7 Gründe für Googles G Suite

Schafft es Lars Barbara von den Vorzügen der Google G Suite zu überzeugen? Gerade zum Thema Sicherheit in der Cloud gibt es doch immer noch Vorurteile. Stimmen die denn? Hier gibt es die Antworten.

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Blogartikel mit Video: Die 7 besten Funktionen zu Gmail

Transkript

BF: Barbara Fernández
LB: Lars Bobach

Mach Dein Ding Workshop mit Lars Bobach

BF:
Herzlich willkommen zum Podcast Selbstmanagement.Digital. Wir geben Orientierung im digitalen Dschungel, so dass wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben bleibt.

Mein Name ist Barbara Fernández und mir gegenüber sitzt Lars Bobach. Hallo Lars.

LB:
Hallo Barbara.

BF:
Sieben Gründe für Google G Suite. Das ist der Titel unserer neuen Podcast-Folge. Schaltet bitte nicht aus, auch für mich ist das eine Herausforderung. Google G Suite ist schon schwer auszusprechen. Was ist das? Ist das neu?

LB:
Nö, das ist schon – uralt will ich nicht sagen – aber das gibt es schon länger als zehn Jahre auf jeden Fall. Das hieß früher mal Google Apps. Das war immer so ein bisschen verwirrend, weil Apps ja mittlerweile ein ganz weiter Begriff ist. Mit den Smartphones und so ist das ja gekommen. Das gab es aber schon vor den Smartphones, da hieß es Google Apps.

BF:
Also richtig alt.

LB:
Jetzt heißt das G Suite. Was das ist? Das ist eigentlich, ganz platt gesagt, das Office-Paket von Google. Also Office, Microsoft Office kennst Du?

BF:
Ja.

LB:
Also Word, Excel, Powerpoint, Outlook. Genau das Gleiche gibt es von Google und da heißt es G Suite.

BF:
Ah, ok. Das kauf ich mir und dann hab ich auch Google Word, Google Powerpoint, Google …

LB:
Also Du kannst es nicht kaufen, sondern es so ein Abo-Modell. Man zahlt pro Monat, pro Nutzer und Du hast dann von Google das Pendant zu Microsoft Word zum Beispiel. Aber das ist nur ein kleiner Teil, es ist noch viel viel mehr.

BF:
Ok, weil ich wollte jetzt fast schon fragen, warum brauche ich das, ich hab das doch sowieso im Computer drin. Aber Du wirst es natürlich uns jetzt erklären. Warum brauchen wir das?

LB:
Du hast es im Computer drin. Microsoft Office musst Du doch auch kaufen.

BF:
Ja, stimmt.

LB:
Oder, was du drin hast in deinem Computer, du sitzt ja mit einem MacBook hier. Was du natürlich drin hast, von Apple das Office-Paket mit Pages, Numbers …

BF:
Find ich auch viel besser.

LB:
Ja, ich auch. Ist auch keine große Kunst das besser zu finden, als das von Microsoft, denn Microsoft-Produkte sind ja generell funktionell total überladen aus meiner Sicht. 90 Prozent aller Funktionen, die da drin sind, braucht man nie. Macht das Ganze aber nicht gerade  übersichtlicher. Das kann Apple besser. Und aus meiner Sicht kann Google das auch besser, viel besser sogar.

BF:
Und Apple ist ungefähr so gut wie Google?

LB:
Nein, das ist eine ganz andere Herangehensweise. Google macht grundsätzlich alles in der Cloud. Das bedeutet, es ist alles irgendwo in der Wolke. Wir haben, also meine drei Unternehmen, die ich noch aktiv besitze und auch aktiv mitarbeite, die haben alle keine Server.

BF:
Also, kein Raum, wo die Daten und alles gespeichert werden.

LB:
In der Firma nicht, also irgendwo werden die gespeichert, müssen wir ja. Wir haben in der Firma keinen Server, also keinen Rechner extra, wo wir Daten ablegen, sondern das passiert alles bei uns in Google G Suite in der Cloud.

BF:
Ok.

LB:
Dropbox wird dir was sagen. Das ist auch mit dabei, bei Google G Suite sozusagen, da ist halt dieser Cloudspeicher noch dabei, wo du alles ablegen kannst, aber firmenweit.

BF:
Firmenweit?

LB:
Ja, für die ganze Firma ist da ein Ort, wo jeder seine Daten ablegt, in der Cloud.

BF:
Ok, gut.

LB:
Und es gibt diese Office-Paket, klar. Es gibt Tabellenkalkulation, das Pendant zu Excel, Textverarbeitung wie Microsoft Word, Präsentationen wie Powerpoint, E-Mails gibt es. Das ist der Hammer, was Google da anbietet. Da kommen wir auch gleich zu. Das ist einer der sieben Punkte.  Kalendar, Kontakte natürlich, Cloudspeicher hatten wir schon, Hangout gibt es, das ist so ein Skype. Skype sagt dir was?

BF:
Ja.

