MeisterTask im Team: 8 Anregungen

MeisterTask – wie funktioniert es und für wen ist es? Barbara fragt nach und Lars gibt wichtige Antworten und erläutert acht von unzähligen weiteren Anwendungsmöglichkeiten anhand von eigenen Beispielen.

MDD Workshop mit Lars Bobach

Hier das Transkript des gesamten Podcasts

Sponsoren

Mach Dein Ding – Workshops

Links

MeisterTask mit Promocode „LARS“

Transkription

BF = Barbara Fernandez
LB = Lars Bobach

BF:
Herzlich willkommen zum Podcast „Selbstmanagement.Digital.“ Wir geben Orientierung im digitalen Dschungel, so dass wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben bleibt. Mein Name ist Barbara Fernandez und hier, mir gegenüber, sitzt Lars Bobach. Hallo lieber Lars.

LB:
Hallo Barbara.

BF:
MeisterTask im Team, acht Anregungen. Spannendes Thema heute, ist auch ein Thema, was mir in der letzten Zeit des Öfteren begegnet ist. Und deswegen würde ich gerne direkt eine Frage loswerden, Lars.

LB:
Immer gerne.

BF:
Sag mal, gibt es eigentlich Workshops oder trittst Du als Coach auf? Kannst Du helfen? Ich bin öfter mal in Unternehmen mit dem Thema Kommunikation im Team und auch die Umstellung der Kommunikation im Team beschäftigt. Und ich merke, dass da ein Bedarf ist, wie finden wir eigentlich eine digitale Struktur dahinter?

LB:
Genau, das ist auch mein Eindruck oder unser Eindruck auf jeden Fall. Das ist ein riesen Bedarf und ich mache das zusammen mit meinem Bruder. Wir machen eine Beratung im digitalen Wandel, so nennen wir das. In die Firmen, in die wir reinkommen, das sind ja alles kleine mittelständische Unternehmen, hat sich ein Wahnsinnschaos ausgebreitet. Jede Abteilung, jeder Einzelne nutzt eigene Apps und was weiß ich was. Das ist wirklich ein Riesenchaos in der Kommunikation. Da werden dann WhatsApp Gruppen gebildet, was wirklich der totale Horror ist.

BF:
Ja, es wird gemailt oder gewhatsappt.

LB:
Teilweise haben sie Tools im Einsatz, aber nie durchgängig und genau da helfen wir. Wir machen eine Ist-Analyse und helfen dann hinterher auch in der Konzeption, aber auch in der Umsetzung und Schulung. Das mache ich halt mit meinem Bruder gemeinsam, aber es sind auch Workshops geplant, also für kleine Unternehmen oder Mittelständler natürlich, die sagen, wir wollen mal wissen, wie man mit MeisterTask im Team arbeitet zum Beispiel. Da machen wir im zweiten Halbjahr Workshops zu, die man auch frei buchen kann.

BF:
Das ist super, dann muss ich mir im Grunde genommen, wahrscheinlich ist das dann günstiger, wenn ich als Unternehmer einfach in den Workshop gehe? Da sind dann mehrere Teilnehmer, die einfach das Wissen erklärt bekommen und es in ihr Unternehmen tragen können. Ansonsten kommt Ihr zu zweit. Dann kommt Ihr den ganzen Tag, mehrere Termine einen halben Tag? Wie ist das? Je nachdem?

LB:
Ja, genau. Es geht los, dass wir natürlich erstmal eine Ist-Aufnahme machen, einen Tag. Was ist das Ziel überhaupt. Da gibt es Fragebogen, die wir vorbereitet haben, die man im Vorfeld ausfüllen muss, damit wir wissen, worauf wir uns da einlassen müssen. Dann werden ein richtiges Konzept und eine Roadmap erstellt. Selbst bei kleineren Unternehmen. Ich war jetzt gerade in einem 40-Mann-Unternehmen, habe mir das angeguckt. Da sind zwei Tage nur draufgegangen für die Ist-Aufnahme. Das ist ein Wahnsinnschaos da gewesen und das ist aber auch normal.

BF:
Es lohnt sich natürlich hinten raus, weil die Effektivität, die gewonnen wird und die Produktivität und vor allen Dingen auch die Zufriedenheit am Arbeitsplatz, weil, Kommunikation, die nicht funktioniert, es gibt ja nichts Nervigeres, lohnt sich. Das ist ein Invest, der einfach hinten doppelt, dreifach, fünffach wieder ausbezahlt wird.

