Warum Du Dein iPad nicht zum Lesen nutzen solltest

Obwohl ich Bücher liebe, hatte auch ich vor ein paar Jahren, spät und zähneknirschend, die Vorzüge einer digitalen Bücherei akzeptieren müssen.

Seitdem nutze ich zum Lesen das Kindle-App auf meinem iPad. Aber nicht für lange.

Die Kombination iPad und lesen passen für mich einfach nicht zusammen. Ich wechselte auf einen E-reader, den Kindle Paperwhite, aus den folgenden Gründen:

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1. Keine Ablenkung

Auch wenn ich es mir immer und immer wieder vorgenommen habe, konnte ich einfach nicht anders. Wenn ich das iPad schon einmal in den Händen habe, kann ich auch mal eben nach Emails gucken, Twitter checken und irgendetwas unwichtiges im Internet recherchieren.

Alles war so nah, nur einen Klick von meiner Kindle-App entfernt und immer wieder war ich der Versuchung erlegen. Aus dem vorgenommenen Leseabend ist dann oft ein sinnfreies und zeitfressendes Internetsurfen geworden.

2. Mein Morgenritual

Für einen perfekten Start in den Tag, lese ich jeden morgen 30 Minuten. Dies ist Teil meiner Morgenroutine.

Das iPad ist für mich ein Arbeitsgerät, welches ich in meinem Job täglich nutze. Sich morgens als erstes mit seinem Arbeitsgerät ins Bett zu setzen, ist für mich definitiv nicht der richtige Start in den Tag.

Meine Gedanken kreisen dann sofort über Arbeitsthemen wie Geier über einem bevorstehenden Festschmaus.

3. Anstrengend

Auf Grund der Hintergrundbeleuchtung und der Spiegelungen des iPad-Displays, ist das Lesen relativ anstrengend.

Für einen kurzen Zeitraum ist das kein Problem, aber für mehrere Stunden ist es äußerst ermüdend und für die Augen zu anstrengend.

Das Kindle Paperwhite Projekt

Das Gerät ist klein, handlich und sehr leicht. Das Display ist scharf und auf Grund der augenschonenden Hintergrundbeleuchtung genauso lesefreundlich wie ein Buch.

Meine Bücher, welche ich mit dem Amazon-App auf dem iPad gekauft habe, wurden automatisch synchronisiert und können per Klick auf das Kindle heruntergeladen werden.

Die Verarbeitung des Kindles ist gut, nur die Haptik ist für meinen Geschmack deutlich Verbesserungswürdig.

Aber das Beste ist: Die ewigen Ablenkungen und Reize des iPads und deren Apps sind nicht vorhanden.

Fazit:

Der Kindle Paperwhite bietet als E-Reader sämtliche Vorteile der Kombination iPads / Kindle-App, ohne die Nachteile gleich mitzuliefern.

Frei von Ablenkungen ist mit dem E-Reader ein ungestörtes und konzentriertes Lesen möglich.

Auch wenn die generelle Verarbeitung des Kindle Paperwhite gut ist, sollte Amazon die Haptik verbessern. Ich würde mir angenehmere Oberflächen, ein wertigeres Gehäuse und einen reaktionsschnelleren Touchscreen wünschen.

Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Lesen auf dem iPad? Lässt Du Dich auch so einfach ablenken? Bitte hinterlassen einfach einen Kommentar.