Die beste Email App für das iPad: Spark – Die 10 besten Funktionen

Heute widmen wir uns der E-Mail-App Spark, die sich inzwischen zu meinem Liebling unter den E-Mail-Clients gemausert hat. Vorab ein kleiner Hinweis: Die Entwickler von Spark haben extra eine kleine Seite eingerichtet, wo du dich über den Datenschutz in Verbindung mit der App informieren kannst – eventuell wichtig für Unternehmen!

Spark

Jetzt, wo wir die Formalitäten aus dem Weg geräumt haben, geht es los – mit den zehn besten Funktionen von Spark!

Hier die Funktionen als kurzes Video oder als Zusammenfassung zum Lesen, sowie der Link zu den Datenschutzbestimmungen:

Datenschutz in Verbindung mit der App

1. Smart Inbox

Der Posteingang bezeichnet sich als Smart Inbox. Der smarte Anteil liegt darin, dass die App beispielsweise private Nachrichten von Newslettern und Mitteillungen trennt. Je mehr E-Mails du jeden Tag bekommst, desto mehr wirst du dieses Feature zu schätzen lernen.

2. Personalisierung

Du darfst dir Spark sehr weitläufig personalisieren. Beispielsweise gibst du an, was du in der Seitenleiste sehen möchtest, wie sich Wischgesten verhalten oder was für Widgets in das Programm integriert werden sollen. Individualisierung wird hier großgeschrieben.

3. Snooze

Die Schlummer-Funktion ist praktisch eine Art Erinnerungsfeature: Du kannst für jede E-Mail einen genauen Zeitpunkt einstellen. Genau dann – also beispielsweise am nächsten Sonntag um 16:00 Uhr – taucht sie wieder auf und du kannst dich näher mit ihr befassen.

4. Integration von Evernote

In Spark kannst du durch eine simple Wischgeste E-Mails an Evernote weiterleiten. Dort werden die Nachrichten dann in einem Notizbuch deiner Wahl gespeichert. Zwar würde dies auch gehen, indem du die E-Mail manuell an Evernote schickst – aber so ist es einfach komfortabler.

5. Termineinladungen

Falls du eine Einladung zu einem bestimmten Event und Termin bekommst, zeigt dir Spark gleich drei Buttons an: Annehmen, Ablehnen und Vielleicht. Gleich bei Erhalt der Nachricht kannst du also entscheiden, wie du darauf reagierst (ohne Umweg in den Kalender!).

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6. Schnellantworten

Du kannst dir bestimmte, häufig wiederkehrende Antworten als Template voreinstellen. Bekommst du also eine Anfrage, die sich mit Ja oder Nein beantworten lässt, tippst du einfach auf einen Button und schickst so automatisiert eine E-Mail à la „Ich bin einverstanden“ raus.

7. Erinnerungen

Spark gibt dir die Möglichkeit, dich selbst an abgesendete E-Mails zu erinnern. Stellst du jemandem eine Frage, kannst du etwa festlegen, dass dich die App in zwei Tagen daran erinnern soll, dass du noch eine Antwort erwartest.

8. Später senden

E-Mails kannst du automatisch später versenden lassen, den Button dafür findest du oben rechts in jeder E-Mail praktisch positioniert. Kein gigantisches Feature, aber bequem.

9. Mac-Version

Von Spark gibt es seit kurzer Zeit auch eine macOS-App, die sich komplett ohne Zutun über deine Apple-ID mit Spark synchronisiert, sodass du überall weiterarbeiten kannst.

10. Synchronisation

Abschließend ist die Synchronisierung zwischen verschiedenen Geräten praktisch – und zumindest bei mir funktioniert das auch fehlerfrei. Alle Einstellungen werden komplett zwischen Geräten hin und her transferiert.

Im Moment gibt es Spark noch kostenlos, aber in naher Zukunft haben die Entwickler wohl eine Pro-Version angedacht, die dann natürlich bezahlt werden muss. Meiner Meinung nach rechtfertigt die Qualität der App einen kleinen Betrag pro Monat spielend. Kleine Befürchtung meinerseits: Meine beiden letzten bevorzugten E-Mail-Apps wurden jeweils von Google gekauft und geschlossen. Bleibt zu hoffen, dass Spark es schafft, eigenständig weiterzuarbeiten…

Hinweis: Ich behalte mir das Recht vor, beleidigende oder vom Thema abweichende Kommentare zu löschen.

  • Hallo Lars,

    danke für den Überblick! Schwanke seit Monaten zwischen Airmail und Spark. Spark wirkt fescher, schlanker und weniger aufgebläht, Airmail erlaubt mehr Stellschrauben bei der Gestaltung des Workflow.