LB:
Absolut, es steigert die Transparenz im Unternehmen. Dazu kommen wir auch gleich. Wir sagen auch immer, was soll das Ziel sein? Warum wird das überhaupt angestrebt? Das ist einmal die Frage im Unternehmen und da ist Transparenz immer ein Thema, weil keiner weiß, woran arbeitet der andere. Wie sind die beschäftigt? Wie ist der Stand von Projekten? Das ist ein Thema, aber auch und das ist auch zeitgemäß, Homeoffice, dass man ortsunabhängig arbeiten kann.

Dass man im Home-Office arbeiten kann, aber auch, wenn man mal eine Reise macht und sagt, ich nehme mir eine Auszeit, aber ich möchte zwischendurch informiert sein, was denn läuft. Das ist auch immer ein riesen Thema und das geht halt auch nur, wenn man das mit einer vernünftigen Kommunikationsstruktur macht und das auch vereinheitlicht, dass man auch wirklich überall dran teilnehmen kann.

BF:
Gut, wir steigen richtig rein ins Thema. Ich meine, wir sind eigentlich schon mittendrin. Allgemein, was gibt es zu sagen, MeisterTask, was ist das für ein System?

LB:
Kanban heißt das.

BF:
Was heißt das genau?

LB:
Kanban, MeisterTask kann man sich erstmal so vorstellen, es gibt ein Board, das ist wie eine Pinnwand, das nennen die das Projekt. Dann gibt es dort einzelne Karten, die auf diesem Board sind, das sind bei MeisterTask Tasks, also Aufgaben. Das kann aber wirklich beliebig sein. Je nachdem, wofür man es nutzt. Wir haben zum Beispiel Aufträge, teilweise bilden wir damit ab oder Kunden oder wirklich die Aufgaben können es sein.

Dann ist dieses Bord aber unterteilt, diese große Pinnwand, in Spalten. Und jede Spalte, die werden sections genannt bei MeisterTask, kann ein Status sein, ein Aufgabengebiet, eine Verantwortlichkeit. Und die Karten hängen jetzt in den Spalten und können zwischen den Spalten je nachdem hin und her geschoben werden. So kann man sich das vorstellen. Am einfachsten ist es, man kann es als klassischen Task Manager nutzen. Dann habe ich eine Karte in der Spalte offen. Dann habe ich eine Karte in der Spalte bearbeiten und dann erledigt.

BF:
Also wie ein schwarzes Brett mit einem Karteikartensystem? So stelle ich es mir jetzt gerade vor.

LB:
Ja, genau. Das ist so das Einfachste. Da gibt es natürlich und dazu kommen wir heute, viele Möglichkeiten, das im Team zu nutzen.

BF:
Wunderbar.

LB:
Du nutzt sowas aber nicht?

BF:
Nein, ich nutze sowas nicht.

LB:
Kann ich aus Deinen Fragen schließen.

BF:
Ich kümmere mich um die Kommunikation von Mensch zu Mensch und für das Digitale bist Du zuständig.

LB:
Aber Du musst doch auch ein bisschen Vertrieb machen? Macht ja auch Sinn, wie hältst Du das denn nach? Du hast jetzt drei Angebote geschrieben oder fünf oder Du hast eine Anfrage oder Du hast einen Kontakt geknüpft, der interessant sein könnte. Wie hältst Du das nach?

BF:
Das halte ich alles mit meinem Kalender nach. Ich bin ein Einmannbetrieb, Ein-Frau-Betrieb, das ist alles überschaubar. Die Kunden, die ich betreue, die betreue ich intensiv. Es ist ein sehr intensiver Kontakt. Ich habe nicht ganz viele Anfragen, die sich einfach mal so ein Angebot schreiben lassen. Ich bin ja auch kein Handwerksbetrieb, sondern das ist schon sehr handverlesen. Meistens über Empfehlungen und dann gibt es in der Regel sogar direkt ein persönliches Treffen. Dann weiß man, ob man zusammenarbeitet und dann ist das für mich kein Problem, da den Überblick zu behalten. Soweit ist es jedenfalls noch so.

