GoodNotes 5, eine Erfolgsgeschichte? – Gabriel Jourdan (Teil 2)

Herzlich willkommen zum Podcast Selbstmanagement. Digital. Wir geben Orientierung im digitalen Dschungel, so dass wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben bleibt. Mein Name ist Lars Bobach und das hier ist der zweite Teil vom Interview mit Gabriel Jourdan, einem der Entwickler und Produktmanager hinter GoodNotes 5. Also, wenn Ihr den ersten Teil von letzter Woche noch nicht gehört habt, dann geht bitte eine Woche zurück und hört Euch den ersten Teil erstmal an. Denn nur zusammen macht das Ganze wirklich Sinn.

Ich gehe in diesem Teil jetzt auf jeden Fall mit dem Gabriel nochmal ganz tief in die Funktionen und Funktionswünsche, die von euch an mich herangetragen wurden, was GoodNotes 5 alles können sollte und Gabriel gibt auch einen kleinen Ausblick, was wir in Zukunft von GoodNotes 5 alles noch erwarten können.

Transkript

LB:
Also habe ich verstanden, automatisches Backup kommt hundertprozentig. iCloud Sync wird erstmal bleiben, weil das halt im Apple Ecosystem so gut ist. Da schließt sich die Frage natürlich an, die mir oft gestellt wurde, auch in meiner Akademie gerade hat einer gefragt. Wenn du den Gabriel am Apparat hast, dann frag ihn doch mal…

Meistertask Workshop mit Lars Bobach

GJ:
Darf ich raten…?

LB:
Android.

GJ:
Ich hätte gedacht WebDAV, hätte ich eigentlich.

LB:
Die kam auch, aber die frage ich schon gar nicht mehr.

GJ:
Android?

LB:
Ja.

GJ:
Ja, die Frage ist nur, wann? Das ist auch ein riesen Projekt.

LB:
Habt ihr schon angefangen?

GJ:
Kann ich jetzt noch nichts zu sagen.

LB:
Mann!

GJ:
Aber wir sind daran interessiert. Wir wissen natürlich, da ist auch noch ein Markt. Für uns ist aber nicht in erster Linie der Businessfaktor entscheidend, sondern wir haben eine Idee, die wir so vielen Leuten wie möglich zugänglich machen wollen. Dann gehört natürlich eben auch dazu, andere Plattformen zu bedienen.

LB:
Aber da gibt es nicht so die richtigen, da fehlen auch die Hardwareprodukte, oder?

GJ:
Ja, die High End Varianten von sowohl Samsung als auch Google sind eigentlich alle sehr gut. Das Pixelbook ist nicht ganz optimal, aber Google Slate, so heißt, glaube ich, das Neueste, ist eigentlich ein sehr gutes Tablet. Auch das Microsoft Surface ist natürlich eine coole Sache. Dann gibt es auch diese kleineren Sachen wie so ein Samsung Note. Das ist natürlich auch eine interessante Sache, die haben auch deutlich früher schon damit angefangen, eben Pencil to Device Input aufzubauen.

Es kommt nicht so darauf an, was die Hardware kann, sondern häufig ist es die Software. So ein Chrome OS ist darauf ausgelegt, dass man mit einem Stift interagiert. Das ist häufig nicht unbedingt der Fall. Aber das ist nicht unser Problem, sondern das ist tatsächlich etwas, woran Google arbeiten muss.

LB:
Verstanden, Android habt ihr auf dem Schirm. Du kannst nur noch nicht verraten, ob ihr schon angefangen habt, aber ihr beschäftigt euch auf jeden Fall damit.

GJ:
Ja.

LB:
Wenn wir gerade bei Apps sind für unterschiedliche Plattformen. Da ist natürlich auch die Frage, die Mac-App wird auch schmerzlich vermisst. Ich habe gar nicht mitbekommen, dass es so viele nutzen. Jetzt synchronisiert das GoodNotes 5 zurzeit nicht mit der letzten Mac-App, wie ist da der Stand?

GJ:
Wir sind auch gerade schon am Testen und eigentlich sehr positiv von der komplett neuen Mac-Version, das ist kein Geheimnis und öffentlich zugänglich. Nicht komplett, wir haben eine Liste, in die man sich eintragen kann und dann laden wir nach und nach mehr Beta-Tester für diese neue Mac-App ein. Momentan haben wir knapp tausend Leute, die das schon nutzen. Die ist eben auch komplett neu entwickelt und da habe ich sehr viel dran gemacht. Es wird eine relativ simple Sache zunächst mal werden.

Aber das Teil ist echt daran angepasst an das, was die Leute auf dem Mac überhaupt machen. Da sind wir gar nicht mal so fokussiert darauf, jetzt zu erlauben, dass man handschriftliche Notizen macht. Das ist Quatsch, die wenigsten Leute benutzen das auf dem Mac. Dafür hat man eigentlich das iPad.