    Wo es bei Spark aber für mich hakt:

    – Schnellantworten: Gerade für Unternehmen / Institutionen finde ich es schade, dass dabei immer ein bisschen Readdle-Werbung in die Signatur kommt. Vielleicht stellen sie das ja mit einer Pro-Variante ab…

    – Datenschutz: Du weist auf die entsprechende Seite hin und bist selbst Unternehmer. Für Push werden meine Daten auf Readdle-Servern gespeichert (ID und Passwort). Ein No Go, weswegen ich Push abgestellt habe (bei Airmail übrigens auch). Das Traum-Feature Send Later (könnte ich echt JEDEN Tag gebrauchen) legt aber gleich die ganze Nachricht auf den Server, und das geht ja noch weniger, sofern man bei Firmen oder Institutionen angestellt ist. Ist das in Deinem Fall kein Hemmschuh?

    – Kontoverwaltung: Ich scheine erblindet, aber aus Spark Mac heraus finde ich keinen Weg, meine IMAP-Konteneinstellungen irgendwie zu modifizieren, z.B. wenn sich am Server ein Detail ändert, wie gebe ich das an Spark weiter?

    – Export / Ablage von Mails: Spark kann keine .eml Dateien schreiben / exportieren, z.B. via Drag & Drop. Was landet denn in Evernote, wenn man dorthin exportiert? Ich nutze DevonTHINK und Notebooks sowie teilweise auch das Dateisystem des Mac und will Mails nicht als PDF rendern müssen, sondern sie auch mal als .eml ablegen (DT und NB stellen das problemlos dar).

    Viele Grüße und danke für den immer interessanten Blog, mit dem ich in die Papierlosigkeit gestartet bin!

    Christian

  • Hallo Lars. Ich teile deine Begeisterung für Spark komplett. Auch ich nutze Spark nun sowohl auf iOS als auch auf Mac seit diversen Monaten in und bin sehr zufrieden. Einzige Schwäche dich ich nach wie vor auch vom Support nicht behoben bekommen habe ist, die Suchfunktion von Spark. Dieser kann ich nach wie vor nicht ganz so trauen und muss immer wieder zu Mac-Mail zurückkehren um Mails zu suchen, da dort die Suche besser funktioniert. Das ist mühsam.

    Spricht aber für den Rest von Spark, da ich trotz dieser mühsamen Krücke für die Suche nach wie vor nicht von Spark abgelassen habe. 🙂

    • Ja, das stimmt. Ich nutze für die Suche auch meistens Google, aber Spark hat sich hier mit den letzten Versionen deutlich verbessert. Da geht bestimmt noch was 🙂

  • Hauke Jürgens

    Moin,
    Ich teile eure Begeisterung. Spark ist in meinen Augen wirklich eine tolle App. Das beste Feature ist dabei die Synchronisation der Ordner. Zu nervig war es, dass ich am Laptop eine Mail, die ich per Handy verschickt habe, nicht wiederfinden konnte.
    Einziges Manko, bei dem ich auch nicht verstehe, wieso es existiert: die von Christian angesprochene Kontoverwaltung. Ich hatte in letzter Zeit einige Probleme mit meinen Mailkonten bzw. den Zugangsdaten. Diese in Spark zu modifizieren ging schlichtweg nicht, es sei denn, Spark meldete, dass es sich nicht einloggen konnte. Aber sonst fand ich keine Möglichkeit, die Einstellungen zu modifizieren.

    Aber abseits dessen — ich wiederhole mich — mein wirklich tolles Tool. Sollte es eine Pro—Version geben, werde ich sicherlich bereit sein, dafür zu zahlen.

    Liebe Grüße
    Hauke

  • Peter Müssen

    Hallo Lars,

    vielen Dank für die Spark-Empfehlung, eine wirklich tolle App!
    Im Video habe ich gesehen, dass du eine Version in deutscher Sprache benutzt. Die kann ich aber auf meinem iMac nicht einstellen. Wie funktioniert das?
    Und dann noch eine Frage – sorry wenn ich versuche, dich als „Hotline“ zu nutzen:
    Gibt es die Möglichkeit die E-Mails wie in Apples Mail nach Konversationen zu ordnen?

    Großes Kompliment für deinen Blog, den ich empfehle wo ich kann!

    Liebe Grüße
    Peter

  • Matthias Zimmer

    Bin eigentlich bei Airmail gelandet, auch wegen der Mac-App. Aber dann kann ich ja jetzt nochmal Spark testen.
    Ich nutze so einiges von Readdle und das kann ja nicht schlecht sein, wenn alles auf einander abgestimmt ist.