LB:
Dann müssen wir etwas an Deiner Anfragesituation ändern.

BF:
Ja, genau. Okay. Also, wir haben acht Anregungen, was ist Deine erste?

LB:
Die kennen die Leser meines Blogs sehr wahrscheinlich schon. Da habe ich auch schon Videos zu gemacht, das ist die Auftragsabwicklung. Da habe ich meinen ISOTEC-Fachbetrieb als Beispiel. Das hat uns ja wirklich geholfen. Wir haben in drei Jahren, weil wir das Online-Marketing revolutioniert haben für den Handwerksbetrieb, wir haben wir es ganz neu aufgestellt, wir haben in drei Jahren unseren Umsatz verdoppelt bei ISOTEC, also in meinem Betrieb.

Das hätten wir nie geschafft, wenn wir da nicht eine vernünftige Auftragsverwaltung hätten. Mit Trello damals oder jetzt MeisterTask ein Übersichtsbord gehabt hätten. Mit dem gleichen administrativen Aufwand, ich habe nicht drei neue Leute im Büro eingestellt, die sich dann nur darum gekümmert haben. Sondern wir haben das zur Auftragsabwicklung genutzt und da ist jede Karte ein Auftrag. Und ich weiß auch, dass viele andere ISOTEC-Betriebe deutschlandweit dem Beispiel gefolgt sind und das auch einsetzen.

Also, eine Karte, ein Auftrag und dann wird die Karte genommen und dann ist jede Spalte ein Status. Dann gibt es einen Auftragspool halt, wenn die Aufträge reinkommen. Und dann hat jedes Handwerksteam zum Beispiel eine Spalte, wo ich dann sagen kann, den Auftrag ordne ich dem Handwerkerteam zu. Die Handwerker können da reinschauen, sehen, das sind meine Aufträge, die ich diesen Monat abwickeln muss. Dann gibt es danach eine Spalte für Rechnungsstellung. Dann wissen sie im Büro, das kann abgerechnet werden und so weiter. Das ist wirklich super und da gibt es halt ganz viele Gründe, warum man das machen sollte. Das Highlight war, früher war das so mit Fotos.

BF:
Die Fotos von den Baustellen?

LB:
Ja, genau. Eine Fotodokumentation der Baustellen und die kamen immer mit Speicherkarten ins Büro. Da musste man die händisch zuordnen. Das war natürlich ein Riesenchaos. Man hat dann natürlich nie die gefunden, wenn man im Nachgang nochmal gucken wollte, wie lief denn die Baustelle. Jetzt werden die einfach direkt von den Handwerkern in diese Karte reinfotografiert. Man muss nichts mehr händisch zuordnen und es sind alle immer da. Da kommen auch die Rechnungen rein, Auftragsbestätigung, Abnahmen, alles. An einer Stelle.

BF:
Mir fallen jetzt spontan drei Menschen ein, die das brauchen.

LB:
Ja und ich sage mal, es gibt wirklich keinen Handwerksbetrieb, der das nicht nutzen kann. Genau in dieser Form.

BF:
Auch Ingenieure, Architekten.

LB:
Ja, klar, alle!

BF:
Ich habe gerade schon Menschen im Kopf.

LB:
Ich kann Dir mal meine Karte von uns geben. Die könntest Du verwenden.

BF:
Die könnte ich unauffällig fallen lassen. Gut. Deine Anregung Nummer 2.

LB:
Genau, das ist die Projektabwicklung. Das haben wir jetzt zum Beispiel in der Agentur. Da haben wir teilweise mit unseren Kunden größere Projekte. Wir sind eine kleine Agentur, aber wir haben auch schon größere Projekte bei Kunden, wo die ganze Webseite neu gemacht wird und es wird ein Leadmagnet erstellt, wo die ganzen Kampagnen eingerichtet werden müssen, E-Mail-Marketing, Webinare, Podcast. Der ganze Zipp und Zapp, was wir da machen für den Kunden. Da haben wir jetzt mit den großen Kunden, wo wir das machen, ein eigenes Board für die, wo die auch selber mit reingucken können.

BF:
Du kannst es öffnen für die Kunden?

LB:
Genau. Da haben wir die Spalten als Zeitstrahl. Also, nach Wochen. Was grinst Du mich so an?

