4 Bereiche, in denen Evernote mein Leben vereinfachte

Alle Spendenquittungen von 2012? Die finde ich sofort, kein Problem! Dieses leckere Curryrezept, welches ich vor zwei Jahren das letzte Mal gekocht habe? Griffbereit!

Das war für mich vor vier Jahren noch undenkbar. Mittlerweile ist es dank Evernote Realität. Ich habe alles, immer und überall griffbereit. Kein Suchen mehr, nur noch finden.

Dabei habe ich mich beim Einstieg schwer getan und ich konnte die Lobeshymnen auf dieses Programm anfangs nicht nachvollziehen. Ich brauchte etwas Zeit, um die ‚Power‘ von Evernote zu verstehen.

Mach Dein Ding Workshop mit Lars Bobach

Jetzt, fast drei Jahre später, kann ich mir meinen Alltag ohne Evernote nicht mehr vorstellen. Evernote ist bei mir immer präsent. Aber nicht aggressiv, eher leise und im Hintergrund. Für mich ein gutes Gefühl.

Dank Evernote hat sich mein Leben in den folgenden Bereichen deutlich vereinfacht:

1. Einfachste Ablage

Alle Dokumente oder Informationen, die ich irgendwann noch einmal brauchen könnte, lege ich in Evernote ab. Angefangen von Controlling-Auswertungen meiner Firma über meine Steuererklärungen bis hin zu Besprechungsprotokollen.

Evernote ist nach Notizbüchern organisiert. Mehrere Notizbücher können zu einem Stapel zusammengefasst werden. Vor drei Jahren habe ich mir eine grobe Struktur überlegt, welche ich aber immer wieder anpasse und aktualisiere. Jedes Dokument wandert direkt in das passende Notizbuch.

Dank der hervorragenden Suchfunktion, halte ich mich nicht lange mit dem Einsortieren oder der Verschlagwortung (Tags) auf. Einfach alles rein. Die Suchfunktion beinhaltet auch Handschrifterkennung und die Texte in pdf – Dokumenten. So findet sich wirklich alles wieder.

Wie das alles genau funktioniert?

Effektive Nutzung von Evernote in 8 Schritten

2. Zugriff jederzeit

Evernote speichert alle Daten in einer Cloud, also im Internet. Damit muss man sich anfreunden können. Da die Vorteile dieser Lösung überwiegen, habe ich persönlich damit keine Probleme.

Um auf diese Daten zuzugreifen, hat Evernote für alle möglichen Plattformen Apps entwickelt. Zusätzlich kann ich über einen Browser auf meine Notizen und Dokumente zugreifen.

Mir stehen somit alle Informationen jederzeit und überall zur Verfügung. Gerade im geschäftlichen Alltag möchte ich das nicht mehr missen.

Vorbei sind die Zeiten, in denen ich mit schweren Ordnern bewaffnet in Besprechungen gegangen bin. Heute habe ich dank Evernote alles auf meinem iPad immer dabei.

3. Papierlos

Seit Februar 2011 nutze ich Evernote intensiv und seit diesem Datum habe ich privat kein Stück Papier mehr abgelegt. Ich bin ‚paperless‘.

Das bedeutet, ich habe keine Ordner mehr im Regal, keinen Papierwust auf meinem Schreibtisch und keinen unsortierten Ablagestapel in einer Schublade. Alles wird digitalisiert und wandert nach Evernote.

Dazu benutze ich einen kleinen Tischscanner, den Canon P-215. Dieser bietet die Funktion ‚Scan to Evernote‘. Ich suche nur noch das passende Notizbuch aus und fertig.

Das Wichtigste bei alledem ist: Nach der Digitalisierung kommt das Papier direkt in den Papierkorb (oder Aktenvernichter). Ich schmeiße es weg. Fühlt sich die ersten Male komisch an, insbesonders bei Steuerbescheiden. Mittlerweile macht es richtig Laune!

4. Ideensammler

Oft stößt man im Internet auf interessante Seiten oder liest einen guten Artikel in der Zeitung oder einem Magazin.

Alles was ich irgendwo aufschnappe wird nach Evernote importiert. Für alle gängigen Browser stellt Evernote dazu einen Web-Clipper zur Verfügung. Mit einem Klick wird damit die entsprechende Internetseite in Evernote abgelegt.

Für diese Dokumente habe ich ein Inspirations-Notizbuch angelegt. Dadurch sind alle meine losen Papiersammlungen verschwunden, die ich sowieso nie zur Hand hatte, wenn ich sie brauchte.

Wie sind Deine Erfahrungen mit Evernote oder hast Du es noch gar nicht versucht? Bitte hinterlasse einfach einen Kommentar.