    • Ich bin auch schon lange bei Airmail, übrigens bin ich ganz ursprünglich mal durch Lars darauf gekommen. Außer der Smart-Inbox kann Airmail alles, was Spark kann. Und die finde ich nicht so überzeugend: Die Sortierung gilt ja nur, solange ich die Mail noch nicht angesehen habe. Danach rutscht sie nach unten zu „gelesen“, und da sind dann wieder alle „Sorten“ durcheinander. – Bugs sehe ich keine mehr (das war vor Jahren mal Lars‘ Kritik an Airmail) und die Hotline antwortet per Chat recht prompt und konnte bisher alle Fragen lösen. Ich hab mir Spark interessehalber auf den Mac und das iPad und iPhone geladen, bin aber wieder zurück zu Airmail, das es natürlich auch auf beiden Betriebssystemen gibt (vielleicht auch Gewohnheit, aber ohne einen deutlichen Mehrwert gibt es keinen Grund, eine gute Gewohnheit zu verlassen).

      • Matthias Zimmer

        Ich habe seit meinem Kommentar vor 40 Minuten Spark auf iPad und iPhone installiert (hatte es auch schon mal vor zwei Jahren, aber mich danach für Airmail entschieden).
        Jedenfalls ist es mir seit der Zwei-Faktor-Authentifizieerung nicht mehr gelungen, Email-Konten von meiner Firma (ein kleiner Anbieter) in Airmail einzurichten. Bei Spark gelang es gerade ohne Probleme. Auch dass es danach ohne weitere Angaben auf anderen Geräten funktioniert ist super.
        Die Sortierung ist in der Tat das, was mich am meisten zweifeln lässt. Ansonsten habe ich den Eindruck, dass Spark zwar grafisch besser aussieht, aber es in Airmail deutlich mehr Integrationen gibt (ich habe mir eine Wischgeste „Teilen“ gemacht). Allerdings brauche ich wohl nur eine Geste, und die habe ich mir gerade in Spark eingerichtet (Google Drive).
        Es bleibt abzuwarten, ob ich mit Spark doch noch warm werde. Die Dateien auf dem iPad von Spark z. B. nach pdf-Expert zu ziehen, ist allerding eine tolle Sache (neues iOs).
        Apropos Hotline: Evt. erinnerst du dich ans „widerrufen“ unter Airmail. (z. B. „Löschen“ widerrufen). Da stand doch tatsächlich „Wiederrufen“! Ich schrieb an den Support, dass das gar nicht geht und schlicht schrecklich ist. Nach ca. 5 Minuten kam eine Nachricht zurück mit dem Inhalt, dass es geändert ist. Also das ging wirklich schnell.
        Und jetzt schau ich mal, ob ich mich doch für Spark begeistern kann.

        • Matthias Zimmer

          pdfs rüberziehen geht auch aus Airmail. Das mit dem Kalender oben links bei Spark finde ich toll.

          • Stimmt, das kleine Kalender-Icon auf dem iPad (nur dort) ist praktisch.
            Ich kann unter Airmail meine Konten immer problemlos anlegen, allerdings benutze ich auch nur Gmail und iCloud. Alle andern kleineren Anbieter lasse ich entweder von einem dieser beiden abholen oder ich habe eine Weiterleitung installiert oder beides.

            Seitdem Spark jetzt, wie ich bei Lars gelesen habe, auch endlich die wichtige Funktion „Erinnere mich zu einem Zeitpunkt an diese Mail, die ich gerade schreibe“ an Bord hat, sind beide Programme wohl wirklich auf Augenhöhe und es entscheiden Details für den persönlichen Geschmack.

          • Matthias Zimmer

            Auf dem iPhone geht das mit dem Kalender auch (unten rechts drauf drücken, dann werden die eingerichteten Widgets angeboten).
            Die Erinnerung ist in der Tat das, was zu Airmail gefehlt hat, ebenso die Mac-App. Das waren so meine Killerfeatures, weshalb ich zu Airmail gegangen bin.
            Wie man mit Google oder iCloud die Emails kleiner Anbieter abholen lassen kann, würde mich mal interessieren, da ich am Browser oft direkt etwas aus Google Drive versenden möchte, aber eben nicht mit derGoogle-Adresse.
            Fazit bis jetzt: Spark ist wirklich gut geworden. Ich muss mal noch auf dem Mac installieren, mal sehen wie es dort aussieht.
            Also für Apps kann man schon viel Geld lassen…. und Zeit….

          • Danke für den Tipp auf dem iPhone!

            Ich zeig Dir gerne, wie das bei Gmail geht mit dem Abholen, aber am besten nicht hier in Lars‘ Blog. Bist Du auch bei Google+? Da findest Du mich. Oder hinterlass Deine Mail-Adresse hier, dann kontaktiere ich Dich.