BF:
Weil ich es mir gerade nicht mehr vorstellen kann, aber ich folge Dir trotzdem und andere Menschen haben ja MeisterTask vielleicht auch schon mal gesehen. Die Spalte als Zeitstrahl kann ich mir gerade visuell nicht vorstellen, deswegen muss ich ein wenig grinsen, aber es macht nichts. Es ist rational trotzdem verständlich. Also, jetzt ein Zeitstrahl in dem alle noch, ja.

LB:
Da ist jede Spalte genau eine Woche zum Beispiel, da sind die einzelnen Kampagnen, die wir einrichten. Die einzelnen Aufgaben sind dann die Karten und die werden dann wirklich so verteilt und der Kunde kann immer sehen, wie der Status ist. Was machen wir gerade, die Kommunikation mit dem Kunden findet auf dem Board statt, sprich…

BF:
Keine E-Mails mehr?

LB:
Keine E-Mails! Wir brauchen Informationen vom Kunden, Dateien, Fotos und so weiter. Das wird dann da rein geschrieben, der Kunde lädt es ins Board hoch. Wir haben es direkt auch da, wo wir es brauchen, Kontext bezogen, was natürlich wirklich super ist. Und für den Kunden ist es eine totale Transparenz in der Abwicklung, was auch einen riesen Vorteil hat. Er fühlt sich dadurch immer gut aufgehoben. Auch, wenn mal was schiefgeht, kommuniziert man. Er sieht ja direkt, wie es sich verschiebt dann.

BF:
Super, okay, das war Punkt Nummer 2. Punkt Nummer 3 nennt sich Redaktionsplan.

LB:
Genau. Das ist bei umfangreichen Blogs wie jetzt larsbobach.de, wo zurzeit vier bis fünf Postings die Woche kommen gut. Wenn man einen Überblick bewahren möchte und das kann man super auch in so einem MeisterTask Board. Also, da auch wieder pro Woche einzelne, die Spalten immer die Woche und dann die Karten als die einzelnen Folgen, die dann kommen, zum Beispiel unsere Folge.

Dann gibt es in den Karten auch immer Checklisten, standardisiert. Ich meine, wenn wir einen Podcast machen, dann steht da terminieren oder ein Interview, was ich führe, terminieren, aufzeichnen, schneiden, hochladen, Transkript anfordern und so weiter. So einen festgelegten Ablauf in der Karte an sich.

Da gibt es Checklisten drin und so haben wir erstmal den Überblick, was wann kommt. Jetzt zurzeit, wir nehmen das hier im Januar auf, bis Ende März ist das voll. Also immer so quartalsweise, so, dass wir immer drei Monate im Voraus haben. Dann kann man immer sehen, was ist wann geplant, wie ist der Stand, man kann sich die Aufgabe, da macht ja jeder unterschiedliche Arbeiten, auch gegenseitig zuweisen.

BF:
Okay, es gibt auch keinen Ärger, wenn ich dann meinen Kollegen eine Arbeit zuweise?

LB:
Nein, die Aufgabengebiete sind klar definiert dabei. Es ist eigentlich klar, wer sich um was dann kümmert.

BF:
Heute Morgen war ich kurz beim Daily Huddle übrigens bei Lars, muss ich mal gerade zwischenschieben. Und dann sagte ein Kollege aus dem Team, ach nee, der Lars sagte, ich habe gesehen, du hast mir da zwei Aufgaben, du hast mir da viele Aufgaben zugeschoben. Dann sagte der Kollege, ja, zwei, Lars. Ja, vielleicht könntest du die auch noch Malte zuschieben? Also, das zum Thema Verschieben von Aufgaben.

LB:
Ja, das war aber jetzt nicht im Redaktionsplan. Das war in unserem Vertriebsboard, da kommen wir aber gleich zu.

BF:
Okay, Punkt Nr. 4, Besprechungsprotokolle.

LB:
Ja, auch ein Riesenthema. Ich weiß nicht, ob Du das auch mitkriegst in Deinen Firmen? Also, es werden viele Besprechungen gemacht, Meetings, da wird sich ganz viel vorgenommen. Und das Thema Dranbleiben ist ein riesen Thema. Es ist eine riesen Schwierigkeit, Nachhaken, Dranbleiben, Nachfassen. Was haben wir gemacht? Dann werden teilweise Protokolle in Word geschrieben, ellenlang, guckt keiner mehr an. Nachfassen dann, was wem zugeordnet wurde, welche Aufgabe, schwierig und da bietet sich ein Kanban-Board wie MeisterTask auch super an.

