‚Mein Setup‘ von Matthias Petrat

Mein Name ist Matthias Petrat. Ich bin studierter Online-Redakteur und Journalist, man kennt mich als Kolumnist von apfelpage.de und ich freue mich euch einen Einblick in mein Setup geben zu können.

Kurz und knapp über mich und meine Arbeit. Ich lebe und arbeite in einem reinen Apple-Ökosystem Nehme zwischendurch aber viele Tellerrandblicke, um auch in anderen Gebieten am Ball zu bleiben, Veränderungen/Neuerungen zu erfahren und Vergleiche ziehen zu können.

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Tägliche News sind nicht meine Welt und daher bin ich Kolumnist geworden. In meinen Kolumnen geht es um viele unterschiedliche Themen, welche sich mehr oder weniger aber immer direkt um Apple drehen. Ich mag „die Meinung“, denn jeder hat so seine eigene und das macht Themenbehandlungen so interessant. Ich lobe demnach nicht alles in den Himmel was Apple so fabriziert, sondern kritisiere gleichermaßen auch gerne gewisse Entscheidungen und Handlungen des Konzerns.

Die Kolumne soll für Diskussionen sorgen und die Meinungen der Leser an den Tag bringen. Die Kolumne ist ein Lesestoff der nur an Sonntagen erscheint und bis es zur Veröffentlichung kommt, braucht es die passende Ausstattung und den richtigen Workflow.

Das Herzstück meines Arbeitsplatzes ist mein MacBook Pro Retina. Es handelt sich dabei um das 15-Zoll Modell (Late 2013). Da dieser Mac mein Arbeitstier ist, habe ich ihn mir damals in der Konfiguration mit einem 2,6-GHz-Intel-i7-Prozessor aus der Haswell-Reihe, 16GB-RAM, einer NVIDIA GeForce GT 750M 2048 MB und 1TB-Flashspeicher bestellt.

Auch unterwegs schreibe ich viel an meinen Arbeiten und somit ist seit kurzer Zeit ein zweiter Mac im Haus – das 12“ MacBook. Dieses habe ich mir in der Konfiguration mit einem 1,3GHz-Intel-Core-M-Prozessor und 512GB-Flashspeicher zugelegt – denn das bietet die nötige Rechenkraft und viel offline Speicherplatz.

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Recherche ist das A und O für meinen Kolumnenarbeit und diese benötigt viel Platz und Freiraum – daher nutze ich ein Thunderboltdisplay als Zweitbildschirm. So kann ich im großen Bildschirm Quellen erlesen und auf dem MacBook-Bildschirm direkt Notizen anfertigen. Gerade für die Recherche anhand von Videomaterial ist dies absolut nützlich und erleichtert mir meine Informationssammlung enorm. Für den nötigen Klang am Arbeitsplatz sorgt eine 2.1-Anlage Companion 3 von Bose – denn vieles geht mit Musik manchmal einfach besser.

Ich bin kein Freund und sichere alles gerne papierlos und digital. Das ein oder andere muss aber dennoch mal gedruckt werden. Hierfür nutze ich den AirPrint-Drucker MG5350 von Canon. Peripheriegeräte habe ich relativ wenig, denn ich benötige sie schlicht und einfach nicht. An einem Thunderboltdock von Belkin sind das Thunderboltdisplay selbst, ein externer BluRay-Brenner von LG und eine 8TB-Festplatte von WesternDigital angeschlossen. Letzteres ist ein Notfallspeicherort für Dateien, denn ich arbeite hauptsächlich auf einem Heimserver, welcher mein zentraler Speicherort ist. Hierfür nutze ich eine Synology Diskstation 214play mit 2 x 4TB-Festplatten, welche ich im RAID01-Modus betreibe.

