‚Mein Setup‘ von Ivan Blatter

Ich freue mich, dass ich euch einen Einblick in mein Setup geben kann. Schließlich ist es nicht nur mein Steckenpferd, ein optimales Setup einzurichten, sondern auch mein Beruf.

Ich bin nämlich Personal Trainer für neues Zeitmanagement und helfe (Solo-)Unternehmern, ihre Ziele zu finden und schneller zu erreichen, ohne sich auszulaugen, so dass ihre Zufriedenheit steigt und der Stress sinkt.

Seit einigen Jahren blogge ich auch über Zeitmanagement und produktives Arbeiten unter ivanblatter.com.

Mach Dein Ding Workshop mit Lars Bobach

Eigentlich geht es bei einem guten Zeitmanagement und einer guten Arbeitsorganisation nur um eines: Du kannst das Potential abrufen, das in dir steckt.

Meine schon fast Liebesgeschichte mit Apple begann 2008. Damals erschien das erste MacBook Air und genau in dieser Zeit ging mein 12 Zoll-Windows-Laptop kaputt. Ich war so angetan vom MacBook Air, dass ich es kaufte und nebenher noch meinen normalen Windows-PC nutzen wollte.

Doch das war natürlich eine Illusion. Einmal Mac, immer Mac. So kam nach wenigen Monaten auch ein iMac dazu und ich habe die Windows-Welt verlassen.

Heute besteht mein Setup ganz klassisch aus drei Geräten:

  • ein MacBook Pro (15 Zoll, Mitte 2012) mit 8 GB RAM und 512 GB SSD
  • ein iPad Air (1. Generation) – an dem auch diese Zeilen entstehen
  • ein iPhone 6 Plus

Homeoffice

Ich arbeite von Zuhause aus. Hier ist mein MacBook Pro an ein 27 Zoll Thunderbolt-Display angehängt. Lange Zeit stand das MacBook Pro neben dem Bildschirm, so dass ich zwei Bildschirme hatte. Da ich aber laufend Versuche, alles zu vereinfachen, liegt es jetzt einfach beim Bildschirm und schon ist mein Tisch leerer.

Setups bei Lars Bobach

Ich habe übrigens meinen Schreibtisch vor dem Foto extra nicht aufgeräumt. Das erkennst du an den paar Papieren am linken Rand. Für meine Begriffe schon ein ziemliches Durcheinander. 🙂

Im Bild siehst du links neben dem Bildschirm mein Mischpult, da ich wöchentlich podcaste und für einen geschlossenen Mitgliederbereich die Inhalte vertone. Neben dem Mischpult ist meine Ladestation für das iPad und das iPhone.

Am rechten Ende des Tisches ist mein Fujitsu ScanSnap S1500M. Damit digitalisiere ich alles, was mich auf Papier erreicht. Wer es ernst mit dem papierlosen Büro meint, kommt nicht um einen richtigen Dokumentenscanner herum und die ScanSnap-Serie ist einfach das beste, was auf dem Markt angeboten wird. Sehr empfehlenswert!

Ganz links am Rand des Bildes sieht man noch mein Synology NAS. Hier habe ich meine Filme und die meisten Fotos ausgelagert. Als Hobby-Fotograf ergibt sich im Laufe der Jahre eine ganz schön große Menge an Fotos.

Auf dem Bild nicht zu sehen ist mein Telefon. Das steht links auf einem kleinen Möbel.

Der Stuhl ist übrigens ein Swopper – sozusagen die moderne Version eines Gymnastik-Balls. Mein Körper muss darauf laufend das Gleichgewicht finden und ist so nie über lange Zeit starr in einer Position.

Ergonomie spielt für mich eine große Rolle. Deshalb ist mein Tisch auch etwas erhöht, da ich selbst auch etwas erhöht bin (1.96m). 🙂

Stehpult von Ivan Blatter bei larsbobach.de

An dem Tisch sitze ich aber nur etwa 30% meiner Arbeitszeit. Die Hälfte meiner verbringe ich an meinem Stehpult und den Rest der Zeit auf sonst einem Stuhl in der Wohnung. Am Stehpult kann ich mich am besten fokussieren, da es da noch weniger Ablenkung gibt.

