Einen Monat mit dem Google Chromebook: Ein Erfahrungsbericht

Die Idee hat mich von Anfang an fasziniert. Ein Laptop, auf dem nur ein Browser läuft, sonst nichts. Keine Apps, keine Installations- und Update-Orgien, ganz einfach und schlank. Ressourcen- und nervenschonend…

Als vor ein paar Wochen ein Mitarbeiter ein neues MacBook brauchte, war die Zeit des Chromebook-Selbstversuches gekommen. Selbstlos, wie ich auch manchmal sein kann, habe ich mein MacBook weitergereicht und mir das Acer C720P Chromebook bestellt.

Mit jeder Menge Gottvertrauen und Pioniergeist habe ich mich in das Abenteuer ‚Chromebook only‘ gestürzt.

Nach mehreren Wochen des Selbstversuches und an Erkenntnissen und grauen Haaren reicher, hier nun mein Fazit:

The Good

Die Idee

Die Grundidee finde ich super: Das Chromebook ist mehr oder weniger ein Terminal und alles läuft und liegt irgendwo auf ausgelagerten Servern. Hatten wir das nicht schon einmal vor ca. 30 Jahren?

Keine Apps zu installieren, keine Updates, keine Backups, keine Treiber, ständige Verfügbarkeit (bei Internetzugang), alles toll.

Da ich ein Cloud-Junkie bin, scheint das Konzept wie für mich gemacht. Meine Daten liegen eh (fast) alle in diversen Cloud-Diensten (Evernote, Google Drive). Für wen, wenn nicht für mich, sollte ein Chromebook sonst konzipiert sein?

Preis

Das Acer C720P hat mich sage und schreibe € 260,- gekostet!!! Wahnsinn, mein letztes MacBook (15“, Retina) war mehr als zehn mal so teuer.

Verarbeitung

Ich habe bei dem Preis nicht viel erwartet, logisch. Dafür war das Gerät sehr ordentlich verarbeitet. Zwar komplett aus Plastik, aber kein billiger Ramsch. Die Tastatur ist ok und auch mit dem Trackpad kann man arbeiten. Bei dem günstigen Preis nicht selbstverständlich.

Hochfahren

Von ‚Hochfahren‘ kann man eigentlich gar nicht sprechen. Das Chromebook ist nach dem Einschalten einfach da, ohne Wartezeit.

Fokussierung

Man muss sich den ganzen Google Diensten verschrieben haben, nur dann macht ein Chromebook Sinn.

Ich habe drei Google Accounts: Einen privaten und jeweils einen für jedes meiner Unternehmen (ISOTEC, LB Online Marketing). Für jeden Account habe ich einen eigenes Profil angelegt und konnte sofort sämtliche Google Dienste wie Gmail, Drive, Docs, Tabellen oder Kalender nutzen. Klasse.

Durch diese strikte Trennung der Konten habe ich die Fokussierung bei meiner Arbeit deutlich erhöhen können. Wenn ich mich mit meiner Agentur beschäftigt habe, hatte ich auch wirklich nur das entsprechende Umfeld zur Verfügung und keine privaten Emails oder Besprechungseinladungen aus meinem ISOTEC-Fachbetrieb kamen dazwischen.

Das war eine neue und absolut positive Erfahrung für mich.

Touchscreen

Wie oft habe ich nach dem Arbeiten am iPad versucht, mein MacBook mit Bildschirmberührung zu steuern (bin ich da eigentlich der Einzige?). Bei einem Chromebook kein Problem, da diese quasi als Standard mit einem Touchscreen ausgeliefert wird. Sehr praktisch.

Google Drive

Mit dem Asus gab es 100 GB Google Drive Speicherplatz für zwei Jahre geschenkt.

The Bad

Der Bildschirm

Mir kam der Bildschirm des Chromebook von Anfang an sehr unscharf und matschig vor. Als würde dort eine Nebelwand, wie vor der Eiger-Nordwand, festhängen. Natürlich sind meine Augen von Retina-Displays verwöhnt und eventuell kein objektiver Maßstab.