Viel wichtiger ist eigentlich die Verfügbarkeit von Informationen vom iPad oder von einem anderen Gerät. Was mache ich denn damit? Zum Beispiel, kann ich das ganz easy als PDF exportieren? Kann ich es drucken? Kann ich es per E-Mail verschicken? Und kann ich all das machen, was ich mit meinen handschriftlichen Informationen auf einem Mac machen möchte?

Wir stellen uns den Workflow so vor bzw. haben da auch mit sehr vielen Nutzern gesprochen und auch anderweitig analysiert. Man sitzt beispielsweise in einem Meeting, macht seine handschriftlichen Notizen, schreibt alles mit und dann ist vielleicht für viele Leute, für dich und mich gerade nicht, der Mac das erste primäre Arbeitsgerät. Dann hat man direkt seine Informationen, die man im Meeting gemacht hat, verfügbar und kann zum Beispiel in einem Fenster GoodNotes aufmachen, was jetzt in der alten Version auch schon geht und im anderen ein Word-Dokument oder Slack oder eine andere App, in der man jetzt eben gerade weiterarbeiten möchte.

Wir möchten mit der Mac-App diesen Anknüpfungspunkt schaffen. Was passiert mit den Informationen, die man mitgeschrieben hat, auf einem Mac und da ist das Stichwort Umwandlung von Handschrift eine ganz große Sache. Die Informationen, die ich habe, wenn ich beispielsweise meine Meeting-Notizen weiterverwenden will, ich möchte sie jemandem schicken, dann möchte ich das häufig nicht als handschriftliche Notiz machen, sondern gewisse Informationen da rausziehen und in einer anderen App haben.

Beispielsweise könnte man dann sagen, alles, was ich kopiere, wird direkt in getippten Text umgewandelt. Das sind jetzt nur Ideen, es sind noch keine fixen Sachen. Das ist so ein bisschen die Idee hinter der Mac-App. Die Verfügbarkeit und die Weiterverwertbarkeit von Informationen.

Und dann natürlich noch der Faktor, ich kann mir auch gewisse Informationen für mein iPad vorbereiten. Wenn wir uns beispielsweise Studenten angucken. Auf einem Mac ist es sehr einfach mit dem Desktop zu arbeiten. Ich packe mir jede Menge Dateien auf den Desktop und ziehe sie alle in einem Rutsch in GoodNotes, damit ich sie dann für die Vorlesung auf meinem iPad habe oder für die Klausurvorbereitung.

LB:
Als ich Mac noch genutzt habe, habe ich das relativ häufig gemacht. Wenn ich dann Dokumente hatte, die ich auch geschickt bekommen hatte per E-Mail, dass ich die auf dem Mac über die GoodNotes-App in GoodNotes hinzugefügt habe, über den Sync dann auch auf meinem iPad hatte. Das funktioniert gut. Wenn man nur mit dem iPad arbeitet wie wir, ist es wirklich ein Manko, dass das iPad hat, das Datei-Handling, das ist teilweise echt zum Haareraufen. Man kann nur hoffen, dass die da irgendwann im iOS mal richtig nachlegen.

GJ:
Schauen wir mal, was jetzt mit dem nächsten iOS passiert. Es wird schon so ein bisschen gemutmaßt, dass da jetzt mal deutlich etwas passiert mit dem Dateimanagement bzw. auch mit dem Homescreen, was ich persönlich sehr gern sehen würde.

LB:
Ich auch, absolut. Da hat man richtig so einen Bottleneck in der Bedienung. Sobald es um Dateien geht, macht man es sich auf dem iPad teilweise schwer.

Schön, also, da ist es also schon in der Beta-Testversion, die Mac-App. Das wird viele freuen hier. Jetzt hattest du schon etwas gesagt zur Geschwindigkeit. Da ist noch ein Bug, das werdet ihr beheben, da seid ihr bald auch schon dran. Es gab auch ein kleines Lag beim Schreiben, hatte ich auch. Wie sieht es da aus in der Roadmap?

GJ:
Sollte behoben sein, wenn mich nicht alles täuscht. Schon mit einem der, ich glaube, das war 5.0.8 oder so, sollte da eigentlich eine deutliche Verbesserung zu spüren sein.

LB:
Genau.

GJ:
Also, an alle, die das hören und nicht upgedated haben, bitte immer das neueste Update machen. Da werdet ihr auf jeden Fall keine Probleme mehr mit dem Schreiben haben.

LB:
Okay, jetzt würde mich noch interessieren, wie das so aussieht mit so gewissen Features, die ich vermisse. Ganz einfach mal verschieben von Seiten?

GJ:
Du meinst, zwischen Notizbüchern?

LB:
Ja.

