‚Mein Setup‘ von Ivan Blatter

Ich freue mich, dass ich euch einen Einblick in mein Setup geben kann. Schließlich ist es nicht nur mein Steckenpferd, ein optimales Setup einzurichten, sondern auch mein Beruf.

Ich bin nämlich Personal Trainer für neues Zeitmanagement und helfe Solopreneuren und Unternehmern, ihre Produktivität zu verdoppeln, so dass sie ihre Leidenschaft nicht nur ausleben können, sondern damit auch genug Geld verdienen.

Seit einigen Jahren blogge ich über Zeitmanagement und produktives Arbeiten unter ivanblatter.com.

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Meistertask Workshop mit Lars Bobach

Mein Setup besteht aus fünf Geräten:

  • ein 27-Zoll-iMac (Retina 5K, Late 2015) mit 8 GB RAM und 2 TB Fusion Drive
  • ein 12-Zoll-MacBook (Retina, Early 2015) mit 8 GB RAM und 512 GB SSD
  • ein 12,9-Zoll-iPad Pro (2. Generation) mit 512 GB und 4G
  • ein iPhone X mit 64 GB
  • eine Apple Watch Hermès (2. Generation)

Braucht man das alles? Nein, aber es macht Spaß, all das zu nutzen. 🙂

Home Office

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Mein Büro ist bei uns Zuhause. Dort steht mein iMac auf einem Tisch, den ich auch hochfahren und stehend daran arbeiten kann (was ich sehr häufig tue). Ich hätte noch einen zweiten Bildschirm, doch ich habe gemerkt, das mich das eher ablenkt als mir etwas bringt.

Ich habe eine recht große Festplatte gewählt (2 TB), obwohl ich sämtliche Daten ohnehin in der Cloud habe. Doch ich bin engagierter Hobby-Fotograf und brauche den Platz für die zehntausenden Bilder, die dort herumliegen.

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Das kleine Gerät unter meinem iMac ist ein USB-Interface, nämlich das Onyx Blackjack. Das benötige ich, damit ich mein Podcast-Mikrofon (ein Shure SM7B) mit dem Computer verbinden kann. Das Mikrofon nutze ich regelmäßig für meinen Podcast. Damit habe ich auch mein Hörbuch eingesprochen.

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Hinten links auf dem weißen runden Teil (ein Belkin Boost Up) kann ich mein iPhone X drahtlos aufladen. Eine praktische Sache! Die Katze daneben ist ein Smartphone-Halter. 🙂

Mein Schreibtisch ist übrigens so gut wie immer so aufgeräumt. Ich bin ein bekennender Verfechter der leeren Schreibtisches.

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Ein paar Dinge stehen noch hinter mir. Auf dem Rollcorpus steht mein Fujitsu ScanSnap S1500M (nicht mehr erhältlich – wurde vom iX 500 abgelöst). Damit digitalisiere ich alles, was mich auf Papier erreicht. Er verrichtet seinen Dienst schon seit über fünf Jahren und funktioniert nach wie vor tadellos.

Davor stehen mein Telefon und meine BeoPlay H7. Das sind hervorragende kabellose Kopfhörer. Ich bin großer Fan von BeoPlay-Kopfhörern, da sie nicht so bass-lastig sind.

Auf dem Boden steht noch mein Synology NAS. Inzwischen nutze ich das nur noch als eines meiner Backup-Medien. Meine Daten werden dort regelmäßig auf zwei Festplatten dank TimeMachine gesichert.

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Mein Stuhl ist übrigens ein Swopper – sozusagen die moderne Version eines Gymnastik-Balls. Kostet ein Vermögen, aber ist jeden Cent wert: Mein Körper muss darauf laufend das Gleichgewicht finden und ist so nie über lange Zeit starr in einer Position. Mein Rücken dankt es!

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In einer Ecke meines Büro steht mein roter Sessel. Den nutze ich gerne zum Lesen, entspannen und auch zum entspannten Arbeiten mit meinem MacBook.

Software

Man munkelt ja, dass ich großer Fan des Todoist bin – was grundsätzlich auch stimmt. Seit ein paar Monaten arbeitet allerdings meine Frau in meinem Business mit und da stießen wir mit dem Todoist an Grenzen. Wir brauchten nämlich rundherum viel zu viele weitere Programme, damit wir uns gut organisieren können. Ich wollte aber so viel wie möglich in einem Programm machen.

Ich wurde fündig in Asana. Asana ersetzte bei uns auf einen Schlag MeisterTask (oder Trello), Twist (oder Slack) und alle internen E-Mails.

Man muss sich etwas einfuchsen in Asana, doch inzwischen halte ich Asana für das beste Programm für die To-do-Liste (und mehr), wenn man in einem Team arbeitet.

Ich bin natürlich nach wie vor ein Fan des Todoist. Der eignet sich hervorragend für Einzelpersonen oder sehr kleine Teams.