Fotos

Meine Fotos sind auf meinem iMac und teilweise im Apple Fotostream. Auf dem Chromebook hatte ich keinerlei Zugriff. Ich habe mich dann mit den Foto-Cloud-Diensten beschäftigen müssen. Sehr interessant. Dazu wird es demnächst mal einen eigenen Artikel geben.

Google Präsentationen

In meiner Agentur arbeiten wir viel mit den browserbasierten Google Docs und Tabellen. Das funktioniert wirklich gut und die dort zur Verfügung stehenden Funktionen sind auch absolut ausreichend.

Mit den Google Präsentationen konnte ich mich dagegen nicht anfreunden. Ich bin das schicke Interface und auch die Möglichkeiten von Keynote gewöhnt und darauf möchte ich bei einer Kundenpräsentation nicht verzichten. Die musste ich dann abends zu Hause am iMac erstellen. Passend, da lagen auch die notwendigen Fotos.

Unterwegs

Ohne WiFi ist das Chromebook aufgeschmissen. Unterwegs, ohne freies Wlan, musste ich mein iPhone oder iPad oft zum Hotspot umfunktionieren und das frisst wertvolle Akkulaufzeit. Da habe ich dann lieber direkt mit meinem iPad inkl. Keyboard-Cover gearbeitet.

The Ugly

Google Accounts

Ohne Google-Account geht hier nichts, gar nichts. Kein Google-Konto, kein Chromebook, ganz einfach.

Das Handling

Sicherlich ist alles eine Frage der Gewöhnung, aber es gibt teilweise Bereiche, mit denen mache ich es mir mit dem Chromebook unnötig schwer.

Ich habe zum Beispiel bis heute noch keinen einfachen und sinnvollen Weg gefunden, Dateien in Evernote abzulegen. Ähnlich erging es mir bei der Erstellung eines neuen Blogartikels. Allein bei dem Hinzufügen von Fotos die reinste Katastrophe.

Programme

Nicht browserbasierte Apps können mit dem Chromebook einfach nicht genutzt werden. Viele meiner Lieblings-Apps wie Mailbox und DayOne blieben außen vor. Besonders schmerzhaft war es bei 1Password.

Durch den praktischen Passwortgenerator von 1Password sind meine Passwörter mittlerweile alle unterschiedlich, kryptisch und ewig lang. So wie es sein sollte. Wollte ich mich zum Beispiel bei Shutterstock einloggen, so musste ich 1Password auf meinem iPhone starten, das Passwort ablesen und in das Chromebook eintippen. Und eins ist klar: Passwörter mit 20 Zeichen, Ziffern, Groß- und Kleinschreibung gibt man nicht immer auf Anhieb korrekt ein…

Fazit

Auch wenn die Idee super ist, liegen die Tücken im Detail.

Nur mit einem Chromebook, ohne mein iMac oder iPad, wäre ich aufgeschmissen gewesen. Für viele Routineaufgaben habe ich immer wieder zum iPad und iMac greifen müssen.

Um mal eben Emails zu beantworten, einen Text zu schreiben oder im Internet zu surfen, ist das Chromebook ideal und aufgrund des Preises auch unschlagbar. Abstriche muss man im Handling mit Dateien und dem generellen Workflow machen.

Nach ein paar Wochen des Durchquälens habe ich mein iMac jetzt im Büro stehen und mein Chromebook liegt auf meinem Schreibtisch im Homeoffice. So war es zwar nicht gedacht, passt aber deutlich besser. Hier habe ich auch immer WLAN.

Was habe ich mitgenommen?

Die Trennung der einzelnen Google-Accounts fand ich so super, dass ich mir auf meinem Mac jetzt unterschiedliche Profile für meine Arbeitsbereiche angelegt habe. Das erhöht die Fokussierung und damit die Produktivität ungemein. Solltet Ihr mal probieren!