GJ:
Es geht tatsächlich schon per Drag and Drop. Damit kann man zwischen Notizbüchern Seiten verschieben. Es ist ein bisschen komisch, man hat 10 Finger auf dem Display, aber es geht ganz gut. Ist aber auch eine Sache, an der wir arbeiten wollen, dass man direkt das Notizbuch auswählt, in welches man es verschieben möchte.

War auch eine Sache, die wir überlegt hatten, wurde aber auch aufgrund ein bisschen von Priorität, weil es natürlich schon auch geht mit Copy and Paste und löschen, haben wir uns dann auf Sachen konzentriert, die vorher vielleicht noch gar nicht gingen.

LB:
Das ist eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt werden. Lars, wie verschiebe ich denn jetzt eine Seite zwischen den Notizbüchern? Dann sage ich, klar, Copy and Paste, löschen. Aber irgendwo einfach nur dieses Verschieben, kann ja nicht so schwer sein. Als das nicht da war in der neuen Version, war ich persönlich ein bisschen enttäuscht.

GJ:
Was tatsächlich geht und eigentlich auch relativ gut, ist wirklich, dass man sich per Drag and Drop eine Seite aus einem Notizbuch in die andere Richtung schiebt. Es ist jetzt ein bisschen schwierig, per Audio zu erklären. Aber im Grunde muss man sich das vorstellen, dass man zwei Notizbücher nebeneinander liegen hat, die eine Seite rausreißt, in dem Fall kopiert man sie eigentlich und hält die fest, öffnet dann das andere Notizbuch und lässt sie dann wieder an der Stelle fallen, wo man sie eben haben möchte. Und das geht per Drag and Drop sogar ganz gut.

LB:
Das werde ich gleich direkt testen. Da muss ich noch in meinem Videokurs, in der Akademie, der hat 41 Videolektionen, da muss ich jetzt noch eine neue ergänzen.

GJ:
Das Gute ist, dass man das auch mit ganz vielen Seiten machen kann bzw. per Drag and Drop kann man auch genau die auswählen, die man eigentlich haben will. Das musst du aus der Miniaturansicht machen. Dann kannst du die Seiten auswählen, hältst sie fest, musst dann die Miniaturansicht in dem einen Notizbuch schließen, öffnest das andere, entweder aus der Bibliothek oder über einen Tab, öffnest dort wieder die Miniaturansicht und lässt dann die Seiten einfach nur dort, wo du sie haben willst, droppen.

LB:
Okay, verstanden. Also.

GJ:
Lohnt sich manchmal, mit mir zu sprechen.

LB:
Absolut, da werde ich direkt ein Video nachlegen für meine Akademie.

GJ:
Genau, Drag and Drop ist sowieso so eine Sache, da haben sich sehr viele Leute noch gar nicht so mit auseinandergesetzt. Aber auch gerade in GoodNotes kann man damit so viele tolle Sachen machen. Ich sage nur mal, das hatten wir auch mal als Video, du kannst dir die Handschrift, wenn du etwas aufgeschrieben hast in einem Meeting, in deinen Taskmanager ziehen, z. B. Things.

Dort wird es direkt in Text umgewandelt. Weil Things keine Bilder akzeptiert und die Handschrift dort nicht als Bild eingefügt werden kann. Aber dadurch, dass diese Datei, die man verschiebt, verschiedene Informationen gespeichert hat und eben auch diesen Plaintext, was die umgewandelte Handschrift ist. Drag and Drop ist absolut genial, aber noch nicht bei genug Leuten angekommen meiner Meinung nach.

LB:
Guter Hinweis. Ich habe auch noch ein paar Wünsche, neben dem Verschieben von Seiten, okay, ich habe verstanden, das wird kommen. Wie sieht es denn aus mit so ein bisschen mehr Fläche auf dem Bildschirm, dass man oben zum Beispiel die Werkzeugleiste auch mal ausblenden kann?

GJ:
Es ist auch eines der Projekte, an dem ich gerade arbeite. Wir versuchen Dinge nicht nur zu machen, weil die Leute es sich wünschen, sondern wir wollen Dinge tun, die Probleme von Menschen lösen. Da kannst du mir vielleicht sogar mal verraten, warum du das gern hättest oder in welchen Situationen du so etwas gern nutzen möchtest?

LB:
Sehr gern. Das ist einfach so, dass man ein bisschen mehr Platz auf dem Bildschirm hat. Ich habe es sogar mal nebeneinander gehalten, es ist auch so, dass bei GoodNotes 5 weniger Schreibfläche vorhanden ist als bei GoodNotes 4.

GJ:
Ja, normalerweise würde ich jetzt hier noch ein paar Interviewfragen mit dir machen, aber ich bin derjenige, der hier interviewt wird, von daher mache ich das jetzt mal kurz. Ist auf jeden Fall auch ein Projekt von uns. Es wird glaube ich auch sehr cool. Momentan ist es noch ein bisschen intern als Fokusmode bekannt.