BF:
Okay, gerade für Jour fix in Abteilungen ist das sinnvoll, hast Du geschrieben?

LB:
Ja, machen wir hier auch in der Agentur. Man macht halt nur noch ein Ergebnisprotokoll. Also bei uns sitzt dann einer mit dem Laptop da in der Besprechung und macht direkt ein Ergebnisprotokoll. Wir sagen, das und das machen wir. Das wird direkt eine Karte im MeisterTask und jede Besprechung, jeder Jour fix Besprechungstermin hat ein eigenes Board und da kommen dann diese Ergebnisse rein und beim nächsten Mal gehen wir da wieder durch. Dann kann man gucken, welche Karte ist erledigt und was ist gemacht, was ist nicht gemacht und da gibt es dann die Spalten „Erfassen“, „in Arbeit“ und die werden auch direkt zugewiesen und erledigt, also ganz einfach. Aber es macht so eine Besprechung wahnsinnig transparent.

BF:
Okay, vier Punkte haben wir. An der Stelle keine Werbung, wir gehen direkt in den fünften Punkt. Ich habe kurz gezuckt, nein, Businesspläne ist Punkt Nr. 5.

LB:
Da hatte ich eine Anregung über Facebook bekommen. Ich weiß nicht mehr, wie er hieß, aber das war super. Und zwar hat jeder hier einen einfachen Businessplan bei mir, jeder Mitarbeiter. Es ist wirklich immer eine DIN A4 Seite gewesen, da schreibt man oben seine Ziele fürs Quartal rein, welche Maßnahmen man ergreift, um die Ziele zu erreichen und welche Projekte man anstößt. Auch, um diese drei Ziele zu erreichen.

Also, diese drei Dinge gibt es, Ziele, Maßnahmen, Projekte. Da sagte er, wieso machst Du das nicht in MeisterTask? Da ist bei mir ein Knoten aufgegangen und ich dachte, genau. Und jetzt haben wir ein Board hier in der Agentur, wo wir alle Businesspläne von allen Mitarbeitern drin haben. Jeder hat seine eigene Spalte und da gibt es dann nach Flag sortiert Ziele, Maßnahmen, Projekte und unten ganz kleinteilig noch ein paar Aufgaben.

Das ist ein Board, das hat jeder im Blick. Seine Sachen, die er sich fürs Quartal vorgenommen hat, die Ziele nehmen sich die Mitarbeiter meistens selber vor. Ich gebe sie nicht vor, sondern wir erarbeiten die. Sie haben aber meist selber die Ideen, was sie dieses Quartal machen wollen. Und nicht nur, dass ich das jetzt digital habe, das ist eine Sache, aber wir haben im Team natürlich auch eine super Transparenz. Jeder weiß, woran der Andere arbeitet.

BF:
Super.

LB:
Das ist wirklich so richtig klasse und jeder weiß, was meine Ziele sind für die Akademie, für die Agentur. Es ist wirklich sehr transparent. Einmal im Monat setze ich mich mit jedem zusammen, einzeln. Dann gehen wir dadurch, dann schreibe ich da rein, wie der Stand ist, wo es noch hakt, wo man vielleicht noch etwas anpassen muss, etwas ändern. Hat das noch Bestand, was wir uns vorgenommen haben, solche Sachen.

BF:
Super, Punkt Nummer 6, Ideensammlung. Das heißt, Du hast auch eine Karte zum Thema Ideensammlung, ein Board?

LB:
Genau, das gibt es natürlich für alles, kann man für alles einsetzen. Gerade bei larsbobach.de, wenn mir eine Idee kommt für einen Interviewpartner, den ich hier gerne mal interviewen würde oder für eine Podcast Folge, die wir mal machen oder für einen Blogbeitrag, ein Video. Alles da rein und auch die ganze Korrespondenz, gerade mit den Interviewpartnern, ist auch alles in dem Board.