Habt Ihr Erfahrungen mit einem Chromebook? Würdet Ihr Euch eins zulegen? Ich freue mich auf unseren Austausch in den Kommentaren.

  • Ich arbeite seit zwei Jahren mit Chromebooks. Mein drittes liegt grad zur Abholung beim Postamt. Was soll ich mehr erklären? Passt, besser als bei dir und auch die offline Aufgaben kann ich alle erledigen.

    • Das freut mich zu hören. Du scheinst Dich besser auf die Arbeitsweise des Chromebook einstellen zu können.
      Ich hoffe nur, dass die Chromebooks in Deutschland nicht komplett vom Markt verschwinden. Das wäre schade.
      Das neue Google Pixel soll gar nicht erst in D erscheinen…

      • Henning

        Das Pixel war und ist eine Spezialität mit kleinem Marktanteil. So weit ich mich erinnere war auch das erste Pixel in DE nicht direkt bestellbar.

      • Warum sollten die Chromebooks verschwinden?

        • In Amerika ein Erfolg, in Deutschland (noch?) nicht. Wie bereits geschrieben: Das neue und hochwertige Google Pixel gibt es bei uns nicht zu kaufen. Aber vielleicht ändert sich das ja noch 🙂

          • Das Pixel gab es noch nie in De. Warum sollten Chromebooks verschwinden? Ich sehe keinen Anlass zur Sorge. Zumindest unsere Community auf Google+ zählt seit heute 1000 Mitglieder. Tendenz steigend.

          • Mit mir sind es jetzt 1001 🙂

          • Herzlich willkommen.

  • peter

    Was für dumme Mitarbeiter hast du denn? Niemand braucht ein macbook. Da hat dich jemand ordentlich verarscht. PS, du kannst linux auf den chromebooks installieren.

  • Eva Helms

    Ich kann mich mit Google ja so gar nicht anfreunden. Was ich mir aus Ihrem Beitrag heute mitnehme, ist die Idee der verschiedenen Profile. Als Freiberuflerin arbeite ich ja auch in ganz verschiedenen Kontexten. Wie haben Sie das praktisch gelöst? Arbeiten Sie mit verschiedenen Benutzerkonten? Und wie synchronisieren die sich auf den verschiedenen Endgeräten? (Imac, MBP. Pad und Iphone?)

    • Danke für die gute Frage, liebe Eva.
      Ich werde bei Gelegenheit mal einen Artikel dazu schreiben. Ist wirklich sehr praktisch.

  • Henning

    Danke für den Bericht. Zwei Anmerkungen:

    * 1Password hat eine Chrome Extension. Ich verwende z. B. Lastpass, dass lässt sich überall verwenden, wo Chrome läuft.

    * Kritikpunkte wie die Nichtverfügbarkeit spezieller MacOS Apps beziehen sich so auch auf Windows oder Linux Rechner. Sind daher keine speziellen Eigenschaften von ChromeBooks.

    • Danke für Deine Anmerkungen, lieber Henning.
      Klar, es gibt eine Chrome Extension, die nutze ich auch auf meinem Mac, aber auf dem Chromebook habe ich sie nicht zum Laufen bekommen. Sie sucht immer nach dem 1Password-Helper und öffnet dann 100 Tabs… Wenn jemand eine Lösung weiß, immer her damit 🙂

      • Oktay Acikalin

        Als ich vor ein paar Jahren von OSX wieder zurück zu Linux gewechselt bin, hatte ich meine Passwörter aus 1Password exportiert und in Lastpass importiert. Das ging größtenteils reibungslos. Jetzt mit dem Chromebook bin ich sehr glücklich darüber.. Lastpass kann man echt überall nutzen.

        Achja und wenn du mal Sachen aus dem Clipboard von einem Gerät zum Anderen schieben möchtest.. schau dir mal Pushbullet an.

        • Danke für Deine Ergänzung, lieber Oktay.
          Pushbullet klingt spannend 🙂

  • Robert P.

