Meine Learnings aus dem ersten Jahr MDD-Selbstmanagement Akademie

Fast ein Jahr gibt es nun schon die online MDD-Selbstmanagement Akademie. Grund genug, um ein Fazit zu ziehen. Hier stellt Lars Euch seine persönlichen Learnings nach fast einem Jahr seiner Online-Akademie vor und wir erfahren, was für 2019 an Neuerungen geplant ist.

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MDD-Selbstmanagement Akademie

Der Podcast zum Nachlesen

Ich möchte Euch heute erzählen, was ich im ersten Jahr aus meiner MDD-Selbstmanagement Akademie gelernt habe.

Mach Dein Ding Workshop mit Lars Bobach

Vorab möchte ich denjenigen, die die Akademie vielleicht noch gar nicht kennen, kurz erklären was das ist.

Die Online-Akademie ist eine Seite im Internet, mit Online-Kurse von mir zum Thema Selbstmanagement, zu Tools, zum Mindset und vielem mehr. Da kann man Teilnehmer bzw. Mitglied werden. Mittlerweile sind es über 500 „Akademiker“, also Teilnehmer, Mitglieder in dieser Akademie.

Es ist wirklich ein riesen Erfolg, das kann man jetzt nach knapp einem Jahr schon sagen. Mit dieser Anzahl an Teilnehmern natürlich und es macht einfach super viel Spaß da. Es ist eine richtig tolle Community entstanden. Das ist auch eines der Learnings, auf das ich gleich noch eingehen werde.

Ich muss mich als allererstes aber bedanken bei denjenigen, die Mitglieder in der Akademie sind. Ihr seid der wichtigste Teil davon, ohne Euch würde es die Akademie nicht geben. Ohne Euch wäre auch nicht so viel Leben da drin. Ihr seid wirklich ein wichtiger oder der wichtigste Teil der ganzen Akademie.

Ein Jahr ist ins Land gegangen, ich bin sehr blauäugig da hinein gestartet.  Anfang des Jahres habe ich gesagt, wir starten mal. Ich hab das noch Ende 2017 vorbereitet und dann Anfang 2018 gesagt, starten wir mal mit einem Kurs. Wir gucken mal wie viele sich dann anmelden. Wir hatten wirklich sehr geringe Ziele, wir haben gesagt, wenn sich da mal 100, 200 anmelden, wäre das schon toll und wir gucken einfach mal, wie sich das entwickelt.

Viel mehr Arbeit, als wie gedacht

Wie gesagt, es ist dann ein großer Erfolg geworden und mein erstes Learning war, es ist viel mehr Arbeit als gedacht. Nie hätte ich gedacht, dass es so viel Arbeit ist hochwertigen Content zu erstellen.

Ich bin nun seit fast sechs Jahren Blogger, Podcaster seit zwei Jahren und Youtuber. Das war alles in Ordnung, das war alles auch Arbeit. Aber, wenn man wirklich richtig hochwertigen Content machen will für den die Leute zahlen, das ist viel mehr Arbeit. Die ganzen Onlinekurse sind nicht so einfach nur dahin geschneiderte Videos, sondern das ist wirklich überlegt vom
Konzept her.

Dann die Erstellung von den Workbooks, die es zu den meisten Onlinekursen gibt. Oder es gibt einen E-Mail-Kurs. Diese E-Mails zu formulieren ist schon eine wahnsinnige Arbeit. Also das habe ich komplett unterschätzt und allein der Kurs für das MDD-Selbstmanagement Board, ich glaube da sind knapp 20 Videos drin. Das ist der Kurs „mein Navi fürs Leben“, den ich entwickelt habe. Da war ich fast vier Wochen am Stück nur mit beschäftigt. Das alles zu überlegen, in welche Video-Lektionen packe ich das, wie sieht genau das Workbook aus, welches Screencast mache ich dazu?

Also wirklich viel Arbeit. Rückblickend würde ich sagen, ich würde es nochmal machen, die Arbeit, die lohnt sich. Aber, ich würde es besser planen. Ich würde mir nicht noch so viele Ziele nebenher setzen, weil, da bin ich dieses Jahr ein bisschen auf Grund der Akademie ins Straucheln gekommen. Das ein oder andere Ziel, was ich mir nebenher noch vorgenommen hatte,  habe ich nämlich dadurch nicht erreicht. Da war ich unrealistisch in der Planung.