LB:
Also Google Hangout, es gibt auch Notizen, die heißen Google Keep, bin ich jetzt nicht so 100% der Freund von. Aber sehr großer Funktionsumfang, der wirklich für jede Art von Unternehmen ist. Und ich meine, ich hab kleine Unternehmen nur, kleine mittelständische Unternehmen. Eher klein als mittelständisch. Evernote zum Beispiel, 300 Mitarbeiter, glaub ich, arbeiten bei Evernote zurzeit, die nutzen auch G Suite. Aber Anfang dieses Jahres, 2018, steigt jetzt auch Airbus, das sind ja auch  zehntausende von Lizenzen, von Microsoft auf G Suite um.

BF:
Jetzt sag mir nochmal, eingangs, bevor ich ins Detail gehe mit dir, was könnte mein Grund sein zu G Suite zu wechseln.

LB:
Da gebe ich dir gleich sieben davon sogar.

BF:
Ok.

LB:
Das heißt doch hier sieben Gründe für Google G Suite. Da kriegst du jetzt sieben Stück, nacheinander präsentiert.

BF:
Ok.

LB:
Jetzt wollte ich dich eigentlich fragen, ob du glaubst, das wäre auch was für dich. Die Frage stelle ich mal hintenan. Die frage ich dich gleich nochmal nach den sieben Gründen.

BF:
Genau.

LB:
Gut, fangen wir mit dem ersten Punkt an. Google G Suite ist preiswert. Ich habe ja gesagt, es ist ein Abo-Modell. Es beginnt ab vier Euro pro Nutzer, pro Monat.

BF:
Ok.

LB:
Das ist das kleinste, da ist der Speicher in der Cloud etwas begrenzt. Wir zahlen hier in der Agentur zum Beispiel derzeit acht Euro pro Nutzer, pro Monat. Dafür haben wir unbegrenzten Cloud-Speicher.

BF:
Sag mir nochmal die Mitarbeiterzahl hier bei euch.

LB:
Zehn.

BF:
Also hast Du 80 Euro im Monat, also 960 Euro im Jahr. 1.000 Euro im Schnitt für ein kleines Unternehmen, um bei der Google G Suite dabei zu sein.

LB:
Und das ist so preiswert, denn wir brauchen keinen Server. So ein Server kostet erstmal in der Anschaffung Geld. Das haben wir hier schon mal gar nicht.

BF:
Ungefähr wie viel?

LB:
Ich sag mal von drei bis keine Ahnung kannst du da ausgeben. Ich weiß gar nicht mehr was, weil wir seit Jahren keinen gekauft haben, was das kostet. Ich weiß nur, damals als ich ISOTEC gegründet hab, haben wir einen Server gekauft, ich meine der hätte damals um die acht, 9.000 Euro gekostet.

BF:
Arbeiten denn heutzutage, hast du da einen Überblick, von den kleinen und mittelständischen Unternehmen, die Leute hauptsächlich noch mit einem Server?

LB:
Ja.

BF:
Oder sind schon viele umgestiegen?

LB:
Nein.

BF:
Also, das hier ist quasi eine Werbeveranstaltung umzusteigen, durchaus?

LB:
Also eine Werbeveranstaltung ist es nicht, weil ich krieg von Google nicht einen Cent dafür. Es ist wirklich einfach aus reinster Überzeugung, weil ich es einfach so gut finde. Weil das einfach den Kopf freimacht, eine günstige Lösung ist und wirklich eine top Lösung für kleine, mittelständische aber auch große Unternehmen ist.

Wir hängen alle bei dieser Microsoft-Welt fest. Microsoft hat nachgezogen, das heißt, die bieten jetzt auch so einen Cloud-Dienst, das heißt dann Office 365. Aber hat auch viele Nachteile. Aber über Nachteile will ich gar nicht reden, sondern ich will ja die Vorteile von Google, weil wir ja seit über, wie lange bin ich jetzt bei ISOTEC, über sechs Jahre Kunde sind.

BF:
Ok.

LB:
Aber um noch mal zurückzukommen, weil es preiswert ist, du brauchst keinen Server, also diese Anschaffungskosten fallen komplett weg. Und du hast keine Wartungskosten. So ein Server muss ja gewartet werden.

Es ist ja nicht so, du kaufst den, stellst den dahin und dann läuft der zehn Jahre. Sondern du musst andauernd da irgendwelche Updates aufspielen, dann fällt mal ein Lüfter aus, dann hast du ein riesiges Backup-Szenario, was du da aufbauen musst und und und.

Das hast du alles gar nicht. Sondern das fällt alles weg und dann, mal ehrlich, für eine Firma wie uns hier, 1.000 Euro im Jahr, das ist nichts.

BF:
Ok.

LB:
Das geht sonst für Wartungskosten alleine drauf.

BF:
Gut, die erste ganz große Frage, die mir jetzt im Kopf ist und ich glaube, die ist auch unseren Zuhörern auch im Kopf, deswegen muss ich die jetzt zwischen fragen.

LB:
Gerne.

BF:
Ist das sicher?

LB:
Kommen wir im Punkt sieben dazu.

BF:
Dann „hold on“ bis zu Punkt Nummer sieben.

LB:
Aber so viel verrate ich schon mal vorweg: Ja.

BF:
Gut. Dann können wir ganz entspannt uns jetzt die weiteren Information reinpfeifen.

