit dem Problem umzugehen, wird man mit einem lapidaren ‚Das gehört so‘ abgespeist. Das spricht Bände für die Kundenorientierung und lässt mich für die Zukunft von BMW nicht das Beste erwarten.

Würde ich mir den Wagen nochmals kaufen?

Sicher nicht. Ich sitze jetzt noch die letzten 12 Monate des Leasingvertrags aus und werde mich in der Zwischenzeit nach Alternativen umsehen. Dann wieder ein E-Auto? Auf jeden Fall!

Habt Ihr Fragen zum BMW i3? Welche Erfahrungen habt Ihr mit einem Elektroauto gemacht? Ich freue mich auf unseren Austausch in den Kommentaren.

Hinweis: Ich behalte mir das Recht vor, beleidigende oder vom Thema abweichende Kommentare zu löschen.

  • Georg Beyschlag

    2015 für € 41.000 einen BMW i3 zu kaufen war mutig, aber wohl definitv zu früh. Da wäre schon damals die ZOE von Renault die günstigere und praktikablere Lösung (3-Phasen-Laden bis 22kW) gewesen.

    • Du weisst doch: Den Mutigen gehört die Weilt 😉

  • Thomas

    Ich stehe gerade auch vor der Wahl einer Neuwagenbestellung ( habe einen Mitarbeiter-Leasingwagen über meinen AG ) und stand auch die Frage ins Haus, evtl. doch einen Hybrid zu nehmen – ein reines E-Auto kommt aufgrund der Reichweiten für Urlaubs und Wochenendefahrten nicht in Frage.

    In der Firma könnte ich den Wagen kostenlos laden, aber zuhause ist das wegen Mietwohnung ein gewaltiges Problem. Um eine Ladestation in der Tiefgarage montieren zu lassen, benötige ich die Genehmigung der Eigentümerversammlung, ein vollkommen sinnloses Unterfangen ( hat schon ein Nachbar versucht ). Dazu kommen noch die Kosten für die ( vollständig rückbaubare ) Installation, EInhaltung von kabelwegen wegen Brandschutzbestimmungen usw. – da bin ich schnell jenseitts der 1000,- Euro.

    Das Ende vom LIed, ich werde mir wieder einen normalen Verbrenner-Motor bestellen, reiner Benziner diesmal, das Thema Diesel ist für mich auf Grund der laufenden Diskussionen komplett erledigt..

    Ich finde, Deutschland ist noch lange nicht bereit für E-Mobilitäts, da besteht noch sehr viel Handlungs- und Regelungsbedarf.
    In Sachen Ladestation im Haus soll es ja 2017 eine gesetzliche Regelung geben, die einem das Recht darauf einräumt, also nix mehr mit Eigentümerversammlung muss zustimmen. Aber solange kann ich nicht warten.

  • Pollibus

    Nach etwa zwei Jahren mit einem Tesla Model S kann ich nur jedem empfehlen ihn beim nächsten Kauf zumindest in Erwägung zu ziehen und vor allem mal zu er-fahren. Absolut alltagstauglich, sowohl in Reichweite, Ladegeschwindigkeit aber auch in Komfort und Platzangebot. Kleinere Probleme gibt es genug, so wie bei allen anderen – Tesla schafft es aber als „nicht etablierter“ Hersteller kulant und in angenehmen Ton mit diesen umzugehen. Als Technik-Fan freue ich mich jeden Tag wieder aufs neue einzusteigen und die Software Updates sind eine feine Sache. Kurzum: Lars, du solltest mal eine Probefahrt machen. Der Blogpost dazu wäre sicher auch sehr sehr spannend!

    LG,
    Sebastian

    • Danke für Deinen Erfahrungsbericht. Das Modell S wäre nur eine Spur zu groß…

  • Philipp

    Ein Artikel, der mich in Deinem Blog sehr überrascht hat, aber gut zu lesen war.

  • RichardHuchsmeier

    @Pollibus:disqus kann ich mich als Tesla-Fahrer nur anschließen. Tesla Model S: Das Ende all dieser Probleme. Model III kommt ja ebenfalls in absehbarer Zeit. Reichweite, Komfort, Beschleunigung , Lademöglichkeiten und -geschwindigkeit: Dank Superchargern in ganz Europa unkompliziert. Softwareupdates in der Werkstat: Das ist ja so was von 20. Jahrhundert… . Aber die Europäer scheinen es ja inzwischen begriffen zu haben, leider viel zu spät. Ein Renault Zoe ist ein Super-Auto für Stadt- und Kurzstreckenverkehr; auch der E-Smart ist da super.
    Aber Vorsicht: Nach einer Probefahrt in einem Model S gibt´s i.d.R. kein Zurück mehr! (Am besten im Business-Plan fürs nächste Jahr bereits einkalkulieren, BEVOR die Probefahrt angetreten wird 🙂 )

    • Danke für Deine Ergänzung , lieber Richard. Nur leider steht mein Businessplan für 2017 schon… 😉

  • Eckhard Lienert

    Also zum einen finde ch den Anschaffungspreis für solch ein Fahrzeug mehr als sportlich. Zum zweiten würde ich mich nicht als Versuchskaninchen hergeben… uns so lange in Deutschland ein Teil des Stromes nach wie vor aus Braunkohle gewonnen wird, erinnert mich das immer irgendwie an David und Goliat… In übrigen gäbe es zu den e-Autos vernünftige und praktikabele Alternativen, aber das will ja keiner hören. Auch hier sind leider Lobyisten am Werk.

    • Danke für Deinen Kommentar, lieber Eckhard. Ich lade meinenBMW i3 selbstverständlich mit Strom aus erneuerbaren Energien. Sonst macht das Ganze ja keinen Sinn. Welche Alternativen meinst Du denn?

      • Eckhard Lienert

        …Naja eine Alternative denke ich gibt es bis heute nicht, leider.

  • Raven von Barnekow

    Interessanter Testbericht, immer wieder amüsant zu lesen, wenn Du Dich an ein neues Thema sagst. Ich finde die Konzepte zwar interessant, bin aktuell aber noch nicht überzeugt. Bis auf Tesla hat noch niemand reisetaugliche Reichweiten und selbst damit könnte ich meine Geschäftsreisen nicht realisieren. Der Energiemix zum Laden ist insgesamt noch nicht umweltfreundlich genug. Besonders aber glaube ich, dass das Elektroauto als Ersatz des Verbrenners solange keine große Zukunft haben kann, bis sich sie Batterietechnik grundlegend verändert. Aktuell gäbe es nämlich gar nicht genügend Rohstoffe dafür. Zudem frage ich mich, wie man die nötige Infrastruktur in Wohnbereichen von Ballungsgebieten zu vertretbaren Kosten realisieren will. Bin gespannt wie es weiter geht und ob ggf. die Brennstoffzellentechnologie nachziehen kann. Tanken wäre zumindest schneller möglich.