Abgrenzung zwischen kostenlosen und Bezahl-Inhalten

Mein zweites Learning aus dem Jahr betrifft die Abgrenzung. Ich habe bis Ende 2017 alles kostenlos von mir gegeben, also kostenlose Videos erstellt, der Podcast ist kostenlos, also was Ihr hier hört. Das sind auch viele gute Inhalte, die ich kostenlos abgegeben habe. Nun musste ich mir natürlich überlegen, was ist denn jetzt der Mehrwert für die Leute, die dafür bezahlen in der Akademie?

Diese Abgrenzung ist mir in den ersten Monate wirklich relativ schwer gefallen. Ich hatte eine Idee zu einem Video, was ich mache wollte, zu einem „How to“, was ich Euch gerne rüberbringen wollte und da war dann die Überlegung, Moment, kann ich das jetzt kostenlos oder soll ich das lieber den Akademikern, also den Mitgliedern der Selbstmanagement-Akademie zur Verfügung stellen.

Mittlerweile habe ich den Weg gefunden, nach ein paar Monaten ist das dann eigentlich klar gewesen. Aber ich habe das vorher gar nicht gedacht, dass ich mir da richtig Gedanken zu machen muss. Ich habe es jetzt so, dass ich im Podcast, auf YouTube und auf meinem Blog relativ oberflächlich bin. In der Akademie geht es dann richtig in die Tiefe.

Gutes Beispiel dafür ist die Morgenroutine, da habe ich bereits einen Podcast mit der Barbara zusammen zu gemacht, warum man eine Morgenroutine haben sollte. Dort habe ich erzählt, wie meine Morgenroutine damals aussah. Also mal eine Anregung gegeben eine Morgenroutine zu machen.

Dann in der Akademie, also in den bezahlten Inhalten, da geht es wirklich richtig darum wie mache ich eine Morgenroutine? Es gibt ein Workbook dazu, wie ich dann so eine Morgenroutine etabliere, was da rein gehört und wie ich mir die da zusammenbauen kann, meine ganz individuelle. Es geht viel mehr in die Tiefe. Aber diese Abgrenzung, das musste ich lernen.

Wertvolle Community

Drittes großes Learning, was ich vorher gar nicht gedacht hatte ist Folgendes: Klar, es kommt auf meine Inhalte an, aber die Community, die ich da aufgebaut habe, die ist mindestens genauso wertvoll wie die Inhalte, die ich liefere.

Untereinander findet da so ein toller Austausch statt. Wir hatten ja Präsenztreffen, da komme ich gleich noch zu. Als wir uns dann getroffen haben, das war wirklich das grundsätzliche Feedback, dass diese Community auch ein wahnsinniger Mehrwert der Akademie ist. Das hätte ich gar nicht gedacht und deshalb wollen wir die auch immer weiter ausbauen und immer weiter bestärken, damit diese Community stärker wird, dass der Austausch untereinander besser wird.

Wir haben zum Beispiel eine Twistgruppe, das ist ein Forensystem. Jeder,  der in der Selbstmanagement Akademie ist, kann dort teilnehmen. Das wird moderiert von mir, von meinem Team, von meinem Bruder und wir müssen aber gar nicht viel eingreifen. Ich gucke da alle zwei Tage rein. Wenn da Fragen kommen, sind die meistens vorweg sowieso schon beantwortet, weil die Community sich da untereinander hilft. Es gibt da ein paar echte Community Leader, die wirklich sofort, wenn eine Frage kommt, reagieren.

Also ganz toll und vor allen Dingen ein sehr wertschätzender Umgang. Das ist im Internet ja nicht immer so, aber dadurch, dass das hier meine Community ist, ist der Umgang wirklich sehr wertschätzend. Das finde ich total klasse. Also dieser Mehrwert der Community, hätte ich wirklich nicht so gedacht.

Stress durch monatlich neue Kurse

Auch ein wichtiges Learning und das war mir auch überhaupt nicht bewusst als ich die Akademie gestartet habe. Damals haben wir gesagt, es kommt einmal im Monat ein neuer Kurs raus. Damit haben wir Stress ausgelöst bei den Akademikern. Die, die ausgetreten sind, haben uns auch gesagt, sie kamen nicht mehr hinterher.

Die Frage ist jetzt, muss man hinterher kommen? Muss ich wirklich jeden Monat den neuen Kurs machen und den komplett durchziehen? Muss man natürlich nicht! Aber das Gefühl war da, jetzt bringen die schon wieder was und jetzt bin ich schon drei Kurse hinten dran, um Gottes Willen!