Durch die CloudStation-Funktion synchronisieren beide Mac-Geräte gewisse Dateiverzeichnisse automatisch und lassen mich so an jedem Mac immer mit den aktuellen Dateiversionen arbeiten. Den Luxus einer eigenen Cloud gönne ich mir daher, da ich kein Freund von Cloud-Diensten bin und gerne weiß wo und wie meine privaten Dokumente, Bilder, Musik und Videos abgelegt und einsehbar sind. Auch meine Fotos sind auf meinem Server katalogisiert und lassen sich auf iPhone, iPad und Mac jederzeit und weltweit aufrufen, betrachten und vorführen.

iPhone und iPad sind ein gutes Stichwort, denn beide nutze ich zum Verwalten von apfelpage.de. Das beinhaltet das Korrekturlesen von Artikeln, das Beantworten von Leserkommentaren, das Planen von Content und auch für das Eingreifen in Konflikte. Twitter ist ein wichtiger Knotenpunkt für mich und somit sind beide iOS-Geräte perfekt dafür, um sich in diesem Netzwerk mit anderen Personen über gewisse Themen auszutauschen – flexibel und mobil. iOS-Geräte nutze ich in erster Linie zum Lesen und Korrigieren, denn den Hauptcontent erstelle ich immer am Mac mit einer haptischen Tastatur.

Um ganz genau zu sein nutze ich ein iPhone 6 und ein iPad Air 2. Diese beiden Geräte werden bei mir jährlich durch die neuste Generation ausgetauscht. Das erlaubt mir die direkte Praxiserfahrung mit der neuen Hardware zu machen und in dieser Thematik mitreden zu können.

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Für die Erstellung meiner Kolumnen nutze ich Pages von Apple, denn dieses Programm beschränkt sich auf den reinen Text, setzte den Fokus auf die Textformatierung und lenkt mit keinem Schnickschnack ab. Gesichert werden alle Arbeiten auf dem iCloud-Drive. Dadurch kann man auf allen Geräten per Pages darauf zugreifen, sie korrekturlesen oder bearbeiten. Ertappt, ich nutze doch einen Cloud-Dienst – allerdings beschränkt sich das rein auf die iCloud, über welche ich Kalender, Notizen, Erinnerungen, E-Mails und eben die Pages-Dokumente synchronisiere.

Während meiner Schreibarbeit  greife ich auf mein Recherchearchiv in Evernote zurück, welches in mehreren Notizbüchern kategorisch sortiert und strukturiert ist. Pocket nutze ich ebenso Allerdings nur um gefundene Artikel, welche ich interessant finde, schnell für einen späteren Zeitpunkt zu speichern.

Eine fertige Kolumne wird bei mir am Ende von Siri auf dem iPhone oder iPad vorgelesen – so bemerke ich auch nach mehrmaligem Korrekturlesen noch einen Satzbaufehler – Ohren sehen manchmal doch mehr. WordPress ist der letzte Akt in meinem Workflow. Der fertige Textbaustein wird komplett in WordPress kopiert und nochmals formatiert.

Bildbearbeitung ist ein Thema, welches immer öfter in Vordergrund rückt – gerade bei Review-Artikeln, welche ich immer öfter publiziere. Für die Fotoerstellung nutze ich meine Nikon D5100 und/oder mein iPhone. Die Bilder werden bei mir anschließend in Fotor, Pixelmator und PhotoLine zurechtgeschnitten und optimiert, bevor sie in WordPress hochgeladen werden und am Ende ihren Weg in den Artikel finden.

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Man sieht schon, dass ich mit wenig Software auskomme und die einfachsten Dinge manchmal einfach die besten Anwendungsgebiete mitbringen. Pages statt Profi-Textverarbeitungssoftware – Fotor, Pixelmator und PhotoLine statt einem abnormal teurem PhotoShop – und Evernote sowie Pocket als Recherewerkzeuge. Für den Rest reichen alle weiteren Systemanwendungen, welche OS X und iOS von Haus aus mitbringen.

Privat nutze ich meine Setup natürlich auch für Entertainment. So gilt die Musik-App und iTunes als direkte Anlaufstelle für die Musikunterhaltung. Netflix, YouTube und co. sind für die Videounterhaltung zuständig und die Fotobibliothek auf dem eigenen Server dient für Dia-Shows für Familie und Freunde.

Wie man es auf den Bildern sehen kann, stehe ich auf Ordnung und Struktur. Ich bin der Ansicht, dass man nur eine strukturierte Arbeit leisten kann, wenn man sich auch in einem strukturiertem Umfeld aufhält. Daher hat alles seinen Platz und ist geordnet. Eine pedantische Veranlagung hat da mit Sicherheit aber auch etwas mit zu tun.

Ihr habt nun etwas mehr über mich, meine Arbeit und mein genaues Setup erfahren. Wenn ihr Fragen habt, dann meldet euch doch einfach bei mir.Über www.matthias-petrat.de könnt ihr mit mir über viele Wege in Kontakt treten.