LB:
Genau.

BF:
Punkt Nummer zwei.

LB:
Ja, Teamkollaboration. Also, wenn man im Team arbeitet, gibt es keine andere Cloud-Lösung, die so gut ist wie G Suite. Wir zwei machen das ja mit Evernote, wenn wir unsere Podcastfolgen ausarbeiten, aber das ist nun mal sehr rudimentär. Ich kann zum Beispiel keine Kommentare hinzufügen. Heute morgen habe ich irgendwas bearbeitet, da habe ich gesehen, Du warst auch noch in einem Dokument in dem Moment und ich kam nicht mehr rein. Wird dir vielleicht auch so gehen, wenn jemand anderes das geöffnet hat, kommst du nicht rein. Es gibt keine Live-Updates.

Wenn ich jetzt in Google bin, zum Beispiel wenn wir jetzt Controlling-Berichte machen und mir ist da irgendwas nicht ganz koscher oder mir passt eine Zahl nicht, dann kann ich da in das Feld gehen, kommentieren und dann sieht das diejenige, die den Bericht erstellt hat und guckt dann nochmal rein, schreibt dann noch einen Kommentar dazu. Ich kann live sehen, wenn die was ändert. Also diese Teamkollaboration ist bei Google wirklich 1a.

BF:
Ok. Super. Das ist eine Riesenerleichterung, weil mein Eindruck in den Unternehmen in denen ich bin, ist genau diese Teamarbeit, das was unbedingt revolutioniert werden muss.

LB:
Und dann kommt ja der Oberhorror. Da hatte ich auch jetzt eine „Frag Lars“-Folge zu. Das die Leute sich Word-Dateien hin und herschicken.

BF:
Ja, ich weiß.

LB:
Das geht ja gar nicht. Also wenn bei uns eine Bewerbung reinkommt mit einer Word-Datei, die öffnen wir gar nicht. Weil ich denk mir immer, mein Gott, dass man Word-Dateien nicht durch die Gegend schickt, das muss doch eigentlich jedem klar sein. Da können Viren drin sein, es kommt beim anderen immer anders an, als wie du es abgeschickt hast. Ich meine dafür ist doch pdf erfunden worden, dass ich was rauschicke, was bei mir genauso meinen Rechner verlässt, wie es beim anderen ankommt. Mit Word-Dateien geht das halt gar nicht.

Dann habe ich diese Folge gemacht und habe dann einen Kommentar gekriegt, ja, dann kann der andere aber da was reinschreiben und so. Dann denke ich mir, das sind wirklich Zeiten, die sind vorbei, wenn Du G Suite hast, kannst du dem anderen den Link schicken oder lädst ihn dazu ein und dann kommentiert der in das Dokument in der Cloud und du kannst gemeinsam an dem Dokument arbeiten. Das ist mal was anderes, als wenn Du Word-Dateien hin und herschickst per E-Mail. Das ist ja der Horror.

BF:
Ja, du, der andere und der Hacker.

LB:
Ja, der auch noch.

BF:
Der kann dann auch noch kommentieren.

LB:
Genau. Wir machen das bei Evernote, wir zwei, weil wir haben ja sehr wenig Text. Das sind sehr kleine Sachen. Wenn wir jetzt aber größere Sachen machen, wenn ich jetzt zum Beispiel mit meinem Bruder, da mache ich ja die ganze Akademie-Geschichte, wo wir die ganzen Skripte für die ganzen Videos für die Online-Kurse erstellen, das machen wir nur in G Suite Drive. Weil er dann direkt kommentieren kann, ich kann direkt sehen, was er geändert hat, was ich geändert habe. Das ist wirklich eine super Sachen. Das kann kein Tool so gut wie Google.

BF:
Ok. Gut. Hört sich gut an. Das war Punkt Nummer 2. Dann gehen wir auf Punkt Nummer 3.

LB:
Siehste, bei zwei hörte es sich schon gut an. Jetzt bin ich gespannt, was du nach sieben sagst.

BF:
Ja wirklich, ich auch.

LB:
Drei: Du brauchst keine Updates mehr für deine Programme. Warum?

BF:
Weil ja alles in der Cloud ist.

LB:
Ja und weil du nur im Browser arbeitest. Die Tabellenkalkulation läuft im Browser. Browser, ganz kurz, ist klar was das ist?

BF:
Er hat das Fragezeichen auf meiner Stirn gesehen. Also quasi online?

LB:
Ja, was nutzt du? Chrome? Safari nutzt du auf deinem Apple.

BF:
Ja.

LB:
Ja, genau. Da läuft das drin. Du öffnest Safari und dann hast du da die Tabellenkalkulation drin. Sprich, es wird kein Programm mehr auf deinem Rechner dann installiert.

BF:
Ah.

LB:
Jetzt hab ich hier grad ihr Macbook angefasst, um das nochmal darzustellen. Also hier wird kein Programm drauf installiert, sondern es läuft alles im Browser. Sei es die Tabellenkalkulation, sei es die Textverarbeitung oder auch E-Mail oder so, es läuft alles nur im Browser. Sprich, kein Programm hier, keine Updates, die immer wieder gefahren werden müssen und und und und…Du hast alles in der Cloud liegen und die Applikationen auch.