Dann nutze ich diverse weitere Anwendungen für mein Business:

  • Pipedrive als Sales-Tool. Was ich hier tue, könnte ich auch problemlos in Asana tun mit einer Ausnahme: Das ganze Reporting.
  • Evernote als Wissensspeicher. Ich hegte lange eine Hassliebe zu Evernote, doch ließ mich bekehren. Besonders in meinem Mini-Team ist die Business-Version schon etwas Feines.
  • Apple Numbers, Pages, Keynote als Office-Programme: Ich mag die Programme einfach. Einziges Manko: Die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit meiner Frau ist fantastisch, nur muss man jede Datei, die man gemeinsam bearbeiten will, von Hand teilen.
  • iA Writer als Schreibprogramm: Lange habe ich mit Ulysses gearbeitet, doch eigentlich mag ich iA Writer noch mehr, weil es so minimalistisch ist. Schade, ist hier keine Kollaboration möglich. Sollte das irgendwann mal in Evernote möglich sein, werde ich vermutlich mit all meinen Schreibarbeiten zu Evernote wechseln.
  • Missive als Mailprogramm: Davon hat’s du bestimmt noch nichts gehört, richtig? Missive ist eine App für Team-Mails. Meine Frau und ich bearbeiten gemeinsam alle Mails. Hier können wir sie uns gegenseitig zuweisen, uns zu Mails unterhalten und einfach Klarheit schaffen, wer was macht.

Ein paar Apps werkeln im Hintergrund oder sind generell eher unauffällig – und doch könnte ich nicht mehr ohne sie arbeiten:

  • 1Password – mein Passwort-Manager
  • TextExpander – zum Einfügen von Textbausteinen
  • Hazel – räumt automatisch meine Dateien auf
  • iCloud Drive – meine bevorzugte Cloud-Lösung. Allerdings bin ich nicht sicher, wie lange ich dabei bleiben werde. Selbes Problem wie bei Apple Pages und Co: Ich kann problemlos einzelne Dateien teilen, aber keine Ordner. Das wird immer mehr zur Hürde für mich.

Mobil

iPad/iPhone

Mein iPad Pro hat mein MacBook zu weiten Teilen abgelöst. Ich bin häufig nur noch mit dem iPad Pro unterwegs (auch bei Kunden oder bei Keynotes). Mein MacBook nutze ich eher mal in meinem roten Sessel oder wenn ich am Esstisch im Wohnzimmer ein wenig arbeite. Wenn es dann mal ausfällt, werde ich es vermutlich gar nicht mehr ersetzen.

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Ich mag’s auch mobil aufgeräumt. Auf meinem iPad hat es keine (!) Apps, die einfach so rumliegen. Alle sind im Dock.

Diejenige, die ich häufig nutze, sind direkt erreichbar. Alle anderen sind in einem der fünf Ordner „Make“, „Communicate“, „Learn“, „Play“ oder „Fix“. Diese schöne Idee habe ich von MacSparky.

Weil das iPhone leider kein so breites Dock erlaubt, liegen hier meine Apps halt einfach so rum.

  • Im Dock liegen natürlich die Apps, auf die ich am meisten zugreife.
  • Auf dem ersten Bildschirm sind die vier Apps, die ich am zweithäufigsten brauche.
  • Auf dem zweiten Bildschirm sind dann ein paar weitere Apps, die ich ab und zu benötige.
  • Alles andere ist auf dem dritten Bildschirm, ausnahmslos in Ordner gepackt.

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iPhone Bildschirm 3

Doch eigentlich ist mir sowohl beim iPad wie auch beim iPhone völlig egal, wo die Apps rumliegen, da ich sie so oder so über die Suchfunktion aufrufen.

Von den Apps her gibt es keine Überraschung: Was ich am Computer nutze, nutze ich hier auch.

Apple Watch

Ach ja, dann war da ja noch die Apple Watch. Braucht man die? Ich bin der Meinung: Nein, doch nett ist sie halt schon. 🙂

Dank der Apple Watch greife ich viel weniger zum iPhone, nutze Siri intensiv und bin immer auf dem Laufenden über die kommenden Termin etc. Wichtig ist halt nur, dass man so viele Benachrichtigungen wie möglich ausschaltet, dann wird die Apple Watch doch ganz nützlich und hilfreich.

Ich nutze meistens eines der folgenden drei Zifferblätter (nach Häufigkeit geordnet):

  • Hermès-Zifferblatt: Das finde ich schön und schlicht.
  • Modular: Hier sehe ich meinen nächsten Termin und habe schnell Zugriff auf die wichtigsten Apps.
  • Siri: Ich glaube, in dieser Ansicht steckt noch einiges an Potential, das noch nicht ausgeschöpft wird. Doch schon jetzt finde ich die Ansicht recht übersichtlich und nützlich.

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Auf der Apple Watch nutze ich ein paar Apps, die ich am iPhone selten öffne:

  • Autosleep: Ich tracke jede Nacht meinen Schlaf mit dieser App. Die App ist ziemlich hässlich, aber doch die beste, die ich kenne.
  • Streaks: Die nutze ich, um ein paar neue Gewohnheiten zu installieren.
  • Intervals: Sehr nützlich, um die einzelnen Abschnitte meines Morgenrituals zu timen. Will ja da nicht zu viel Zeit verlieren. 🙂
  • Aktivität: Mein Ziel ist es, jeden Tag die drei Ringe zu schließen. Die Aktivitätskalorien habe ich dabei relativ hoch angesetzt, damit es eine Herausforderung ist.
  • Siri: Seit der Apple Watch sind Siri und ich richtig gute Freunde. Damit notiere ich Dinge/Aufgaben, schalte meine Kaffeemaschine oder das Licht ein, nutze die Stoppuhr zum Kochen oder den Timer für den Mittagsschlaf. Schnell und zuverläßig.

So, damit bin ich ganz zufrieden. Wie könnte es auch anders sein? Schließlich habe ich ja die Freiheit, mein Setup genau so einzurichten, wie es mir gefällt.