Ich bin aber eigentlich schon fast der Meinung oder ich stelle mir die Frage, warum braucht eine Notiz-App eigentlich eine Toolbar? Warum habe ich denn so etwas? Nur, weil es traditionell eigentlich immer in Software immer eine Werkzeugleiste gab? Im Prinzip ist es eigentlich Quatsch.

Ich sage jetzt nicht, dass wir das Ding komplett verschwinden lassen, aber im Prinzip will ich eigentlich nur auf meinem iPad schreiben erstmal. Da brauche ich doch eigentlich nicht zwei Toolbars oder irgendwelche Sachen, die mir ständig im Weg sind von dem, was ich eigentlich machen will. Weil eigentlich will ich schreiben. Das sind Gedanken, die wir uns machen. Das heißt, wir wollen schon auch gern etwas machen, ein Feature entwickeln, was dem Nutzer den gesamten Platz des iPads gibt, um darauf schreiben zu können.

LB:
Ja, ich meine, Apples Notizen ist ja so in dieser Art.

GJ:
Ist schon relativ clean, das stimmt. Da ist immer noch etwas im Weg, aber das hat natürlich auch den Sinn, dass man wirklich mit einem Fingertipp die Dinge erreichen kann, die man möchte.

LB:
Das geht in diese Richtung, das gefällt mir auch an Apples Notizen wirklich sehr gut, dass das ganze Ding zur Verfügung steht und dann sehr clean halt, genau.

GJ:
Da kann ich jetzt zeitlich noch nichts sagen, aber es ist auf unserem Schirm. Was wir gerne sagen, ist, wir entwickeln eine App, die jemandem Superkräfte verleiht. GoodNotes ist eine App, die dafür sorgt, dass alle deine Striche, die zu ziehst, die gerade sein sollen, dass die auch gerade sind. GoodNotes ist eine App, die dafür sorgt, dass deine Kreise wie Kreise aussehen, sie ermöglicht, Fotos ganz schnell einzufügen, ohne dass du sie erst ausdrucken musst und dann aufkleben. Es ist eine App, die dir ermöglicht, deine Aufschriebe zu verschieben. Das sind so die Superkräfte und das ist die Idee dahinter so ein bisschen.

LB:
Jetzt hat sich gerade bei mir das Bild aufgemacht, wie du ein Foto gerade auf dein iPad klebst und GoodNotes dann hinzufügen willst.

GJ:
Vielleicht kann irgendwann das iPad quasi scannen, was man da draufklebt und dann hast du eine digitale Kopie von einem physischen Foto auf deinem iPad.

LB:
Wer weiß, was da noch alles kommt. Jetzt ist eine häufig geforderte oder gewünschte Funktion, weil eine andere App das schon kann, dass man zwei Seiten gleichzeitig darstellen kann. Bei dem großen 12.9er iPad könnte das durchaus Sinn machen, gerade, wenn man in eine andere Notiz reingucken will, während man etwas notiert. Habt ihr da auch Pläne?

GJ:
Auf jeden Fall, ja. Kann ich auch schon sagen, das wird ziemlich cool. Das wird auch deutlich cooler als bei anderen Apps auch, weil wir die Möglichkeit haben, so einen Splitscreen mit unseren Tabs zu mischen. Das heißt, man kann sowohl links als auch rechts im Prinzip unendlich viele Notizbücher offen haben und dann zwischen Tabs auch wechseln.

LB:
Wenn ich mir das jetzt alles so anhöre, was du hier erzählst, muss man wirklich sagen, unterm Strich und verbessere mich bitte, wenn ich da falsch liege, aber war es erstmal so, ihr habt bei GoodNotes 5 gesagt, wir starten vom Scratch, fangen jetzt nochmal bei null an, machen das Ding erstmal so von den Funktionen, dass es wirklich gut ist und dass man auch gut damit arbeiten kann. Was es ja auch hundertprozentig ist.

Und alles, was jetzt noch da hinzukommt, da lasst ihr euch jetzt ein bisschen Zeit, damit es auch ordentlich ist, aber ihr habt jetzt sozusagen die Basis gelegt. Weil du jede Frage, die ich dir jetzt stelle, mit ja, klar beantwortest, kommt, haben wir auf dem Schirm, machen wir. Also, so sieht es für mich jetzt aus.

GJ:
Das hast du eigentlich relativ gut erkannt. GoodNotes 5 ist bei weitem nicht fertig und wie ich eben schon gesagt habe und diese neue Codebasis, diese neue Architektur, erlaubt uns eben da nicht nur 5.1.2.3 draus zu machen, sondern vielleicht auch 6, 7 und 8.