Das ist Stress. Diesen Speed, diese Geschwindigkeit, die wir da gegangen sind, die konnten über 90 Prozent nicht mitgehen. Das ist aber auch gar nicht notwendig. Das war auch gar nicht unsere Intention. Aber irgendwie war so der Gedanke, gerade für die, die direkt am Anfang eingestiegen sind, wo es nur einen Kurs gab, jedes Mal, wenn ein neuer Kurs kommt, bin ich dabei. Das löst natürlich Stress aus und genau das wollen wir nicht.

Wir wollten ja, dass man sich besser organisiert, dass man weniger Stress hat, dass man wieder Zeit hat für die wirklich wichtigen Dinge. Das ist so ein bisschen nach hinten los gegangen. Deshalb den Speed, den müssen wir raus nehmen und wir haben eine neue Seite eingeführt, die heisst „Neu hier“. Die ist jetzt erst mal nur sehr rudimentär, dass man so einen Ablaufplan sieht.

Wenn sich die Leute jetzt neu anmelden, sehen die, es gibt schon 12 Kurse. Es werden auch immer mehr. Die Seite dient dazu, dass man so einen Fahrplan kriegt, wie man vorgehen sollte. Der ist momentan standardisiert, so wie wir glauben, dass es sinnvoll ist. Man muss sich da auch nicht stressen, sondern man macht das in seiner Geschwindigkeit, in seinem Zeithorizont, wie man kann.

Aber wir sind gerade dabei mit einem intelligenten Fragenkatalog einen ganz individuellen Fahrplan für jeden zu erstellen. Auch wie oft man sich dafür Zeit nehmen wird, werden wir dabei abfragen. Es gibt ja Fitness Apps, da wird auch gefragt, was willst du machen? Ich will den flachen Bauch. Wie oft hast du Zeit?

Genau sowas wollen wir auch in der Akademie machen, auf der „Neu hier“-Seite, da wird ein richtig intelligenter Fragenkatalog, sozusagen ein individueller Fahrplan, ein individuelles Fitnessprogramm sozusagen, für Dein Selbstmanagement erstellt.

Das hätte ich nicht gedacht, aber jetzt wird mir das auch klar, man ist erschlagen, auch wenn es jetzt zwölf Kurse sind. Wo fange ich denn jetzt an?Mache ich erst E-Mail oder sollte ich mich um meine digitale Ablage kümmern? Das iPad als mobiles Büro oder soll ich mehr Richtung positives Mindset gehen? Das ist alles zu viel, deshalb gibt es jetzt einen Fahrplan auf der Seite „Neu hier“.

Präsenztreffen

Ganz wichtiger Punkt noch, die Präsenztreffen. Wir haben damals gesagt, wir machen einen Mitgliedslevel VIP und darin enthalten sind die Präsenztreffen. Das heißt, viermal im Jahr wird sich getroffen, jedes VIP Mitglied kann da mitmachen.

Wir dachten, das ist ein wirklicher Mehrwert. Die Leute, die da waren, haben das auch so empfunden, aber es wurde nur äußerst verhalten angenommen. Auf den vier Präsenztreffen, die in Hamburg, in Köln, in München und in Berlin stattgefunden haben, waren nur zwischen 10 und 35 Teilnehmern und das bei über 200 VIPs, die wir in der Akademie haben. Also wirklich äußerst verhalten.

Wir haben natürlich nachgefragt, warum so wenige gekommen sind. Da ist dann heraus gekommen, das war natürlich klar, jemand der in München sitzt, der hat keinen Bock bis nach Hamburg zu fahren für einen Nachmittag VIP-Treffen bzw. Präsenztreffen. Oder einer, der in Dresden sitzt, der fährt nicht nach Köln für ein Präsenztreffen am Nachmittag.

Das wurde uns klar, aber alle, die da waren, die sagten, wir müssen uns irgendwie austauschen und deshalb haben wir uns für das neue Jahr etwas viel Besseres überlegt. Es gibt jetzt den exklusiven MDD Selbstmanagement Kongress.

Es wird einen richtigen Kongress geben, an einem ganzen Wochenende, also zweieinhalb Tage und den gibt es einmal im Jahr für die VIPs. Dafür lohnt sich dann auch mal eine längere Anreise. Da wird dann wirklich ausgetauscht, ge-networked, es gibt viele Workshops. Es werden auch externe Speaker kommen, die Vorträge halten, die Workshops geben.

Wir machen einen richtigen Selbstmanagement-Kongress daraus. Das wird ganz toll. Den Kongress wird es einmal im Jahr geben und wir sind mitten in der Planung. Im Mai 2019 wird er hier im Rheinland stattfinden. Ich glaube, das wird richtig gut ankommen.

