Kennst Du das Gefühl, dass Du Dir selbst im Weg stehst – ohne es zu merken? In dieser Folge meines Hallo Fokus! Podcasts spreche ich mit Barbara Fernández darüber, wie unbewusste Selbstsabotage entsteht, warum sie so tückisch ist und wie Du sie Schritt für Schritt überwinden kannst.
Wir reden über limitierende Glaubenssätze, das Impostor-Syndrom (Hochstapler-Syndrom) und Dringlichkeitssucht – und zeigen Dir, wie Du körperliche Warnsignale, mentale Muster und selbstschädigendes Verhalten erkennst, um nicht länger in die Falle der Selbstsabotage zu tappen.
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Unbewusste Selbstsabotage erkennen – und stoppen
Viele von uns sabotieren sich selbst – oft unbemerkt. Unbewusste Selbstsabotage kann Dich ausbremsen, ohne dass Du den Zusammenhang sofort siehst. In meinem Gespräch mit Barbara haben wir zentrale Schritte herausgearbeitet, mit denen Du diese inneren Blockaden auflöst und Selbstsabotage im Alltag beendest.
1. Auf die Signale des Körpers hören
Unser Körper sendet Warnungen, lange bevor der Kopf versteht, was passiert. Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Verspannungen oder dauerhafte Erschöpfung sind typische Anzeichen für Selbstsabotage. Ich habe selbst erlebt, wie leicht man diese Zeichen ignoriert, weil man zu beschäftigt ist. Heute weiß ich: Diese körperlichen Alarmsignale sind Dein wichtigstes Frühwarnsystem, wenn sich unbewusste Selbstblockaden anbahnen.
2. Mentale Muster hinterfragen
Innere Überzeugungen und negative Glaubenssätze sind häufige Auslöser für Selbstsabotage. Beobachte einmal, wie Du mit Dir selbst sprichst. Sätze wie „Ich muss erst alles perfekt machen, bevor ich Pause machen darf“ oder das ewige „Ja, aber …“ sind klassische Selbstsabotage-Muster.
Tipp: Führe ein Gedankenprotokoll. Schreibe auf, was Du über Dich denkst, und frag Dich: Würde ich so mit einem guten Freund reden? Diese Übung hilft, mentale Blockaden und selbstschädigende Gedankenmuster zu entlarven.
3. Verhalten entschlüsseln
Unbewusste Selbstsabotage zeigt sich auch in Deinem Handeln:
- Dringlichkeitssucht:
Ständig beschäftigt, To-Dos abhaken, aber bei den wichtigen Projekten nicht vorankommen. - To-Do-Listen-Tyrannei:
Die Liste wird immer länger, Du fühlst Dich nie „fertig“. - Opferrolle:
Du schiebst die Verantwortung auf andere und verlierst den Blick für Deinen eigenen Einflussbereich.
Ein einfacher Schritt: Tracke eine Woche lang, wofür Du Deine Zeit wirklich nutzt. So werden unsichtbare Muster, die zu Selbstsabotage führen, sichtbar. Ich habe dadurch schon so manchen Zeitfresser entlarvt.
4. Feedback einholen
Manchmal erkennen andere Deine Selbstsabotage schneller als Du selbst. Frage nahestehende Menschen, wie Du in letzter Zeit auf sie wirkst. Ihre Beobachtungen können ein wertvoller Spiegel sein – auch wenn das Überwindung kostet.
Fazit: Selbstsabotage überwinden
Unbewusste Selbstsabotage ist kein Schicksal. Indem Du auf Deinen Körper hörst, Deine Gedankenmuster reflektierst und Dein Verhalten bewusst betrachtest, kannst Du Selbstsabotage erkennen und stoppen.
Oder wie es der amerikanische Schriftsteller Mark Twain sagte:
„Die Unwichtigkeit von allem kann man nicht überschätzen.“
Nimm Dich also nicht zu wichtig. Mach Dir klar: Du hast es in der Hand, mentale Blockaden zu lösen, aus alten Mustern der Selbstsabotage auszusteigen und wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu gewinnen.
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