Da kann ich jetzt natürlich noch nicht so viel sagen, ich weiß, dass dann wahrscheinlich auch wieder Fragen kommen, wann ist es endlich soweit, wann kommt denn dieser Splitscreen und so. Ich kann sagen, dass Splitscreen einer unserer großen Prioritäten ist für dieses Jahr und dass da auch eine Menge schon fertig ist für die Umsetzung.

Es kommt aber noch so ein bisschen darauf an, was müssen wir jetzt alles noch nach diesem Launch erledigen, welche ausstehenden Features sind da noch, welche Optimierungen wollen wir noch machen. Aber dann wollen wir da eigentlich gerne schon dran arbeiten.

LB:
Habe ich das richtig erkannt, freut mich. Das habe ich mir auch von Anfang an gedacht. Deshalb konnte ich auch nicht so richtig einstimmen. Klar war hier ein Bug und da war eine Funktion und da ist vielleicht noch ein bisschen Lag gewesen. Aber ich habe gesagt, lass die doch erstmal machen. Und vielleicht auch, weil ich aus der Softwarebranche komme, habe ich da auch durchaus Verständnis für. Eine fehlerfreie Software gibt es nicht, wird es nie geben und da muss man dann auch ein Stückweit Verständnis haben. Vor allen Dingen gehe ich ganz fest davon aus, dass ihr euch da ganz viel Mühe gegeben habt.

GJ:
Natürlich, man muss dazu sagen, dass da wirklich absolut unser Herzblut hinter steckt.

LB:
Klar.

GJ:
Das weißt du ja auch.

LB:
Klar, absolut. Jetzt eine Sache, wo du mir vielleicht gar keine Antwort geben kannst, aber was ich wirklich total gerne hätte. Wenn man jetzt nochmal auf Apples Notizen guckt, Tap im Sperrbildschirm. Wird Apple das öffnen?

Mal ganz kurz zur Erklärung, wer das nicht kennt. Wenn man im Sperrbildschirm ist und mit dem Apple Pencil einen einfachen Tap macht, kann man das einstellen, dass sich sofort Apple Notizen öffnen und man loslegen kann. Man muss gar nicht entsperren, man kann direkt schreiben. Das ist wirklich richtig klasse.

GJ:
Das wäre ein Traum, es ist einer meiner größten Wünsche, die ich an Apple persönlich habe, dass solche Standardfunktionen, gerade mit dem Pencil, dass so etwas geöffnet wird für Dritt-Apps oder Drittentwickler-Apps. Ist aber traditionell eigentlich eher selten vorgekommen. Ich glaube, mittlerweile kannst du dein Standard E-Mail-Programm festlegen, auch auf dem iPad. Aber darüber hinaus, ich glaube, du kannst nicht mal Chrome als Standardbrowser auf dem iPad festlegen.

LB:
Nein.

GJ:
Von daher vermute ich mal eher nicht. Weil, auch um da mal ein bisschen Insides zu geben, es ist relativ kompliziert, solche Systemfeatures zu öffnen. Apple ist eigentlich traditionell kein Unternehmen, das sehr viel Konfiguration erlaubt. Das heißt, das macht das Ganze natürlich auch deutlich komplizierter. Dann öffnen sie auf einmal ihr System für Drittentwickler-Apps, die theoretisch dann alle darauf zugreifen könnten.

Man könnte dann nicht nur sagen, die App, die sich öffnet, ist GoodNotes, sondern theoretisch könntest du da auch noch einstellen, wenn ich mit meinem Pencil den Bildschirm berühre, öffnet sich die Dropbox und holt mir eine Datei. Aber dann wird es einfach super komplex.

LB:
Aber ich stelle mir das vor wie Face-ID. Kann auch jeder mittlerweile drauf zugreifen.

GJ:
Ja, aber das ist natürlich ein bisschen anders. Das ist ein Entsperrvorgang, der ist bei jeder App ungefähr gleich. Damit öffnest du etwas. Aber jeder könnte dann theoretisch einen Vorgang sich aussuchen, der mit dieser Interaktion, ich tippe auf einen gesperrten Bildschirm mit meinem Apple Pencil, der daraufhin ausgelöst wird.

Das könnte die ganze Experience zerstören, denn was man erwartet ist, dass sich eine Notiz-App öffnet, in die man schreiben kann. Wir wissen, wie Apple normalerweise seine Produkte baut oder eben auch die Software entwickelt. Von daher hoffen wir einfach mal, dass da etwas passiert.

LB:
Mich würde es auch freuen, ich fände es toll.

GJ:
Aber was man machen kann, das ist ein bisschen versteckt und ein bisschen für die Pro-User. GoodNotes 5 funktioniert jetzt mit Siri-Kit. Das heißt, man kann über die Shortcuts-App, in Deutschland hat es diese wunderschöne Übersetzung Kurzbefehle-App, kann man sich einen Kurzbefehl bauen, der eine neue Quicknote öffnet.

