Googles G Suite mit Apple Hardware nutzen

Eine weitere „Frag Lars“ Ausgabe mit interessanten Themen erwartet Euch. Unter anderem wurde nach unseren Erfahrungen mit der G Suite von Google in Verbindung mit Apple Hardware gefragt.

Links

Evernote
MeisterTask
MeisterTask Workshop mit Lars
MeisterTask Online-Kurs
Boomerang
Outlook
Laptopständer (*)
Google G Suite
Chromebooks

Die Themen

1. PDFs in Evernote mit iOS13 bearbeiten

Von Steffi kommt ein Feedback. Sie schreibt uns, dass sich PDFs auch in Evernote prima bearbeiten lassen. Sie hat eine kleine Anleitung für die Community erstellt:

  • in Evernote pdf. anklicken
  • auf iOS teilen gehen
  • dort „Markierung“ wählen
  • pdf lässt sich super annotieren
  • Fertig klicken
  • Datei sichern in
  • iOS teilen
  • Evernote
  • neue + alte Version in Evernote vorhanden

Vielen Dank für den sehr guten Tipp liebe Steffi. Es gibt auch in Evernote selber eine Markierungsfunktion, dann habe ich das Dokument später auch nicht zweifach. Sie ist allerdings sehr rudimentär und auch nicht zu empfehlen.

2. E-Mail Archivierung

Michael fragt, ob Lars seine E-Mails ausschließlich in Gmail / G Suite archiviert oder auch noch zusätzlich in Evernote.

Lars nutzt beides. Die Frage ist, wie grenzt man es am besten ab, welche E-Mails in Evernote abgelegt werden und welche nur in Gmail? Hierfür hat Lars für sich folgende Lösung gefunden:
Sobald es etwas mit Geld zu tun hat, landen die zugehörigen E-Mails, wie die Bestätigungen, beispielsweise für Reisebuchungen, Käufe von Tickets, Eintrittskarten, etc. zusätzlich in Evernote. Alles andere bleibt im Gmail Archiv.

3. Abgeschlossene Task aus MeisterTask exportieren

Markus nutzt MeisterTask nicht im Team, sondern für sich allein, um sich als Vertriebsleiter eine Übersicht über die Standorte zu verschaffen, für die er zuständig ist. Dabei hat er für jeden Standort ein eigenes Board eingerichtet, in dem er die Tasks bearbeitet bis sie fertig sind oder delegiert wurden.

Nun möchte er abgeschlossene Tasks außerhalb von MeisterTask archivieren, um die Informationen auch anderen zur Verfügung zu stellen. Lässt sich das mit MeisterTask bewerkstelligen?

Die Frage, die sich Lars als allererstes stellt, ist, wieso Markus MeisterTask alleine nutzt, obwohl er  doch im Team arbeitet. Die Teamkollaboration ist gerade eine der Stärken von MeisterTask.

Zurück zu der Frage von Markus: Man kann Projekte aus MeisterTask exportieren, d.h. das komplette Board, indem man die Druckfunktion anwählt und darüber die Möglichkeit hat, das Ganze auch als PDF abzulegen.

4. Nachverfolgung von E-Mails

Florian möchte wissen, wie Lars seine Agenda, Anrufe und E-Mails organisiert. Er hat nämlich als Projektmanager, Student und Unternehmer extrem viele E-Mails, deren Feedback er nicht aus den Augen verlieren darf. Zur Zeit legt er sich für jede E-Mail eine Aufgabe an, aber selbst mit Quick-Add von Todoist frisst es enorm viel Zeit. Konkret möchte er wissen, ob Lars da eine andere Lösung für ihn hat.

Florian sollte zunächst hinterfragen, warum er so viele E-Mails schreibt. Gibt es da eventuell E-Mail Alternativen?

Um E-Mails auf Wiedervorlage zu legen, empfiehlt Lars das Tool Boomerang. Das ist ein Add-on für Gmail / G Suite. Auch bei Outlook gibt es eine Möglichkeit E-Mails zur Nachverfolgung zu kennzeichnen. Hier gibt man ein Datum für die Wiedervorlage ein und die E-Mail kommt dann als Aufgabe wieder hoch.

5. Face-ID bei liegenden iPad

Erik nutzt sein 12.9 Zoll iPad Pro im Portrait-Format auf dem Schreibtisch für handschriftliche Notizen mit GoodNotes. Er fragt nach einer Idee, zum Beispiel nach einem Cover, mit dem man das iPad leicht schräg aufstellen könnte, damit Face-ID sein Gesicht erkennen kann. 

Auch Lars benutzt sein iPad für handschriftliche Notizen auf dem Tisch liegend. Er beugt sich dann zum Entsperren kurz nach vorne. Mit der letzten iPad Generation hat man wohl auch die Gesichtserkennung verbessert.

Zu der Frage nach einem Cover oder ähnlichem, um das iPad leicht schräg zu stellen, könnte ein Laptopständer (*) eventuell eine Möglichkeit sein. 

6. Google G Suite Nutzung mit Apple Hardware

Clemens fragt nach Erfahrungswerten bei der Verwendung von G Suite in Verbindung mit Apple Hardware.

Die G Suite Programme sind grundsätzlich für den Einsatz im Browser optimiert. Will man alle Funktionen der Google Programme nutzen, muss man sie im Browser aufrufen. Deswegen ist es erstmal vollkommen egal, was für einen Rechner man verwendet. 

Google hat extra die Chromebooks auf den Markt gebracht, auf denen Chrome als Betriebssystem läuft. Leider haben sich diese Laptops hier nicht durchgesetzt, was eigentlich schade ist. Lars hatte vor ein paar Jahren ein Chromebook getestet und fand es richtig gut. Vor allen Dingen vom Preis-Leistungsverhältnis ist es unschlagbar.

Zurück zur Frage von Clemens. Auf dem MacBook laufen die Google Programme mit dem Chromebrowser einwandfrei. Die Apps von Google für die Apple Produkte hielt Lars immer für ein bißchen spartanisch und sperrig, bis er dann mal ein Android Handy, also mit Google Betriebssystem, in der Hand hatte. Da hat er dann festgestellt, dass die Apps da auch nicht besser sind. 🙂

Ansonsten gilt, man kann die Google Drives ganz normal ins MacOS einbinden und hat die Dateien dann auf einem Laufwerk zur Verfügung. Eine Einschränkung fällt Lars noch ein: Bei der Nutzung der Dateien-App auf dem iPad gibt es noch keine Möglichkeit der Einbindung. Man muss dann die Google Drive App nutzen.

Das war es für heute, solltest Ihr noch Fragen haben, schreibt uns eine E-Mail an fraglars@larsbobach.de.

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