Software

Software-mäßig gibt es keine großen Überraschungen. Ich nutze nach Möglichkeit immer Bordmittel und nur, wenn mir die nicht reichen, suche ich Alternativen:

  • Als Kalender, für E-Mails und Aufgaben nutze ich die Apple Apps, springe aber häufig zurück zum Todoist.
  • Notizen sind in Evernote.
  • Als Office-Programme nutze ich Apple Numbers, Pages und Keynote.
  • All meine Texte entstehen in Ulysses. Eine großartige App zum Schreiben. Ich war im Beta-Programm und nutzte schon die iPad-App, die jetzt erhältlich ist. Fantastisch!
  • Da ich noch Seminare gebe, in denen ich ein gutes Zeitmanagement mit Outlook erkläre, brauche ich Parallels Desktop. Hier habe ich verschiedene Windows- und Office-Versionen installiert und kann je nach Kunde die entsprechende Version öffnen.

Vieles spielt sich natürlich online ab. So schätze ich die Verteilung meiner Zeit auf etwa 70% in Safari, 10% in Ulysses und die restliche Zeit in den anderen Apps.

Ein paar Apps werkeln im Hintergrund oder sind generell eher unauffällig – und doch könnte ich nicht mehr ohne sie arbeiten:

  • 1Password – mein Passwort-Manager
  • TextExpander – zum Einfügen von Textbausteinen
  • Hazel – räumt automatisch meine Dateien auf
  • Dropbox – Teil meiner Backup-Strategie und Sync-Helfer, das aber immer mehr durch iCloud Drive ersetzt wird.

Mobil

Ich mag’s auch mobil aufgeräumt. Deshalb habe ich sowohl auf meinem iPhone wie auf meinem iPad nur zwei Bildschirme belegt. Auf dem Bildschirm 1 sind die Apps, die ich häufig nutze.

iPad Screen 1 von ivan blatter

iPhone screen 1 von ivan blatter

Auf dem Bildschirm 2 sind alle anderen schön aufgeräumt in Ordner abgelegt.

iPad 2 screen ivan blatter auf larsbobach.de

iPhone screen 2 von ivan blatter auf larsbobach.de

Doch eigentlich ist es ohnehin egal, wie ich die Apps auf dem zweiten Bildschirm sortiere, da ich die Apps dort immer über die Suche starte.

Ein paar Apps verdienen, besonders erwähnt zu werden:

Squarespace Note: Damit mache ich meine Notizen unterwegs. Das Programm ist so schnell, einfach und genial wie kaum ein zweites. Blitzschnell gestartet kann ich sofort etwas notieren und mit einer Geste mir selbst per E-Mail schicken oder direkt in Evernote speichern kann. Das sind nur zwei Beispiele – die App bietet noch viel mehr Aktionen, die möglich sind.

GoodNotes: Die App habe ich hier bei Lars richtig kennen und schätzen gelernt. Die paar Dinge, die ich mir von Hand notiere, notiere ich hier. Ich nutze einen einfach Stift von Bamboo. Kürzlich habe ich mir den Adonit Jot Script zugetan und ich teste in momentan mit [Penultimate]. Eigentlich würde ich gerne Penultimate nutzen, da es die Notizen mit Evernote synchronisiert (nicht nur exportiert!). Leider ist die App aber nicht so gut durchdacht, stabil und schnell wie Goodnotes. Beim Jot Script ist es dasselbe: Er ist zu unpräszise und zu langsam. Penultimate hat zwar zugelegt und seit der neuesten Version ist die Kombination fast brauchbar, kommt aber nicht an Goodnotes+Bamboo heran. Wenn Goodnotes eine ähnliche Sync-Funktion mit Evernote hinbekommt wie Penultimate, dann wäre die Entscheidung für mich glasklar.

Ulysses: Mein Schreibprogramm auf dem Mac hatte einen riesigen Nachteil: Es gab keine iPad-App. Zwar gibt es die App „Daedalus Touch“ vom selben Hersteller, doch die App ist so schlecht, dass ich sogar deren Namen vergaß und für diesen Artikel hier eben googeln musste. Doch die Rettung ist da: Seit kurzem ist Ulysses für iPad erhältlich. Endlich habe ich auf meinem Mac und iPad dasselbe genial einfache Schreibprogramm!

Ich teste immer wieder neue Apps – nicht zuletzt auch neue Aufgabenmanager, damit ich meinen Kunden die beste App für sie empfehlen kann. Was ich hier beschrieb ist mein aktuelles Setup, das sich aber blitzschnell verändern kann.