BF:
Was sind jetzt nochmal Applikationen?

LB:
Programme, Apps.

BF:
Achso, ja.

LB:
Ja und das ist ein Riesenvorteil. Zum Beispiel MeisterTask, da gibt es sogar eine App, ein Programm für den Mac. Nutz ich auch nicht, nutze ich auch nur die Browservariante.

BF:
Ah, okay.

LB:
Finde ich einfach angenehmer.

BF:
Gut, das heißt, man hat auch nicht so den eigenen Rechner vollgeladen.

LB:
Genau.

BF:
Alles nur noch da „up in the air“.

LB:
Genau. Das ist ein Riesenvorteil aus meiner Sicht, weil du brauchst diese Update-Orgie nicht. Das passiert automatisch in der Cloud und du hast dadurch, das du im Browser arbeitest immer die aktuelle Version.

BF:
Und du brauchst auch kein Backup dann, ja?

LB:
Ja, da kommen wir gleich dann zu, bei Sicherheit auch. Genau, das brauchst du nämlich auch nicht.

BF:
Merkst du, ich fang auch an selber zu denken sogar.

LB:
Du suchst dir selber schon die Argumente. Aber wie gesagt, ich habe da keinen Vorteil von. Ich bin einfach nur davon überzeugt.

BF:
Ok.

LB:
Mir ist die Folge auch so wichtig, weil da muss mal ein Umdenken statt finden. Alle denken immer das ist böse. Cloud ist nicht sicher. Wie du auch sagst, ist das denn sicher?

BF:
Ja, klar.

LB:
Weil du denkst, deine Daten hier auf dem MacBook, weil du es anfassen kannst, sind sicher. Das ist totaler bullshit. Hier drauf sind die so unsicher wie nur was.

BF:
Und in der Cloud sind die sicherer?

LB:
Ja, aber 100prozentig.

BF:
Warum?

LB:
Erzähl ich dir gleich in Punkt 7.

BF:
Also immer alles gleich. Ihr müsst aufpassen, ob der auch zu allen Punkten.. ich glaube, ich muss mir hier mal Notizen machen, was du mir gleich noch alles sagen willst.

LB:
Ja.

BF:
Folge ist gleich zu Ende.

LB:
Wir überlegen jetzt sogar, wir suchen ja grad ein CRM-Tool hier für die Agentur, ein richtig mächtiges, ob wir das nicht ….

BF:
Was ist jetzt noch mal CRM-Tool?

LB:
Customer Relationship Management, also wo ich die ganze Kommunikation mit dem Kunden, mit Vertrieb und allem, abbilden kann, ob wir das nicht aufbauen. Es gibt welche, die G Suite als Grundlage haben, ob wir das nicht darauf aufbauen. Dann läuft das auch im Browser und man hat direkt alles in einem.

Also wie gesagt, es ist ein Riesenvorteil, du brauchst keine Updates, weil alles im Browser läuft.

Und jetzt der vierte Punkt, warum man zu G Suite wechseln sollte, du brauchst dann nämlich nur noch eine schlanke Hardware. Hardware bedeutet jetzt, dein Rechner.

BF:
Ja. Der wird dünner.

LB:
Der kann dünner werden. Du brauchst auf jeden Fall nicht so häufig einen neuen, weil du brauchst keine Wahnsinns-Rechenpower mehr.

BF:
Du hast ja auch nicht dieses Problem, das du Safari, Capitan, OS-Dingsbums 10,11, 13 müssen sie bitte updaten, sonst können sie das Programm gar nicht mehr updaten. Betriebssystem-Update und irgendwann ist Betriebssystem-Update nicht mehr möglich, weil es alles zu alt ist oder was weiß ich wie. Das Problem hab ich auch nicht mehr.

LB:
Also ich will nicht sagen gar nicht mehr. Aber du brauchst halt nicht so eine performante Hardware.

BF:
Aber ich muss doch meinen Rechner selber trotzdem noch updaten wahrscheinlich mit dem Betriebssystem, das schon.

LB:
Ja. das ist ja auch eine Sicherheitsfunktion. Auch den Browser, Safari oder Chrome oder was auch immer du einsetzt, das musst du natürlich auch updaten. Aber du brauchst nicht diese Programme, die auf deinem Rechner laufen, da Rechenpower benötigen. Diese Rechenpower findet ja in der Cloud statt. Auf dem Server, der da oben steht, nicht bei dir auf dem Rechner.

Dadurch muss die Hardware nicht so schnell sein, kann günstiger sein und sie hält deutlich länger. Du musst nicht alle zwei bis drei Jahre dir einen neuen Computer kaufen. Was total schade ist, es gibt von Google Chromebooks, nennen die sich. Chromebooks deshalb, weil da nur Chrome, der Browser drauf läuft. Ich hatte vor eineinhalb Jahren mal einen Test gemacht und für einen Monat mir mal so ein Ding besorgt, ein ganz einfaches. Die sind ganz günstig, kostete zwei dreihundert Euro.