    Ein Asus C720P ist mir als Chromebook nicht bekannt 😉

    • Danke für den Hinweis. Schreibfehler direkt verbessert.

  • Christoph

    Ich habe mir vor 8 Monaten das Asus c200 mit 4 gb ram und 32 gb Speicher geholt. Es hat keinen Touchscreen. Der ist nämlich kein Standard beim Chromebooks.

    Ich nutze es zum Sofa surfen. 10-12 Stunden Akku Laufzeit. Dazu ist es leicht (1.15kg) und ich nehme es jeden Tag mir zur Arbeit um dort in den Pausen zum surfen. So muss ich mich auf dem Firmen Rechnern nicht mit meinem privaten Account einloggen. Da ich nicht beruflich damit Arbeite kann ich es empfehlen für Leute die nur im Netz surfen und Emails schreiben.

    Ein großes Problem ist aber das drucken. Wenn man keinen Drucker hat der Google cloud print unterstützt, druckt man einfach mal gar nichts. Das Problem habe ich. Mein Drucker kann das, hat auch mal funktioniert, aber er lässt sich nicht mehr dazu überreden. Also PDF am Chromebook drucken und am Handy über das Programm des drucken.

    Ich bin zufrieden. Es macht genau das was es soll. Ich muss aber dazu sagen dass ich noch einen Windows PC plane. Da man mit einem Chromebook keine Spiele (bzw keine guten, steam läuft halt nicht) spielen kann.

    • Danke für Deine wertvollen Ergänzungen, lieber Christoph.
      Das Problem mit dem Drucken hatte ich in meinem papierlosen Büro natürlich nicht 🙂

  • Danke für Deinen Kommentar, lieber Artur.
    Das mit dem Beitrag zu den verschiedenen Profilen ist eine gute Idee 🙂

  • Jörgen

    Meine Erfahrung mit meinem Chromebook(Samsung303c mit 3G), sind durchweg positiv, vorallem bei mir an der FH nicht mehr wegzudenken. Es war neben meinem iPad eine der besten Investitionen für mich.
    Und als bekennender Google Liebhaber, fühle ich mich im Google Kosmos sehr wohl. Auch was die Integration meiner anderen Geräte angeht.
    Der einzige Wermutstropfen ist, das es für die Unterschiedlichen Programme die es für Windows und Mac gibt nicht immer eine gute Alternative gibt die Online im Browser funktionieren, wo ich dann immer mal wieder auf mein Desktop Zu Hause zurückgreifen muss.

    Vielen Dank Nochmal an Sie Herr Bobach für Ihren Blog er hat mich sehr in meinem Workflow bereichert. Vor allem indem Bereich Evernote :))

    • Danke Dir, dass Du uns an Deinen Erfahrungen teilhaben lässt 🙂

  • trinity444

    Ich werde mir höchstwahrscheinlich nichts kaufen, auf dem nicht das Apple-Logo prangt. Ich habe mit anderen Systemen derart viel Zeit vergeudet, dass ich keine Lust auf Experimente mehr habe. Ich will weder Beta-Tester sein, noch mein System reparieren. Alles, was ich möchte, ist, mit dem Computer arbeiten und meine Projekte voranbringen. Deshalb gibt es für mich nur noch Apple!

    • Das ist durchaus nachvollziehbar, schließlich denke ich sehr ähnlich. Aber manchmal kann es einem den Horizont erweitern, einmal über den Tellerrand hinaus zu schauen 🙂
      Auf jeden Fall vielen Dank für Deine Meinung.