Wenn ich das habe und ich in meiner Widget-Ansicht die Shortcuts-App habe, das habe ich beispielsweise so, kann ich per Knopfdruck oder ein Tippen eine neue Quicknote direkt in GoodNotes 5 erstellen, ohne dass sich eigentlich die App öffnet. Das heißt, die App öffnet sich automatisch.

Theoretisch geht es wie folgt, wenn der iPad-Bildschirm gesperrt ist, weckt man ihn durch einen Tap, wischt dann nach links, wo diese Widget-Ansicht ist und kann dann mit einem Tipp direkt eine Quicknote erstellen. Das ist der schnellste Weg, jetzt momentan das zu machen, was man eigentlich machen möchte.

Das ist auch genau das, wie wir es uns gedacht haben. Beispielsweise, wenn man am Telefon ist, man muss sich kurz eine Telefonnummer oder eine E-Mail aufschreiben, dass man eben nicht diesen, ich mache es dann immer so, dass ich, ich sehe es jetzt gerade, ich habe hier irgendeine Rechnung oder so auf dem Tisch liegen. Da schreibe ich dann normalerweise drauf, aber das ist natürlich Quatsch. In dem Fall kann ich jetzt einfach GoodNotes öffnen, eine Quicknote erstellen und mir diese Nummer aufschreiben.

LB:
Also, mit den Kurzbefehlen habe ich schon die nächste Aufgabe mir gerade notieren müssen für meinen Videokurs, den muss ich natürlich da auch mal nachlegen. Mich interessiert noch mit Öffnen, von Appleseite, jetzt gibt es ja den Double-Tap auf dem Apple Pencil, der jetzt umschaltet zwischen Radiergummi und Schreiben. Könnt ihr da Eingriff nehmen?

GJ:
Das kann man machen, das geht. GoodNotes akzeptiert aktuell die Standardeinstellung aus iOS. Man kann in den Einstellungen zu dem System unter Allgemein, Apple Pencil ist, glaube ich, einer der obersten Menüpunkte, kann man einstellen, was man machen möchte. Das geht zwischen Stift und Radierer hin und her wechseln, zwischen dem letztgenutzten Werkzeug und dem Radierer hin und her wechseln, die Farbauswahl aufrufen und keine Einstellung für Double-Tap. Und das akzeptiert GoodNotes eben auch. Da passiert genau das, was man eben in den iOS-Einstellungen eingestellt hat.

LB:
Ich würde mir wünschen, da gäbe es ein „Rückgängig“.

GJ:
Ja, machen wir, aber vielleicht gar nicht im Pencil Double-Tap.

LB:
Okay.

GJ:
Da gibt es durchaus auch andere Ideen. Ich weiß nicht, Procreate hat tatsächlich dieses Double-Tap für andere Entwickler geöffnet und es ist eine tolle Geste, sowohl von Procreate als auch die tatsächliche Gestensteuerung, um etwas rückgängig zu machen, weil es so reibungslos funktioniert. Ist auch eine Idee, die wir gern machen möchten. Generell die Interaktion mit Gesten kommt auch noch in Zukunft.

LB:
Da machst du wieder richtig Geschmack auf mehr. Jetzt genau, du bist in der Zukunft. Jetzt hast du ja schon auf meine ganzen Fragen eigentlich geantwortet, kommt alles in der Zukunft, bis auf den iCloud Sync, evtl. über andere Dienste ist auch was, was ihr ja nicht jetzt komplett abgesagt habt, wo ihr vielleicht auch noch irgendwann drüber nachdenkt. Also alles in der Zukunft, ihr habt eine große Zukunft vor euch, macht auf jeden Fall das ganze Ding richtig feature rich. Kannst du einen kleinen Ausblick geben, wo wird denn GoodNotes 5 noch landen?

GJ:
Wie meinst du jetzt landen, im Sinne von Features?

LB:
Genau, gibt es etwas, wo ihr sagt, das wird auf jeden Fall noch kommen und das können wir auch verraten oder eher nicht?

GJ:
Ja, also, ich denke gar nicht so sehr über Features eigentlich nach, ich denke eher ein bisschen darüber nach, was sind die Dinge, die die Leute damit eigentlich machen wollen. Wenn ich dich jetzt frage, warum machst du Notizen oder wenn ich jemanden frage, warum machst du Notizen, ist es immer so, es gibt ganz viele Antworten, die die Leute haben.

Aber im Grunde geht es darum, dass Leute Notizen machen, um sich an etwas zu erinnern zum Beispiel. Die Leute wollen eigentlich keine Notizen machen, sie wollen sich nur an gewisse Sachen erinnern. Und eine Notiz ist eben ein Werkzeug dazu, um dieses Problem zu lösen. Das muss nicht immer ein geschriebenes Wort sein, es kann natürlich auch so etwas wie Ton, Video etc. sein. Das sind auch Dinge, die wir uns ein bisschen angucken.