Vollständiges Laptop, kaum Leistung, weil du brauchst ja kaum Leistung und dann habe ich damit mal einen Monat gearbeitet. Zum Test, wie das denn so ist. Ich muss sagen, war super, es gab natürlich ein paar Einschränkungen, ich meine Videoschnitt oder so kannst du nicht damit machen, klar. Aber grundsätzlich ist das eine super Idee günstige Hardware zu schaffen, weil die Rechenpower ja in der Cloud ist.

Setzt sich hier leider nicht durch, diese Chromebook gibt’s ganz wenige. Google bietet auch hochwertige an, die aber immer noch relativ günstig sind im Vergleich zu einem Macbook zum Beispiel. Setzt sich aber leider hier noch nicht durch. Die hochwertigen Google-Chromebook, die werden in Deutschland gar nicht angeboten. Die kannst du hier gar nicht kaufen.

BF:
Aber die einfachen schon und die günstigen schon. Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel meine Mannschaft ausstatten will, könnt ich dann auch super günstig diese Chromebooks,.. ist dann ein Laptop, ist dann wie ein MacBook.

LB:
Ja, genau.

BF:
Ich stell mir das dünn und leicht vor, wie das MacBook Air.

LB:
Gibt’s so klein, die meisten sind dann, wenn sie so günstig sind, nicht aus Metall oder so. Die sind aus Kunststoff, aber vollkommen ausreichend. Ich sag mal, hier in der Agentur, 80 Prozent der Leute bräuchten gar keinen schnelleren Rechner. Weil, was machen die den ganzen Tag? Konzepte schreiben, E-Mails beantworten, irgendwelche Tabellenkalkulationen vielleicht machen. Da reicht so ein Chromebook zehnmal.

BF:
Ich denk jetzt auch gerade an Schulen und so.

LB:
Ja, total. Klar.

BF:
Das müsste ja für die eigentlich super sein.

LB:
Ja.

BF:
Man kann aber ja nicht für jeden Schüler im Monat acht Euro bezahlen, aber das ist ein anderes Thema jetzt.

LB:
Genau.

BF:
Aha.

LB:
Also, das ist auch nochmal ein Vorteil, Hardware hält länger, weil du nicht so eine performante Hardware brauchst. So, fünfter Punkt, ist auch wahnsinnig wichtig aus meiner Sicht, ist der reduzierte Funktionsumfang. Wir haben die Apps, die haben nicht so einen Funktionsumfang wie die ganzen Microsoft-Geschichten, sondern deutlich weniger. Und warum gefällt dir Apples Pages so gut? Weil du weniger Funktionen hast. Das ist intuitiver, einfacher.

BF:
Weil es besser aussieht einfach, dieses alte Microsoft Word, das ist wie aus den Achtzigern.

LB:
Ja und dann hast du oben diese vierzeilige ….

BF:
Diese ewige Leiste.

LB:
Vier Zeilen dann womöglich noch in der Leiste.

BF:
Unglaublich.

LB:
Genau. Das ist bei Google auch nicht. Da ist auch alles sehr aufgeräumt, sehr einfach und die einfachsten Funktionen stehen einem da zur Verfügung.

BF:
Trotzdem scheuen die Leute diesen Umschwung. Das kenn ich, das kann ich bedienen, muss ich mich jetzt nicht anstrengen mich umzustellen.

LB:
Anstrengend ist daran gar nichts.

BF:
Für dich nicht.

LB:
Der Funktionsumfang ist so klar und einfach und ich schreibe ja auch mein Buch damit, schreib ich auch mit Google Docs. Also mit Word von Google.

BF:
Schreibt sich aber auch nicht allein damit.

LB:
Ne, das wäre dann der achte Punkt, wenn der kommen würde, dann wäre es super.

BF:
lacht

LB:
Schreibt mein Buch. Aber das ist auch nochmal durch diesen reduzierten Funktionsumfang ist es einfach intuitiver und einfacher in der Bedienung.

BF:
Ok.

LB:
Verlier ich dich langsam?

BF:
Nein, ich bin voll dabei. Ich war nur jetzt gerade nochmal an dem Punkt, das ist ja immer dieses Lernen von einem neuen Betriebssystems, allein schon die Tatsache, wenn wir uns ein neues Handy holen, sind wir ja locker eine Woche genervt von diesem bescheuerten, neuen Gerät. Das ist ein Punkt, wo viele Unternehmer sicherlich vor bremsen und sagen ich mich jetzt selber dahin bewegen und dann noch meine ganze Mannschaft.

Aber gut, wir hören weiter. Wir harren der Dinge, die da kommen.

LB:
Das waren jetzt die fünf Punkte. Also es ist preiswert, kein eigener Server, sondern du zahlst eine ganz geringe Gebühr pro Nutzer, pro Monat. Für die Teamkollaboration wahnsinnig gut und wirklich gemacht dafür. Du brauchst keine Updates mehr, dadurch das es im Browser läuft. Ganz schlanke Hardware, Hardware hält länger, also dein eigener Rechner, weil du keine eigene Rechenpower mehr brauchst und durch den reduzierten Funktionsumfang ist es sehr einfach und intuitiv in der Bedienung.

