Axel Fischer ist mein heutiger Gast. Axel führt das Familienunternehmen Fischer Akkumulatorentechnik in Neuss in zweiter Generation. Spezialisiert sind sie auf die Notbeleuchtung in Gebäuden, also womit die Fluchtwege gekennzeichnet werden. Das Besondere bei seinem Unternehmen ist, dass er und seine 85 Mitarbeiter die Team Collaboration mit MeisterTask umsetzen.

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Webseite: Fischer Akkumulatorentechnik

MeisterTask

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Inhalt des Gesprächs

Du erfährst in meinem Gespräch mit Axel Fischer:

  • Warum sie sich für MeisterTask entschieden haben
  • Was alles bei ihm im Unternehmen mit MeisterTask organisiert wird
  • Wie sie beispielsweise die Rechnungsfreigabe gestaltet haben
  • Wo die Grenzen von MeisterTask sind und sie ein anderes System nutzen
  • Warum die Mitarbeiter keine eigenen E-Mail Postfächer haben und wie ihre Alternative aussieht

Warum MeisterTask für die Organisation der Firma?

Axel bezeichnet sich gerne als „GTDler“. Bei dieser Methode „Getting Things Done“ von David Allen ist der Kern das Delegieren. Das heißt, Aufgaben an Mitarbeiter abgeben, die es besser als man selber können.Trotzdem gibt es einige systemrelevanten Aufgaben, die man gerne im Auge behalten möchte. Axel und sein Bruder haben sehr früh nach Lösungen gesucht, um eben diese speziellen Aufgaben verfolgen zu können. Dabei sind sie zunächst auf Trello gekommen, das sie später durch MeisterTask ersetzt haben. Durch die themenbezogenen Boards in einem Kanban-Tool findet man sich gut zurecht und hat einen guten Überblick, wer mit welcher Aufgabe betraut ist.

Was wird mit MeisterTask organisiert?

Bei der Fischer Akkumulatorentechnik wird MeisterTask für die Team Collaboration bei der Abwicklung der hausinternen Projekte verwendet. Hierbei unterscheiden sie zwischen Longterm Boards, an denen sich nichts ändert, wie zum Beispiel für die Rechnungsfreigabe und sogenannten Adhoc Boards. Die Adhoc Boards werden nach dem Abschluss der Aufgaben auch wieder gelöscht. Auch strategische Projekte werden mit der Kombination von Mindmeister und MeisterTask abgewickelt.

Schnittstellen zwischen ERP-System und MeisterTask?

Im Unternehmen von Axel erfolgt die Angebotserstellung und -verfolgung mit Hilfe eines ERP-Systems. Allerdings ist er immer noch auf der Suche nach einem agilen System speziell für Mittelständler. Schnittstellen zu MeisterTask haben sie relativ wenig, da alles im ERP-System automatisiert abläuft, sodass ein Zwischenschalten von MeisterTask nicht mehr nötig ist. Lediglich bei der Planungsphase stellt der Außendienst die Kundenanforderungen für die Planung und Angebotserstellung über ein MeisterTask Board zur Verfügung.

Die Möglichkeit Boards mit Externen zu teilen, nutzt die Firma für die Bestellungsabwicklung mit den Auftragsfertigern. Die Bestellungen werden in ein MeisterTask Board hochgeladen. Durch die Automationsfunktion wird eine E-Mail an den Lieferanten geschickt, dass sich ein neuer Auftrag für ihn im Board befindet. Dort durchläuft die Bestellung das Board über die verschiedenen Stati wie Lieferung bis hin zur Rechnungslegung durch den Lieferanten, die dann dort von der Buchhaltung freigegeben werden kann.

Abschlussfragen

Der Tipp für mehr Fokus

Weniger Aufgaben bzw. weniger Projekte lautet der Tipp für mehr Fokus von Axel. Es bringt aus seiner Sicht nichts, 40 Projekte gleichzeitig durchzuprügeln. Das kann nur schiefgehen.

App-Empfehlung

Die Fischer Akkumulatorentechnik benutzt Zammad als Ticketsystem nicht nur für den Serviecbereich, sondern für das ganze Unternehmen. Der einzelne Mitarbeiter hat kein E-Mail Postfach mehr. Das ist so gewollt, denn die Anliegen der Kunden an eine Firma sind im Prinzip Aufgaben, die verfolgt werden muss. Es verbessert die Team Collaboration, da die Kundenanfrage zugewiesen wird und nicht in einem Teampostfach schlummert und die Zuständigkeit nicht klar ist. Zudem verbessert es die Eskalationszeit ungemein, wenn die Beantwortung nicht an einem Mitarbeiter hängt, der sich gerade auf einer Schulung oder im Außendienst befindet.

Die größte Herausforderung als Unternehmer und das Learning

Die größte Herausforderung für Axel war es, das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder in die zweite Generation zu führen. Der Übergang der Leitung vom Vater auf sich und seinen Bruder war mit die schwierigste Aufgabe, denn es ging vom leitenden Angestellten direkt an die Spitze des Unternehmens. Das verlangte Axel ein schlagartiges, persönliches Wachsen ab. Diese Umstellung erforderte einiges an Lernen durch „try and error“. Axels Learning daraus: Habe keine Angst, Fehler zu machen.

Buchempfehlung

Getting Things Done von David Allen (*) ist der klare Favorit von Axel Fischer.

Bester erhaltener Ratschlag

Finde die richtigen Leute, vertraue ihnen und lasse sie machen. Also Delegieren und Vertrauen in seine Mitarbeiter haben, wobei das Loslassen dabei, nach Axels Meinung, mit das Schwierigste ist. Deshalb schon bei der Einstellung darauf achten, dass die Mitarbeiter besser als man selber in ihrem Bereich sind oder das Potenzial haben, besser zu werden.

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