  • Raven von Barnekow

    Obwohl ich Neuem ja durchaus offen gegenüberstehen, finde ich einen solchen Schnitt schon sportlich. Generell kann ich mich jedoch nicht damit anfreunden, meine geschäftlichen Daten ausschließlich der Cloud anzuvertrauen und möchte auch nicht, dass Google alle meine Daten hat. Von daher kommt für mich ein Chromebook überhaupt nicht in Frage.
    Zudem arbeite ich als Angestellter in einem von Microsoft Software geprägten Umfeld, mit entsprechenden Einschränkungen weshalb ein Chromebook per se ausgeschlossen ist.
    Stattdessen habe ich mich im Rahmen von BYOD vor ein paar Wochen dazu entschieden auf ein Surface Pro 3 von MS umzusteigen und bin auch als langjähriger Apple User wirklich begeistert von diesem Hybrid.
    Für den Business Einsatz ist das Surface aus verschiedenen Gründen eine tolle Alternative:
    Unterwegs
    *Mit 800g für den mobilen Einsatz angenehm leicht.
    *Lange Akkulaufzeit
    *Im Flieger handliches Tablet
    *Im Hotel Notebook mit vollwertiger Tastatur
    *Tolles großes Display auf dem man PDF Dokumente perfekt lesen kann (Ausdruck ade)
    *Im Meeting dank Stift und OneNote bestens geeignet für die Notizen, die dann in 1 Sekunde in editierbaren Text umgewandelt werden können (noch nie hatte ich meine Berichte so schnell fertig)
    Im Büro
    *Dank der Hardware ein vollwertiger Rechner mit kompletten Windows und Office und somit kompatibel zur Infrastruktur in der Firma (Exchange etc.)
    *Mit der Dockingstation, externem Monitor, externer Tastatur und Maus eine vollwertige Arbeitsplatzlösung für den Büroalltag
    Privat möchte ich mein MacBook Pro 13″ Retina und meinen MacPro mit externem 34″ Monitor zur Bild- und Videobearbeitung dennoch nicht missen. Die Kombination bei Apple aus Hard- und Software gefällt mir schon seit vielen Jahren und wird mir auch weiterhin gute Dienste leisten.
    Ich trenne somit den privaten und geschäftlichen Anwendungsfall recht deutlich, was bisher perfekt funktioniert.

    • Danke für Deinen ausführlichen Bericht, lieber Raven.
      Das Surface klingt wirklich spannend. Ich bin kurz davor, auch hier einen Test zu wagen. Dein Kommentar hat mich weiter bestärkt…
      Wenn Du Zeit und Lust hast, würde ich mich über einen Beitrag von Dir zu meiner Setup-Serie sehr freuen 🙂

  • Herbert Pechmann

    Nun steht im Homeoffice nur noch das iPad zur Verfügung? Wickelst du jetzt zuhause deinen Workflow nur noch mit dem iPad ab, oder wie darf man das verstehen, lieber Lars?

    • Danke für Deine Frage, lieber Herbert.
      Zu Hause habe ich zur Zeit das iPad und das Chromebook in Benutzung. Auf dem Chromebook schreibe ich auch gerade diese Zeilen.
      Das ist aber kein Zusand. Ich habe mir wieder ein MacBook bestellt und sobald das eingetroffen ist, geht der iMac zurück ins Homeoffice.
      Ich bearbeite meine Fotos und Videos mit dem iMac. Das ist übrigens auch der Grund, warum ich zur Zeit kein Neues Video veröffentlicht habe. Auf dem Chromebook nicht möglich und im Büro, wo der iMac gerade steht, finde ich nicht die Ruhe zum Videoschnitt.
      Zwei sind fertig gedreht und es fehlt nur noch die Nachbearbeitung.

      • Herbert Pechmann

        Mal eine Frage im Kontext mit einem iPad Air 2 32 GB: Könnte ein Privatmann mit dem Gerät deiner Meinung nach seinen Workflow (ohne umfangreiche Bild-/Videobearbeitung) grundsätzlich abdecken? Diese Frage polarisiert z.Zt. unseren privaten Senioren-IT-Arbeitskreis.