Sechster und vorletzter Punkt ist für mich, wirklich, das ist ein eigener Punkt, das ist Gmail.Also Google Mail.

Du hast aus meiner Sicht, die haben gerade vor ein paar Monaten ein Update gemacht für Gmail, also das ist so dieses Outlook. Du benutzt ja sicher das E-Mail Programm von Apple?

BF:
Ich bin auch völlig zufrieden damit. Ich weiß gar nicht, was man damit sonst auch noch machen soll. Auf Wiedervorlage legen, ja.

LB:
Das zum Beispiel. Da habe ich aber ein eigenes Video zu gemacht, nur zu diesem Gmail Client, weil der so genial ist. Und aus meiner Sicht der beste jemals entwickelte E-Mail Client.

BF:
Weil? Sag mal was der allerwichtigster Punkt ist?

LB:
Weil das von Leuten gemacht ist, die viel E-Mails beantworten müssen und das geht und das geht wahnsinnig schnell. Du musst zum Beispiel, um die E-Mail zu archivieren, zu löschen, zu beantworten, die gar nicht mehr öffnen.

Das hört sich für dich jetzt erstmal komisch an, aber guck dir mal mein Video dazu an, dann wird du verstehen, was dahinter steht. Oder ich kann die Anhänge ansehen, ohne die E-Mail zu öffnen. Das ist wirklich von Leuten, die viel E-Mails bekommen.

BF:
Ok.

LB:
Oder du beantwortest die E-Mail im gleichen Fenster. Da öffnet sich nicht noch irgendwas da drüber. Das ist alles total clean und wirklich vom Design her auch super.

Google hat ja vor Jahren meine beiden Lieblings E-Mail Apps, Sparrow war das erst und hinterher Inbox, beide gekauft und ich hab immer gedacht oh man, jetzt kaufen die die. Passiert nichts und die wurden eingestellt dann. Jetzt zeigt sich aber, was die damit gemacht haben. Die haben Entwickler genommen und einen richtig guten Client entwickelt.

BF:
Super.

LB:
Wichtig dabei, als Firma hast du ja eine eigene Domain, du hast BarbaraFernandez.de sehr wahrscheinlich.

BF:
Ja, genau.

LB:
Und die kannst du bei Google hinterlegen und du hast dann deine E-Mail Adresse barbara@barbarafernandez.de, und die hast du bei Google dann. Da musst du dann nur ein paar Einstellungen ändern und dann funktioniert das.

BF:
Aha. Super.

LB:
Also für die E-Mail Bearbeitung gibt es wirklich keinen besseren Client dafür.

BF:
Ok. Gerade für Leute, die ganz viele E-Mails bekommen und wo das Team vielleicht auch unter E-Mail Flut leidet, aufhorchen an der Stelle. Da lohnt sich was, da gibt es Erleichterung und Zeitersparnis.

LB:
Und wenn man das dann mit Outlook von Microsoft vergleicht, das sind Welten. Wenn du bei Microsoft Outlook rein guckst, da wirst du ja schon von vornherein erschlagen, da müssen ja nur dreißig E-Mails drin liegen in dem Eingangskorb, dann bist du ja schon fertig und bei Gmail, alles sleek, clean, super.

BF:
Super.

LB:
So und der siebte Punkt, da kommen wir zu deinem Thema Sicherheit.

BF:
Ja.

LB:
Aus meiner Sicht sind Daten in der Cloud immer sicherer und besser aufgehoben als irgendwo anders. Ich sage dir auch genau warum. Als erstes, Server von Google, die stehen alle in so einer Art Betonbunker. Da kann irgendwie ein Panzerfahrzeug reinfahren, die kommen da gar nicht durch und können da irgendwie dran. Die sind also wirklich super gesichert.

Nachts fliegen da die ganze Zeit Drohnen mit Infrarotkameras drumrum.

Ich mein, Google lebt von Daten, dass sie Daten speichern und wenn die eins nicht wollen, dann das die irgendwie weg kommen, dann würde denen ja auch die Geschäftsgrundlage entzogen.

Google hat alleine über 100 Hacker, die besten Hacker der Welt eingestellt und weißt du was die machen?

BF:
Versuchen den eigenen Server zu hacken?

LB:
Genau. Die versuchen nur an die eigenen Daten zu kommen.

BF:
Verrückt.

LB:
Ja, aber die machen einen Wahnsinnsaufwand. Und nur, weil du deinen Server, dein Macbook anfassen kannst, sind die Daten da nicht sicherer. Jetzt überleg mal, wo liegen unsere Daten? Auf unseren Servern vielleicht, auf unserm Macbook und was ist als Firewall dazwischen? Eine Fritzbox. So ein AVM Ding da, Fritzbox, das ist eine Firewall, da lacht jeder Hacker drüber. Vor dem Frühstück, da hat der fünf Dinger davon gehackt.

Das ist bei Google unmöglich. Das muss einem einfach klar sein. Dann nochmal zu Backups, Google legt alles doppelt und dreifach ab. Ich muss mir über Backups überhaupt keine Gedanken mehr machen.

