Unternehmer, Blogger, Familienvater: Das bin ich, Lars Bobach

Auf Euren Wunsch hin stellen Barbara und ich uns in den aktuellen Podcastfolgen persönlich vor. Nachdem ich zuletzt Barbara einige Fragen gestellt habe, drehen wir nun den Spieß wieder herum und sie führt durch das Programm.

Podcast 009

Unsere Vorstellungsrunden basieren auf dem Fragenkatalog aus dem Podcast von John Lee Dumas (EOFIRE).

Hier eine Zusammenfassung meiner Antworten:

1. Stelle Dich der ‚Produktiv In digitalen Zeiten‘ – Community einmal kurz vor

Ich bin Unternehmer mit zwei Firmen (ISOTEC und die Onlinemarketing-Agentur LB-OM), Blogger und Familienvater. Meine erste unternehmerische Erfahrung habe ich bereits während des Studiums gemacht, als ich für Michael Schumacher ein Telemetriesystem entwickelt habe, das sich jedoch als wirtschaftlicher Reinfall erwiesen hat. Doch immerhin habe ich es damit in die BILD-Zeitung geschafft und aus dieser Situation für die Zukunft mitgenommen, dass es wichtig ist, mir die Frage zu stellen, ob mein Produkt spannend für den Markt ist.

2. Womit verdienst du derzeit Dein Geld?

2004 habe ich mich mit Franchisesystemen beschäftigt und mich mit ISOTEC selbstständig gemacht. Diesmal habe ich mir zuerst den Markt und dann das Produkt angesehen und den großen Vorteil festgestellt, dass der Markt von vorne herein vorhanden ist, weil die Leute unsere Hilfe brauchen.

Seit 2014 baue ich die Onlinemarketing-Agentur auf, mit der wir kleinen Unternehmen helfen, in der lauten, digitalen Welt wahrgenommen zu werden.

Hier auf dev.larsbobach.de blogge ich zum Thema Produktivität und zu allem, was mich bewegt und versuche, den Menschen im digitalen Zeitalter zu helfen, das aber nicht nur mit digitalen Produkten und Apps, sondern zum Beispiel auch mit Tipps zur Persönlichkeitsentwicklung. Dazu gehört auch dieser Podcast, den ich als logische Ergänzung sehe.

3. Was war Deine bisher schlimmstes unternehmerische oder berufliche Erfahrung?

Mit einer Softwarefirma in Düsseldorf, in der ich als angestellter Geschäftsführer gearbeitet habe, wäre ich fast in die Insolvenz gegangen. Weil ich sonst die Gehälter nicht hätte zahlen können, habe ich dort eine Zeit lang selbst auf mein Geld verzichtet. Ich werde nie vergessen, dass ich an einem Wochenende, an dem meine Frau Geburtstag hatte, nur einen Gedanken im Kopf hatte: Am Montag wegen der Insolvenz zum Amtsgericht zu gehen. Doch dann habe ich mich auf ein Ziel fokussiert und mich ab sofort jeden Morgen mit höchster Priorität um die Liquidität gekümmert, was tatsächlich zum Turnaround geführt hat.

4. Was war der wichtigste Aha-Moment Deines Lebens als Unternehmer?

Das war ebenfalls in der Softwarefirma, von der ich das Angebot hatte, sie für eine Mark zu kaufen. Ich habe mich jedoch nicht getraut und an mir gezweifelt. Der Aha-Moment war dann, den Turnaround zu schaffen, denn das brachte die Erfahrung, dass man nicht so sehr an sich zweifeln darf.

Eine andere Erkenntnis hatte ich nach acht bis neun Jahren bei ISOTEC: Je weniger ich mich im Tagesgeschäft einmischte, desto erfolgreicher wurde mein Unternehmen. Bei einem ISOTEC-Unternehmertreffen habe ich die Deutsche Reihenhaus AG kennen gelernt, ganz junge Gründer, die sich dafür entschieden haben, nur drei Typen von Reihenhäusern anzubieten. Außerdem arbeiten sie nur am und nicht im Unternehmen. So ergibt sich die Möglichkeit, sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. Damit beschäftigt sich auch das Buch The One Thing von Gary Keller.

5. Was sind Deine unternehmerischen Stärken?

Das ist die Mitarbeiterführung: Ich lasse als Chef viele Freiheiten, sodass jeder sich frei entfalten kann, habe großes Vertrauen und übertrage große Verantwortung. In regelmäßigen Coachings bespreche ich mich monatlich mit den Mitarbeitern, die direkt an mich berichten. In diesem Bereich habe ich viel aus dem Buch Coaching Leader von Daniel Harkavy mitgenommen.

6. Was sind Deine Schwächen als Unternehmer?

Ich befürchte, ich bin viel zu schnell für etwas zu begeistern. Das Prinzip FOCUS (Follow one curse until success – folge EINEM Kurs bis zum Erfolg) muss ich mir deshalb jeden Morgen aufs Neue bewusst machen.

7. Was ist Dein wichtigster Produktivitätstipp?

Regelmäßige Hörer und Leser werden nicht überrascht sein: Das ist die wichtigste Aufgabe des Tages, die Priorität 1 hat und mit der ich meinen Tag beginne. Am Abend vorher lege ich diese Aufgabe fest, die mich meinen Zielen näher bringt. Am nächsten Abend schreibe ich in mein Tagebuch, wie ich an diesem Tag meinen Zielen näher gekommen bin.

8. Welches Buch hat Dich als Mensch und Unternehmer am meisten geprägt?

In Bezug auf die Persönlichkeitsentwicklung ist das Donald Miller: ‚Eine Million Meilen in tausend Jahren‘, in dem der Autor beschreibt, wie er Lebensziel und -zweck für sich persönlich gefunden hat.

9. Welchen einen Internetdienst, welche App kannst Du empfehlen?

Aktuell bin ich sehr begeistert von Slack, einem Gamechanger für die Teamkommunikation.

10. Wie kann die ‚Produktiv In digitalen Zeiten‘ – Community mit Dir in Kontakt treten?

Zum Beispiel einfach einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen!

Habt Ihr weitere Fragen an mich? Ich freue mich auf unseren Austausch in den Kommentaren.