        • Auf jeden Fall!
          Emails bearbeiten, Briefe schreiben, Tabellenkalkulationen erstellen, Fotos sortieren, im Netz surfen, Musik hören, Videos schauen etc. sind mit dem iPad alleine auf alle Fälle machbar. Da brauchst Du keinen extra Rechner.
          Zwei Dinge gilt es zu beachten:
          1. Eine Datenablage in der Cloud ist sinnvoll, sonst kommt das iPad schnell an seine Speichergrenzen.
          2. Solltest Du Ausdrucke benötigen, z.B. für Briefe, so brauchst Du einen Rechner der AirPrint unterstützt

          • Herbert Pechmann

            Die Antwort habe ich mir erhofft, lieber Lars. In unserem IT-Arbeitskreis propagiere ich vehement deine Antwort. Ich wandele momentan ja auf dem Chromebook-Pfad wie du weißt, jedoch habe ich ja auch noch mein iPad Air 2, mit dem ICH meine privaten Anforderungen voll abdecke. Zur Datenablage nutze ich mittels Apple App Google Drive, da die iCloud mich noch nicht überzeugt. Über meinen HP Photosmart B110 Drucker drucke ich alles aus, was druckbar ist. Ebenso scanne ich über diesen sehr preiswerten Drucker auch Formulare, Photos, Zeichnungen etc. mittels iPad in Drive ein. Für private Anforderungen reicht das.

          • Da lag ich ja goldrichtig. Übrigens, ein schönes Setup 🙂

  • Guest

    Ich habe mein erstes Chromebook, ein Samsung Chromebook Serie 5, im Dezember 2011 gekauft, das meine Apple-Gerätschaften (iMac, MacBook) ergänzt hat. Das Chromebook war aufgrund seines Prozessors relativ langsam, doch die Bootdauer war schon phänomenal! Keine zehn Sekunden bis zum Login! Ich habe dann verstärkt die Google Apps genutzt, auf die Office-Suite. Das reicht für das meiste aus, wobei ich schon gerne ein Äquivalent zu Microsoft Access hätte 😉 Im Juli 2013 habe ich mir dann ein schnelleres Chromebook geholt, das HP 14-c070sg mit einigen PS mehr unter der Haube. Als ich mit meinem nebenberuflichen Business gestartet bin, gesellte sich dann noch eine Chromebox HP Chromebox CB1-020NS mit zwei 24-Zöllern dazu.

    Nach inzwischen viereinhalb Jahren Erfahrung mit Chrome OS bin ich immer noch sehr zufrieden. Die Google Apps werden verbessert, die Zusammenarbeit mit der Android-Plattform funktioniert sehr gut und es gibt inzwischen sogar die Möglichkeit, native Apps für Chrome OS zu entwickeln (NaCl). Durch die Möglichkeit der Offline-Speicherung kann man inzwischen auch das eine oder andere ohne Netz machen, beispielsweise Texte im Zug schreiben.

    Ich möchte meine Chrome OS-Devices jedenfalls nicht mehr missen und habe für manche Aufgaben auch inzwischen WebApps gefunden, wie Pixlr für die Bearbeitung von Fotos/Grafiken. Meine Macs werden dadurch aber (noch) nicht ersetzbar. So führt beim Scannen kein Weg um meinen iMac und den Fujitsu Scansnap ix500 herum, der direkt in Evernote scannt. Apropos Evernote: mit der Webapp bin ich auch noch nicht so richtig warm geworden, so dass ich hier auch die Variante auf OS X bevorzuge.

  • Guest

    ch habe mein erstes Chromebook, ein Samsung Chromebook Serie 5, im Dezember 2011 gekauft, das meine Apple-Gerätschaften (iMac, MacBook) ergänzt hat. Das Chromebook war aufgrund seines Prozessors relativ langsam, doch die Bootdauer war schon phänomenal! Keine zehn Sekunden bis zum Login! Ich habe dann verstärkt die Google Apps genutzt, auf die Office-Suite. Das reicht für das meiste aus, wobei ich schon gerne ein Äquivalent zu Microsoft Access hätte 😉 Im Juli 2013 habe ich mir dann ein schnelleres Chromebook geholt, das HP 14-c070sg mit einigen PS mehr unter der Haube. Als ich mit meinem nebenberuflichen Business gestartet bin, gesellte sich dann noch eine Chromebox HP Chromebox CB1-020NS mit zwei 24-Zöllern dazu.