Wie gesagt, wir machen nicht Features, weil andere Leute Features haben, sondern wir bauen Dinge ein als Lösung für Probleme. Wenn es darum geht, dass man ein Problem, nämlich das Problem, dass man Informationen nicht vollständig hat, wenn man sie nur aufschreibt, wenn man es damit lösen kann, dass man zum Beispiel auch Audiodateien oder so etwas mit einfügen kann, dann ist es eine gute Sache. Nur mal dazu gesagt.

LB:
Okay, das findest du eine gute Sache?

GJ:
Ja, ich glaube, das finden sehr viele Leute. Da haben wir auch ein paar Pläne. Ich möchte gern auch ein bisschen zum Zeithorizont etwas sagen. Alles, was ich jetzt verraten habe, was wir da machen, sind keine Sachen von wenigen Wochen, die man einfach so mal machen kann. Wir sind nicht immer die Schnellsten, was neue Features angeht. Wir sind daran interessiert, Dinge so umzusetzen, dass sie tatsächlich gut funktionieren und das Problem, was man eigentlich lösen möchte, dann eben auch beseitigen kann.

Das heißt, wir nehmen uns auch die Zeit und versuchen zu verstehen, was sind eigentlich die Sachen, die die Leute machen wollen und wie müssen wir es dann designen, damit es auch so umgesetzt werden kann? Globale Suche zum Beispiel. Die Leute wissen, ich habe mir das aufgeschrieben, sie wissen, ich suche jetzt gerade nach einem Titel von einem Notizbuch.

Da wäre es natürlich Quatsch, wenn sie dann eben ein Suchergebnis durchforsten müssen, nur um das zu finden, was sie eigentlich wollen. Deswegen teilen wir es ein und unterteilen diese Suchergebnisse nach Typ. Eben geschriebene Notiz, PDF-Text, getippter Text, Outlines. In dem Fall Lesezeichen werden jetzt auch bald durchsuchbar sein, was dich vermutlich auch freut.

Und das sind so die Sachen, die wir dann versuchen so umzusetzen, wie sie eben dann auch praktikabel sind und nicht einfach nur, wir brauchen jetzt Audioaufnahmen, weil hat ja heutzutage jeder schon. Das heißt, es sind teilweise auch Sachen, die einfach eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, weil wir es richtig machen wollen und nicht einfach nur machen.

LB:
Ist ein guter Ansatz, kann ich mir vorstellen, erinnert mich sehr an den Ansatz von Things. Den Entwickler hatte ich auch mal hier.

GJ:
Das wusste ich gar nicht, tatsächlich?

LB:
Ja und er hat genau das Gleiche. Die sind auch nicht dafür bekannt, dass alles wahnsinnig schnell geht bei denen. Gerade der Sync hat bei denen sehr lange gebraucht bei Things. Aber er sagt genau das Gleiche, wir wollen das erstmal vernünftig machen, es verstehen und dann auch richtig tun. Das ist doch eine gute deutsche Tugend.

GJ:
Die sitzen, glaube ich, in Stuttgart.

LB:
Genau, die sitzen komplett in Stuttgart und finde ich auch eine tolle Herangehensweise. Das war auch mein Feedback von vielen Kritikern. Ja, jetzt haben die so lange gebraucht und haben noch nicht aufgeholt zu irgendwelchen Anderen. Dann frage ich, was ist denn aufholen für euch? Was wollt ihr denn aufholen? Heißt das, irgendwelche Features da reinballern, ist das aufholen?

Wenn es darum geht, würde jeder von uns nur noch mit Excel arbeiten. Denn Numbers und Tabellen von Google, die haben alle nicht so viele Funktionen. Aber warum nutzt ihr doch die anderen Dinge, weil die Benutzerführung, die User-Experience, einfach eine bessere ist. Es geht gar nicht darum, so viele Features reinzubauen, sondern wirklich, du hast es noch besser formuliert, Probleme zu lösen.

GJ:
Ganz genau und wir wissen, was ist eine App? Eine App ist kein Programm, wie es früher auf dem Computer lief, dass da einfach alles reingeballert wird, was ungefähr erwartet wird von einem Tabellenprogramm, jetzt Stichwort Excel oder auch ein kleiner Seitenhieb Richtung Microsoft OneNote. Es ist ein tolles Notizenprogramm, aber es kann einfach viel zu viele Sachen, die man eigentlich gar nicht unbedingt braucht, um das zu lösen, was man eigentlich machen will.

Stichwort GoodNotes, das könntest du an einem Wochenende machen. Du müsstest nur ein blankes Blatt Papier machen, einen schwarzen Stift und das wäre es. Jetzt mal grob gesagt. Das ist die Kernerfahrung und das Kernproblem, was die Leute machen wollen. Die wollten auf ihrem iPad schreiben. Darum und drumherum bauen wir eben noch andere Sachen, versuchen es aber nie zu kompliziert zu machen, sondern dass es einfach funktioniert. Dass man das Gefühl hat, das kann ich verstehen, ich kann es nutzen und für mich anwenden. Ich kann meine Probleme damit lösen.

