Wie Du aus Deiner ToDo-Liste eine Erfolgsliste machst

Wir alle kennen das Gefühl am Ende des Tages, zum einen zwar wahnsinnig viel gemacht zu haben, zum anderen jedoch überhaupt nicht vorangekommen zu sein. Die Lebensziele sind immer noch genau so weit entfernt wie am Tag zuvor.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich dieses Dilemma am besten durchbrechen kann, indem ich den „Abhakmodus“ in meiner ToDo-Liste beende.

Wie Du Deine ToDo-Liste in die Erfolgsrichtung steuern kannst, erfährst Du in dieser Podcastfolge:

Mach Dein Ding Workshop mit Lars Bobach

Hier die sechs Schritte zur Erfolgsliste noch einmal zusammengefasst:

1. Ziele klar definieren

Mache Dir Deine Ziele bewusst. Unternehmerische und private Visionen verlierst Du nicht aus den Augen, wenn Du sie schriftlich festhältst, zum Beispiel in einem Lebensplan oder einer Bucket List. Das spornt Dich an, Deine ToDo-Liste danach auszurichten. Ich halte meine Jahresziele in Todoist fest und breche sie in Quartalsziele herunter.

2. Das Pareto Prinzip

Das Pareto Prinzip besagt, dass man 80 Prozent seines Outputs mit 20 Prozent seiner Leistung erhält. So machen zum Beispiel 20 Prozent der Kunden 80 Prozent des Gewinns aus. Tim Ferriss („The 4-Hour Workweek“) hat nach diesem Prinzip auf 80 Prozent seiner Kunden verzichtet.

Pareto Extreme ist die Weiterentwicklung des Prinzips: Dabei werden die Aufgaben so weit heruntergebrochen, bis es nur noch eine Aufgabe gibt. Nach Gary Keller („The One Thing“) ist diese Aufgabe die eine Sache, die Dich heute nach vorne bringt.

3. Prioritäten setzen

Ein Schreibtisch voller Post-Its setzt keine Prioritäten, sondern macht Dich nur nervös. Meine unbedingte Empfehlung ist deshalb ein Taskmanager wie Todoist, der Prioritäten unterstützt. So arbeite ich an den Dingen, die mir Erfolg bescheren.

4. Die wichtigste Aufgabe des Tages

Eine Aufgabe hat immer die wichtigste Priorität: Die wichtigste Aufgabe des Tages, die Dich deinen Zielen näher bringen sollte. Zur Auswahl stellt Gary Keller die Frage: „Was ist die eine Sache, die alle anderen einfacher oder überflüssig macht?“

5. ‚Nein‘ sagen

Wenn Du zu etwas ‚Ja‘ sagst, ergibt sich automatisch, dass Du zu anderen Dingen ‚Nein‘ sagen musst. Das fällt jedem schwer, doch etwas zuzusagen, was Dir letztendlich nur lästig ist, wird Dich im Nachhinein nur ärgern.

6. Multitasking vermeiden

Viele Aufgaben gleichzeitig anzugehen, wird dazu führen, dass Du sie nicht oder nur halbherzig zu Ende führst. Widme Dich stattdessen konsequent einer Sache und schließe sie ab, bevor Du dich um das nächste Projekt kümmerst. Dementsprechend solltest Du – siehe Punkt 3 – Prioritäten setzen.

Zitat

Schon Mark Twain wusste in Barbaras Zitat: „Kaum verloren wir das Ziel aus den Augen, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“

Links

Tim Ferriss: The 4-Hour Workweek

Gary Keller: The One Thing

Wie sieht Eure ToDo-Liste aus? Welche Prioritäten setzt Ihr auf dem Weg zum Erfolg? Ich freue mich auf unseren Austausch in den Kommentaren.