Google hat Server-Farmen auf der ganzen Welt verteilt, unter anderem in Deutschland auch, was die wenigsten wissen. Google macht da irgendwie kein Riesenwerk drum. Microsoft hat ja die deutsche Cloud, hat Google auch, macht nur nicht so einen Marketingaufwand da drum.

Da liegen auch Daten, aber die liegen auch gespiegelt, was weiß ich, in Norwegen.

BF:
Aha.

LB:
Oder Kanada oder Indien. Ich weiß es nicht, keine Ahnung Aber die sind von der Infrastruktur so, dass du immer ganz sicher bist, dass die Daten nicht verloren sind. Das kannst du ja gar nicht.Wenn ich an früher denke, da hatte man immer diese Backup-Kassetten oder diese Laufwerke, da wurde dann ein Backup gezogen, da ist meine Assistentin dann jeden Samstag immer mit einem Backup nach Hause gefahren, falls die Firma abbrennt, dass wir noch ein Backup bei ihr zu Hause haben.

BF:
Ah. Hm.

LB:
Ja ist ja so. Falls der Server abbrennt, sind die Daten weg. Und hier brauchst du dir gar keine Gedanken machen.

BF:
Und diese Geschichte, dass man einem Monopol ja quasi, die eigenen Daten auch noch freiwillig gibt und noch dafür bezahlt und denen das in die Tasche schenkt? Wobei die ja,… Das war jetzt gerade ein Augenverdrehter vom Lars übrigens.

LB:
Ja. Ähm. Das ist eine sehr gute Frage, die du da gerade gestellt hast. Es ist so, dass du … Du schenkst denen das Geld ja nicht, sondern du bekommst ja eine Leistung dafür. Und ich glaube, die Leistung ist sehr viel mehr wert als das, was du denen zahlst für diese Leistung.

Du darfst nicht vergessen, wenn du Google was zahlst, machen sie mit den Daten nichts. Also wenn du G Suite Kunde bist, verpflichten sie sich diese Daten nicht anzugucken und auch nicht anzurühren.

Wenn du natürlich kostenlos Gmail nutzt, dann ist das klar, dann macht Google was mit den Daten. Das sagen sie auch ganz klar. Die gucken da durch, um dir gezielt Werbung zu zeigen. Dir muss ja klar sein, wenn ich etwas „umsonst“ bekomme, umsonst in Anführungszeichen, denn es ist ja nie umsonst, kann ja gar nicht sein.

BF:
Ist eine Gegenleistung.

LB:
Muss ja irgendwas passieren. Google sammelt die Daten über dich und macht dir entsprechende Werbeangebote. Von Leuten, die dann dafür zahlen, dass sie dann da Werbung schalten. Das ist bei G Suite nicht so. Da sagen sie, nein, machen wir nicht. Das sind deine Daten, die gucken wir uns auch nicht an.

Jetzt kam die DSVGO. Hast du davon schon gehört?

BF:
Ja, klar.

LB:
Da sagst du ja klar, so einfach?

BF:
Ja klar. Da sind wir jetzt alle nicht dran vorbei. Also da haben wir doch auch alle E-Mails bekommen von unterschiedlichen Firmen.

LB:
Ach ja, von Dienstleistern und so.

BF:
Es ging durch die Presse.

LB:
Und auch da, wie Google das umgesetzt hat, war vorbildlich, Monate vorher.

BF:
Wissen es denn alle unsere Hörer, die neue Datenschutzverordnung…

LB:
Ja, das wissen die schon. Da habe ich soviel zu gemacht.

Auch da ist Google hochprofessionell mit umgegangen. Das war von Anfang an wirklich glasklar, wie das da kommuniziert wurde. Super.

BF:
Ok.

LB:
Klar, du hast recht, bei Google haben viele Angst. Monopol, absolut, nicht gut, bin ich auch deiner Meinung. Aber der Service ist so gut und ich vertraue Google wirklich da, dass sie mit den Daten nichts tut.

BF:
Die letzte Frage.

LB:
Augenblick. Jetzt muss man sich mal überlegen, dann krieg ich ja oft gesagt, ja geheime Daten etc. Und jetzt geht Airbus, die stehen ja wirklich in Riesenkonkurrenz zu Boing, ein amerikanisches Unternehmen, auf Google G Suite.

Ich glaube, die werden zehnmal durchleuchtet haben, ob da irgendwas mit ihren Daten passiert. Stell dir mal vor, die bauen ein neues Flugzeug, Milliarden an Entwicklung, und Boing zieht sich das mal eben so ab. Ich denke, die werden da mit den Daten schon sehr, sehr gut umgehen, da bin ich mir sicher.

BF:
Denkt Lars Bobach.

LB:
Ja.

BF:
Letzte und vielleicht auch blöde Frage, Thema Umweltschutz und Serverfarmen?

LB:
Kann ich dir keine Antwort zu geben. Weil, weiß ich nicht. Ich kann dir echt nicht sagen, ob eine Serverfarm, wo sagen wir mal von 1.000 Unternehmen die Daten liegen, umweltschonender oder nicht so umweltschonend ist, wie ein Server, den du jetzt zu Hause stehen hast. Kann ich dir nicht sagen.