LB:
Und wenn dann wirklich die Werkzeugleiste verschwindet evtl., bin ich der erste, der da schreit super. Die brauchst du nicht, das glaube ich auch.

GJ:
Es kann sein, es wäre eine Idee. Wenn ich ein Blatt Papier habe und darauf schreibe, liegen meine ganzen Stifte, die ich vielleicht ändern will, in meinem Mäppchen. Das Mäppchen liegt nicht auf meinem Papierblock, sondern es ist nur da, wenn ich es brauche. Warum kann das eine Werkzeugleiste nicht auch sein? Warum kann die nicht immer nur dann auftauchen, wenn ich sie brauche. Ich brauche sie effektiv nicht, wenn ich gerade schreibe. Das ist so ein bisschen die Idee dahinter.

LB:
Super.

GJ:
Wie wir es dann umsetzen, ist eine andere Frage, aber das sind so Gedanken, die uns beschäftigen.

LB:
Wir bleiben am Ball, ich werde es live beobachten und auch immer wieder berichten. Ich würde jetzt gern noch den Aufruf starten, wenn ihr Fragen habt, generell zu GoodNotes 5 oder alles Mögliche, wir haben im März 2019 die ganzen „Frag Lars“-Folgen, die werden sich nur um GoodNotes drehen.

Wir haben jetzt schon entschieden, das wird sehr wahrscheinlich gar nicht reichen, es sind mittlerweile über 250 Fragen schon eingegangen. Okay, da werden ja Doppelungen bei sein, wir müssen es jetzt erstmal sortieren. Aber eventuell werden wir da sogar noch in den April gehen, müssen wir mal gucken, um die abzuarbeiten. Wenn ihr Fragen habt, schreibt uns eine E-Mail an fraglars@larsbobach.de. Vielleicht sind ein paar so interessant, dass wir auf dich nochmal zurückkommen müssen.

GJ:
Ja, grundsätzlich kann man auch mal eine Frag Lars & Gabriel Folge machen.

LB:
Ja, oder Lars fragt den Gabriel.

GJ:
Das machen wir jetzt gerade ja schon.

LB:
Genau, vielleicht sind ja wirklich so viele Sachen dabei, die dich auch interessieren würden. Wie gesagt, es sind über 250 Fragen da, wir müssen jetzt mal gucken, dass wir ein bisschen Struktur da reinkriegen. Wenn ihr auch noch etwas habt, schreibt uns auf jeden Fall. Wir freuen uns über jede E-Mail an fraglars@larsbobach.de. Gabriel, vielen Dank!

GJ:
Danke auch, war auf jeden Fall sehr interessant.

LB:
Für mich auf jeden Fall. Ich hoffe, für unsere Hörer auch. Die Schlussfragen sparen wir uns, die hast du beim letzten Mal beantwortet. Ich gehe davon aus, dass sich da nicht so viel geändert hat. Aber du wirst sicherlich auch nicht das letzte Mal hier in dem Podcast sein. Dann werden wir die vielleicht doch noch einmal aufrollen.

GJ:
Was waren denn die Schlussfragen, ich erinnere mich jetzt gar nicht mehr daran?

LB:
Der wichtigste Produktivitätstipp und solche Sachen.

GJ:
Vielleicht hat sich da schon etwas geändert? Aber das können wir vielleicht beim nächsten Mal erledigen.

LB:
Ja, genau, ich sage ja, das wird hundertprozentig nicht das letzte sein. Du hast so einen tollen Ausblick gegeben, wir freuen uns alle schon darauf. Ich kann nur zum Abschluss sagen, das Wichtigste aus meiner Sicht ist und ich habe wirklich viel getestet an handschriftlichen Notiz-Apps und alles. Im Endeffekt ist es das Wichtigste, egal, was du nutzt, bleib bei deinem Tool. Das Wechseln ist das, was wirklich jede Produktivität und alles zerstört.

GJ:
Ja, das hoffen wir natürlich, dass sehr viele Leute bei uns bleiben. Ich glaube, es ist auch eine Sache, dass GoodNotes einfach funktioniert in der Regel. Das ist das Wichtigste. Ansonsten greifen doch sehr viele Leute wieder zurück zu traditionellem Stift und Papier. Das sind aber auch Dinge, die wir hoffen, dass Leute immer wieder zu uns zurückkommen, weil sie zum Beispiel mit der Tinte einfach zufrieden sind, dass das einfach funktioniert.

LB:
Schön, also Gabriel, vielen Dank.

GJ:
Gern.

LB:
Und ich wünsche dir natürlich und euch wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.