    Nach inzwischen viereinhalb Jahren Erfahrung mit Chrome OS bin ich immer noch sehr zufrieden. Die Google Apps werden verbessert, die Zusammenarbeit mit der Android-Plattform funktioniert sehr gut und es gibt inzwischen sogar die Möglichkeit, native Apps für Chrome OS zu entwickeln (NaCl). Durch die Möglichkeit der Offline-Speicherung kann man inzwischen auch das eine oder andere ohne Netz machen, beispielsweise Texte im Zug schreiben.

    Ich möchte meine Chrome OS-Devices jedenfalls nicht mehr missen und habe für manche Aufgaben auch inzwischen WebApps gefunden, wie Pixlr für die Bearbeitung von Fotos/Grafiken. Meine Macs werden dadurch aber (noch) nicht ersetzbar. So führt beim Scannen kein Weg um meinen iMac und den Fujitsu Scansnap ix500 herum, der direkt in Evernote scannt. Apropos Evernote: mit der Webapp bin ich auch noch nicht so richtig warm geworden, so dass ich hier auch die Variante auf OS X bevorzuge.

  • Ich habe mein erstes Chromebook, ein Samsung Chromebook Serie 5, im Dezember 2011 gekauft, das meine Apple-Gerätschaften (iMac, MacBook) ergänzt hat. Das Chromebook war aufgrund seines Prozessors relativ langsam, doch die Bootdauer war schon phänomenal! Keine zehn Sekunden bis zum Login! Ich habe dann verstärkt die Google Apps genutzt, auf die Office-Suite. Das reicht für das meiste aus, wobei ich schon gerne ein Äquivalent zu Microsoft Access hätte 😉 Im Juli 2013 habe ich mir dann ein schnelleres Chromebook geholt, das HP 14-c070sg mit einigen PS mehr unter der Haube. Als ich mit meinem nebenberuflichen Business gestartet bin, gesellte sich dann noch eine Chromebox HP Chromebox CB1-020NS mit zwei 24-Zöllern dazu.

    Nach inzwischen viereinhalb Jahren Erfahrung mit Chrome OS bin ich immer noch sehr zufrieden. Die Google Apps werden verbessert, die Zusammenarbeit mit der Android-Plattform funktioniert sehr gut und es gibt inzwischen sogar die Möglichkeit, native Apps für Chrome OS zu entwickeln (NaCl). Durch die Möglichkeit der Offline-Speicherung kann man inzwischen auch das eine oder andere ohne Netz machen, beispielsweise Texte im Zug schreiben.

    Ich möchte meine Chrome OS-Devices jedenfalls nicht mehr missen und habe für manche Aufgaben auch inzwischen WebApps gefunden, wie Pixlr für die Bearbeitung von Fotos/Grafiken. Meine Macs werden dadurch aber (noch) nicht ersetzbar. So führt beim Scannen kein Weg um meinen iMac und den Fujitsu Scansnap ix500 herum, der direkt in Evernote scannt. Apropos Evernote: mit der Webapp bin ich auch noch nicht so richtig warm geworden, so dass ich hier auch die Variante auf OS X bevorzuge.

    • Danke für Deine Ergänzung und den Erfahrungsbericht, lieber Thomas.
      Hättest Du Lust Dein Setup bei mir auf dem Blog einmal vorzustellen?

  • Wie sieht es denn aus mit Filme schauen in Full-HD? Und mit Spotify im Hintergrund?

    • Gute Frage, kann ich Dir aber leider nicht mehr beantworten. Nach dem ich den Artikel geschrieben hatte, habe ich das Chromebook beiseite gestellt und nicht mehr benutzt. Sorry…