5 Tipps für eine effektive Kalender-Hygiene

Euer Kalender ist euer wichtigstes Selbstmanagement-Tool, denn dort vergebt ihr eure Zeit. Aber viele Unternehmer widmen dem Kalender nicht die nötige Aufmerksamkeit. Habt ihr den Kalender im Griff, ist alles andere zweitrangig. Lars überträgt seine digitalen Termine händisch in seinen Papierkalender. Dadurch wägt er ab, wie wichtig die Termine sind und ob sie überhaupt nötig sind. Eine feste Struktur, am besten farblich markiert, bringt Ordnung. Setzt euch feste Zeitfenster für Kundenbesuche, Meetings etc.

Effektive Kalender-Hygiene

1. Der Kalender ist dein wichtigstes Produktivitätstool

Macht euch bewusst, dass ihr eure Zeit richtig einteilt. Ihr habt eure Zeit nur einmal zur Verfügung und könnt sie nicht aufsparen. Passt auf, dass sich nicht zu viele Dinge einschleichen, zu denen ihr überhaupt keine Lust habt.

2. Nur einen Kalender verwenden

Nutzt ihr verschiedene Kalender für private und berufliche Termine? Diese Termine zu synchronisieren, ist viel zu kompliziert. Verwendet einen Kalender und diesen konsequent! Im Google Kalender könnt ihr eure privaten Termine zum Beispiel auch auf „Privat“ stellen, damit andere nur sehen können, dass ihr in diesen Zeiten nicht zur Verfügung steht.

Meistertask Workshop mit Lars Bobach

3. Farben für Termine verwenden

Im digitalen Kalender verschaffen euch die unterschiedlichen Farben, z. B. für private Termine oder für eure Standorte, einen guten Überblick, was ihr vor euch habt. Überlegt euch bewusst eine Farb-Struktur in eurem Kalender!

4. Kalender-Zugriff einschränken oder vereinfachen

Lasst den Zugriff durch Dritte auf euren Kalender am besten gar nicht zu oder blockiert einige Tage oder gebt nur gewisse Tage frei, um Kundentermine zuzulassen. Auch hier gibt es Tools, z. B. einen Freigabelink für den Kunden auf den Kalender auf eure reservierten Zeiten.

5. Timeblocking anwenden

Macht Termine mit euch selbst! Vielleicht gibt es Ausnahmen, aber blockt euch feste Zeiten, um mit euren eigenen Aufgaben voranzukommen. Das darf z. B. auch ein regelmäßiger und wiederkehrender Termin um die Mittagszeit sein, damit ihr wieder mehr Struktur in eure Ernährung und Bewegung bekommt. Geht an die frische Luft und esst bewusst in der Zeit! Das macht euren Kopf frei.

„Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig, wie die Art, wie wir gelebt haben.“
(Jean-Luc Picard)