Dieses regionale Austauschen, das wollen wir aber auch noch weiterhin unterstützen. In 2018 haben sich auf Eigeninitiative MDD-Stammtische gegründet, bundesweit. Es haben sich ein paar zusammen getan in München, in Hamburg, hier im Rheinland. Die haben gesagt, komm, wir setzen uns mal zusammen, wir treffen uns.

Genau das wollen wir nächstes Jahr, in 2019, noch weiter fördern, um die Community der Akademie zu stärken. Es wird also deutschlandweit Stammtische geben. Da haben wir jetzt zu aufgerufen, dass man MDD- Botschafter werden kann. Dann organisiert man die Stammtische, mein Bruder und ich werden es unterstützen. Wir werden nochmal zu einem Stammtisch hinfahren und mal hallo sagen. Natürlich nicht zu jedem Stammtisch, das werden wir nicht schaffen. Aber immer mal wieder und so wollen wir das dann offiziell unterstützen.

Da suchen wir noch MDD-Botschafter. Wenn Du jetzt in der Akademie bist und sagst, da habe ich richtig Lust zu, hier für meinen Bereich, für meine Region, für mein Bundesland MDD-Botschafter zu werden, unbedingt melden, da sind noch ein paar weiße Flecken auf der Landkarte, wo wir
noch MDD-Botschafter suchen. Es ist wirklich damit getan hinterher diese Stammtische zu organisieren und vielleicht ein kleines Protokoll zu schreiben, das wäre vielleicht auch nicht schlecht.

Die bisherigen Präsenztreffen der Akademie, das haben wir gelernt, funktionieren nicht. Die Anreise ist zu weit, der Mehrwert dafür zu gering. Deshalb jetzt nächstes Jahr der große exklusive MDD-Kongress. Da freue ich mich schon tierisch drauf.

Fassen wir erstmal die ersten fünf Learnings zusammen.

  • Die Arbeit. Ich habe die Arbeit unterschätzt.

  • Ich habe als zweites die Abgrenzung der kostenlosen und der Bezahl-Inhalte mir neu überlegen müssen.

  • Ich habe die Community unterschätzt, d.h. wie wertvoll die Community ist.

  • Der Stress, den wir erzeugen. Den habe ich unterschätzt, dadurch, dass wir jeden Monat mit neuen Inhalten kommen.

  • Die Präsenztreffen, dass die nicht so angenommen werden.

Persönlicher werden

Das sechste Learning ist und das zieht sich das ganze Jahr durch, alle Akademiker oder die meisten von Euch haben gesagt, sie möchten es gern ein bisschen persönlicher. Sie wollen mir persönlich Fragen stellen.

Selbstmanagement ist super individuell. Wenn wir hier einen Kurs gemacht haben wie Meistertask funktioniert, wie man Meistertask auch in seinem Team einsetzen kann, das ist super individuell. Genau wie Todoist, das ist auch total individuell, wie man das aufsetzt. Und das sollte ein bisschen individueller sein.

Da haben wir uns überlegt, wir machen ein neues Mitgliedslevel. Das hatten wir dieses Jahr noch nicht, Das wird’s ab 2019 geben, VIP personal nennt sich das, da sind im Preis zwei Coachings mit drin über Skype oder Zoom. Wir nutzen hier normalerweise Zoom.

Da kann man wirklich zweimal im Jahr mit mir oder mit einem Seniorberater hier aus meinem Team ein Coaching haben. Je nachdem, wie es angenommen wird, werde ich die alle machen. Müssen wir dann gucken, wie viele es dann sind. Aber, dass man wirklich ganz individuell auf ein persönliches Selbstmanagement eingehen kann. Das wurde oft angefragt und hier kann man es jetzt endlich machen.

Ich biete so individuelle Coachings sonst gar nicht an. In der Akademie, mit diesem VIP personal wird das dann gehen.

Mehr Mindsets

Noch der siebte und vorletzte Punkt meines Learnings war, ich dachte immer meine Akademiker, die Mitglieder in der Akademie, die stehen auf Tools, die wollen Apps, die wollen Tools-Wissen. Und wir haben eine Umfrage gemacht und viel interessanter und wichtiger sind den Leuten Mindset-Geschichten.

Sie wollen mehr zum Mindset lernen, weil Tools sind ja auch irgendwo vergänglich. Tools sind zwar die Basis und die wird es immer geben, wir haben dieses Jahr den Evernote-, den Todoist-, den Meistertask-Workshop gehabt. Auch nächstes Jahr wird es dann einen Onlinekurs zu GoodNotes geben, zum GoodNotes 5, wenn das rauskommt. Das ist klar.