BF:
Weil diese Serverfarmen sind ja anscheinend ein Problem. Aber, gut. Okay,ich darf zusammenfassen.

LB:
Kriegst du das hin?

BF:
Willst du es vielleicht zusammenfassen?

LB:
Nein.

BF:
Geht vielleicht flüssiger.

LB:
Ne, ne, mach du mal.

BF:
Also sieben Gründe für, jetzt sag ich mir selber nochmal wie gut das ist. Das freut dich schon auch ein bisschen. Sieben Gründe für Google G Suite.

Punkt Nr. 1
Es ist preiswert. Fängt bei vier Euro pro Mitarbeiter pro Monat an.

Punkt Nr. 2
Ein super Teamkollaborations…Tool kann man ja gar nicht sagen, sondern die Teamzusammenarbeit ist bei Google G Suite sehr zu empfehlen und das kann keiner so gut wie Google, sagt Lars.

Punkt Nr. 3
Keine Updates mehr nötig. Alles wird im Browser angewendet und ist immer auf dem aktuellen Stand.

Punkt Nr. 4
Schlanke Hardware, also ich brauche keine Riesenrechner mehr, ich muss da auch unter Umständen gar nicht mehr so viel investieren, es gibt auch günstige Chromebooks. Also die Hardware ist da gar nicht mehr so wichtig, weil ich alles in der Cloud bearbeite und dadurch einen erleichterten Rechner vor mir stehen habe.

Punkt Nr. 5
Reduzierter Funktionsumfang, also jetzt muss ich mich kurz konzentrieren, hilf mir mal Lars.

LB:
Ja, diese ganzen Funktionen, die man eigentlich nie benutzt, die hat das Programm gar nicht und dadurch ist es sehr intuitiv die Benutzung. Man wird nicht von den ganzen Funktionen so erschlagen.

BF:
Sehr gut. Vielen Dank.

Punkt Nr. 6
Gmail absolut, der absolute, ultimative, beste E-Mail Client, den es überhaupt gibt auf der ganzen Welt und auch im Universum. Das wird sich sowas von auszahlen.

Punkt Nr. 7
Sicherheit, pah, da lachen wir doch laut. Was ist denn sicherer als alle Daten in der Cloud von Google zu haben. Schwieriger Satz, aber tatsächlich vielleicht die Möglichkeit, dass einfach sich nochmal auf der Zunge zergehen zu lassen, dass nichts besser geschützt ist als die Serverfarm von Google. Das schaffen wir mit unseren eigenen Rechner nicht, dieses Maß an Sicherheit.

LB:
Sehr gut. Bist du denn jetzt nach deiner eigenen, persönlichen Zusammenfassung denn jetzt überzeugt? Wäre das auch was für dich?

BF:
Ja.

LB:
Okay. Das lassen wir so stehen.

BF:
Das lassen wir jetzt so stehen. Doch, das finde ich schon gut. Abschlussfrage an dich, Lars, wie soll man anfangen? Ich stell mir jetzt immer so einen Unternehmer vor, der hat zwanzig Mitarbeiter und sagt, alles total einleuchtend, der Lars kann das auch alles sagen, der kennt sich auch damit aus. Der beschäftigt sich auch damit, ich aber nicht. Wie fang ich jetzt damit an, muss ich mir einen Fachmann kaufen, der mir für teuer Geld das hier alles installiert, mir das kleinteilig erklärt? Wie fang ich bitte schön an?

LB:
Ich würde mal sagen, wenn man da keine Affinität hat, so wie ich sie ja habe und ich hab auch nicht alles selber gemacht. Ich bin ja auch nicht der, der da jedes bit umdreht. Ich habe mich beschäftigt damit, fand es gut und hab dann zusammen mit jemandem das umgesetzt. Ich hab ja ein Team hier, dem unter anderem auch mein Bruder angehört.

Wir machen das ja auch teilweise bei Firmen. Ich weiß der Björn ist diese Woche unterwegs im Süddeutschen, um bei einem Kunden auch G Suite einzurichten. Das wird auch nicht teuer, weil es einfach und schnell geht. Das kommt ja auch noch dazu, dass man als Unternehmer, wenn du jetzt zum Beispiel G Suite für deine Firma hast, die Verwaltung von den Geräten von den Mitarbeitern, da musst du nicht gucken, hat jetzt jeder auch das letzte Microsoft Word auch installiert, Microsoft Office. Das ist ja alles in der Cloud, auch da brauch man sich nicht mehr drum zu kümmern. Wenn es einmal läuft, macht es alles sehr viel einfacher.

BF:
Wunderbar. Heute gibt es zwei Zitate. Ich kann mich nicht entscheiden und die Folge war ja wirklich herausfordernd jetzt für mich. Deshalb sag ich erst eins, was so ein bisschen negativ ist und dann noch ein schönes, ja? Also Gustav Heinemann sagt:

„Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.“

LB:
Kannst du das nochmal sagen, bitte?

BF:
Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.

Und weil das so duster ist, gibt es jetzt noch einen Goethe obendrauf.

LB:
Aber ich find das super.

BF:
Ist es auch, aber ich sag den Goethe trotzdem:

„Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.“

In diesem Sinne wünschen wir Euch wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.