          • Matthias Zimmer

            Das wäre ja echt super. Per Email oder Google+ bin ich über maetzjen@googlemail.com erreichbar.
            Die Mac-App von Spark scheint nur in Englisch verfügbar. Das wäre schon mal ein Minuspunkt.
            Dann warte ich mal! Bis dann!

          • bluetraine

            Hallo Joachim und Matthias, das ist jetzt ein kleines Airmail-Unterforum … Bislang habe ich Airmail auch den Vorzug gegeben. Ein großes Manko ist bislang die nicht funktionierende Sync zwischen iPad-App und MacOS-App. Der (wie immer sehr schnelle) Support meinte, dass könne daran liegen, dass ich nicht auf IMAP eingestellt hätte. Welche Erfahrungen habt ihr? Damit das hier nicht ausufert, bin ich gerne auch über email erreichbar: bluetraine@gmx.de Danke!

          • Matthias Zimmer

            Hallo bluetraine,
            meine Konten sind auf Imap eingestellt und damit klappt der Sync. Aber ich muss sagen, dass es bei Spark irgendwie flüssiger läuft. Die App ist wirklich toll, wenn man von der nicht ganz so tollen Mac-Version Mal absieht.
            Probiere es doch auch mal aus. Habe seit gestern Spark auf allen Geräten.

      • Funktioniert den ‚Snooze‘ mittlerweile auch bei Airmail zuverlässig?

        • Ja, tut es. – Mit „erinnere mich, wenn keine Antwort kommt“ gibt es derzeit aber Probleme und einen Schriftwechsel mit der Hotline, der noch zu keinem Ergebnis geführt hat.

  • Beat Bieri

    Ich habe Spark schon zweimal installiert und jedesmal wieder gelöscht. Nach kurzer Zeit war meine Apple-ID gesperrt und ich musste mich mühsam via Sicherheitsfragen wieder authorisieren. Gemäss Auskunft von Apple hat Spark den ‚Absturz‘ verursacht. Keine Ahnung ob das heute nun nicht mehr passiert – beim mir passierte es im Mai17 das letzte Mal. Seither nutze ich ‚halt‘ die Mail App von Apple. Teste nun, aufgrund der Kommentare unten, mal Airmail – danke dafür!

  • Ricardo Teichert

    Hallo Lars,

    beim sofortigen Evernot-Archivieren geht ja leider im Vergleich zum Mail weiterleiten der Mailadressen- und Zeitstempel verloren, gibt es da eine Lösung?

    Grüße
    Ricardo

  • Ich glaube nicht. Brauche die Funktion nicht. Wofür nutzt Du das?

    • bluetraine

      Ich schreibe häufig ähnliche emails (auch zt mit Anhängen) an verschiedene Adressaten, manchmal auch zeitversetzt, weil ein neuer Adressat dazu kommt. Über „als neu versenden“ (in der Mac Mail app) kann ich dann die Adressaten anpassen/ersetzen und Inhalte auch anpassen individualisieren (es ist nicht immer alles für jeden bestimmt). Geht schneller als eine neue email mit copy/paste zu schreiben und die Anhänge neu auszusuchen etc.

  • Jerome Krause

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich auch als Privatperson wahnsinnig mit der Privacy Policy hadere. Dass ich meine Passwörter offenlegen soll, auf deren Server, bereitet mir Kopfschmerzen. Ich kann dann auch nicht, die Empfehlung nachvollziehen. Vom Funktionsumfang mag Spark das Ultimum darstellen, aber wenn man sich gerade in einer Unternehmesumgebung bewegt, kann man da ja auch direkt seinen Exchange, den die meisten ja auch aus Datenschutzvorgaben betreiben müssen(ob real oder in der Cloud), in die Tonne kloppen.

    @Lars und all die anderen…

    Wie könnt ihr das „vereinbaren“?

    Liebe Grüße
    Jerome

  • Thomas

    Hallo Lars,
    danke für die Informationen zu Spark und vielen anderen Apple-relevanten Themen.
    Ich habe denselben Eindruck wie du gewonnen, Spark macht wirklich Freude bei der Benutzung. Trotzdem habe ich mich letzlich gegen eine Nutzung entschieden und zwar aus nur einem Grund. Es war mir nicht gelungen, Ordner auf dem IMAP-Server zu erstellen. Das brauche ich aber, da ich die Mails zu verschiedenen Vorgängen nach Erledigung in passenden Ordnern ablege. Da ich dieses Vorgehen schon seit Jahren praktiziere, will ich es auch nicht ändern, da es sich für mich bewährt hat. Kennst du evtl. einen Weg, um einen neuen IMAP-Ordner zu erstellen?
    Liebe Grüße
    Thomas

    • Sorry, ich nutze keine Ordner bei Emails. Am besten direkt an den Support wenden 🙂