Aber die Mindset-Themen sind viel wichtiger. Da hatten wir den Inbox zero Kurs, das positive Mindset entwickeln und mehr. Da hatten wir mehr gemacht und das wird auch mehr gewünscht. Das war mir gar nicht so klar, ich dachte immer toolbasiert ist wichtig. Mindset ist viel wichtiger und das werden wir auf jeden Fall nächstes Jahr deutlich verstärken. Da werden wir einen Schwerpunkt drauf legen.

Nächstes Jahr kommt zum Beispiel ein Kurs gegen Aufschieberitis, einfacher nein sagen, solche Sachen, die werden nächstes Jahr noch zusätzlich zu den jetzigen Inhalten kommen.

Offene Webinare

Der letzte Punkt, der passt ein bisschen zu dem mehr persönlicher werden. Wir werden offene Seminare anbieten. Bisher haben wir die Webinare immer zu dem Schwerpunktthema des Monats gemacht und man konnte vorher Fragen einschicken. Das wurde mal mehr und mal weniger angenommen, aber es war wirklich immer sehr lebhaft, muss man sagen, auch die Webinare zu den Themen.

Wir hatten ja immer ein Schwerpunktthema jeden Monat und diese Webinare zu den Themen waren lebhaft und auch gut besucht. Alles wunderbar, aber man konnte keine offenen Fragen stellen. Wenn man jetzt, zum Beispiel, einen Onlinekurs zu einem Thema viel später gemacht hat, als wie das Schwerpunktthema war, gab’s ja gar keine Möglichkeit mehr offene Fragen zu stellen. In dem nächsten Webinar waren ja dann schon andere Themen vorgesehen.

Deshalb werden wir jetzt offene Webinare machen, in regelmäßigen Abständen, wo man zu jedem Thema eine Frage stellen kann. Da wird es auch so sein, wir wollen das mal testen, dass wir Fragesteller zuschalten können. Bisher musste man die Fragen eingeben. Das ist natürlich gerade wenn man offene Fragen stellt, manchmal ein bisschen schwierig zu formulieren. Dann kommt eine Rückfrage, dann muss man es wieder eintippen.

Deshalb, wollen wir, wenn wir vorher die Fragen haben, in den offenen Webinaren die Fragesteller auch zuschalten. Das werden wir mal testen und mal gucken, wie das so angenommen wird. Aber, dass man da auf jeden Fall auch zu Themen, wo wir jetzt keinen Schwerpunkt haben, dass man da Fragen zu stellen kann.

Das waren die acht Learnings, ich fasse nochmal kurz zusammen. Ich habe ja keine Barbara hier, die das normalerweise für mich macht.

  1. Macht also mehr Arbeit als gedacht.

  2. Die Abgrenzung, bezahlt vs. nicht bezahlt also unbezahlt. Also kostenlos nach wie vor, etwas oberflächlicher. In die Tiefe gehend, also die How-To’s, die gibt es dann bezahlt in der Akademie.

  3. Die Community, die so wertvoll ist und die wir auch noch mehr einbinden wollen. Da übrigens noch, fällt mir gerade ein, in dem Kongress, da werden auch einige Community-Mitglieder Themen haben, die sie präsentieren werden.

  4. Wir haben zu viel Stress mit der Geschwindigkeit der Veröffentlichung gesorgt. Den müssen wir raus nehmen, dass man wirklich sein eigenes Tempo gehen kann.

  5. Wir haben gelernt, dass die Präsenztreffen so nicht angenommen werden. Das war zu wenig Inhalt für zu lange Anreise. Deshalb dieser exklusive MDD-Kongress, auf den ich mich schon riesig, wirklich riesig freue. Parallel die Stammtische, die wir unterstützen

  6. Wir werden persönlicher. Dazu gibt es dieses VIP personal-Paket, mit zwei Coachings von mir oder dem Seniorberater.

  7. Wir müssen mehr Mindsets anbieten. Es werden also von Euch Mindset-Themen gewünscht.

  8. Wir müssen Webinare offen gestalten, nicht nur mit Schwerpunktthema, zwischendurch auch immer offene Webinare machen, wo man alle Fragen zu allen Themen stellen kann.

Wir schließen immer ab, das kennt Ihr, mit einem Zitat. Diesmal kommt das Zitat von Henry Ford und das passt super in die MDD-Selbstmanagement Akademie:

„Wer immer das macht, was er schon kann, wird immer das bleiben, was er schon ist.“

In diesem Sinne wünsche ich Euch wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Ciao!