Wenn wir die dann anschreiben per E-Mail, die Rückmeldung, was dann kommt, Terminabstimmung auch wieder. Wieder mit vorgegebenen Checklisten, aber das kann man wirklich dann ganz toll sammeln. Oder bei einer anderen Firma eine Ideensammlung, die sammeln zum Beispiel, die müssen monatlich irgendwelche wichtigen Abrechnungen machen. Das ist ein Franchisesystem, wo die auch dann pro Monat und das ist die Spalte nach Monaten, wo sie dann reinschreiben, was sie in dem Monat zu beachten haben bei ihren Abrechnungen, dass sie das da dann zentral sammeln. Also, das ist wirklich eine super Sammelstelle halt auch, so ein Board.

BF:
Veranstaltungs- und Seminarplanung kannst Du auch machen in dem Board? Da machst Du Deine MDD-Workshops?

LB:
Ja, genau.

BF:
Okay und wer arbeitet dann alles mit dem Board? Auch die Teilnehmer, Deine Mitarbeiter? Nein, das ist einfach Deins?

LB:
Genau, die Teilnehmer nicht, aber es gibt die in dem Board. Ich meine, wir haben vier Termine für Workshops, wir haben Review Termine, wir haben den Business Club und man kann immer sehen, wie der Anmeldestand ist. Da gibt es immer eine Karte für jeden Teilnehmer. Da wird die Rechnung reingeschrieben. Man kann sehen, ist die bezahlt? Gibt es da Korrespondenz? Hat er einen Sonderwunsch für ein Hotelzimmer?

Das wird alles da mit reingeschrieben, ganz transparent in ein Board, aber auch für die Veranstaltungsräume, die Locations, wo es stattfindet und so. Die ganze Korrespondenz findet in dem einen Board dann statt, das ist natürlich auch ganz gut. Ich kann jetzt hingehen und Dir sagen, in diesem Jahr, wie sind meine Seminare, gerade Stand jetzt, schon gebucht.

BF:
Okay.

LB:
Auf einen Blick.

BF:
Punkt Nr. 8 und damit auch der letzte der acht Anregungen für MeisterTask im Team ist Vertrieb und so weiter.

LB:
Sales Funnel habe ich das mal genannt, ist so Neudeutsch oder CRM.

BF:
Das kenne ich nicht, ich dachte, ich sage mal schnell und so weiter. Okay, erkläre es bitte.

LB:
Es ist einfach ein Board, wo der ganze Vertriebskanal, Sales Funnel, weil es wirklich von A bis Z ist, aufgelistet ist. Von der Anfrage über das erste Telefonat, in Spalten aufgeteilt, über einen Online-Marketing Workshop, über das Angebot und wir mit einem Blick sehen, welche Anfrage gerade in welchem Bereich des Vertriebskanals, des Sales Funnels, gerade ist. Da haben wir einen Workshop, da müssen wir nochmal nachfassen, da ist das Angebot erstellt oder da muss es noch erstellt werden.

Da haben wir so eine richtige standardisierte Abfolge, wie das läuft. Zum Beispiel gibt es eine Spalte, das ist auch ganz schön in MeisterTask, „Angebot erstellen“. Jetzt waren die beim Online-Marketing Workshop bei uns. Daraus ergibt sich dann das Angebot. Dann kommt das Protokoll in diese Karte der Anfrage des Kunden oder des Interessenten. Dann nehmen wir die, schieben die rüber in „Angebot erstellen“ und die wird dann automatisch der Vertriebsassistenz zugewiesen und die schreibt dann das Angebot.

Wenn sie es geschrieben hat, schiebt sie es eine Stufe weiter auf Nachfassen. Dann ist es automatisch dem Vertrieb wieder zugeordnet, dem Mitarbeiter und auf drei, fünf Tage, weiß ich jetzt nicht genau, auf Wiedervorlage gelegt. So, dass er weiß, drei bis fünf Tage, nachdem das Angebot rausgeschickt wurde von der Vertriebsassistenz, muss ich mal nachfassen, wie sieht es denn damit aus. Als kleines Beispiel.

BF:
Ich fasse zusammen: MeisterTask im Team, acht Anregungen von Lars:

Punkt Nr. 1: Auftragsabwicklung
Punkt Nr. 2: Projektabwicklung
Punkt Nr. 3: Redaktionsplan
Punkt Nr. 4: Besprechungsprotokolle
Punkt Nr. 5: Businesspläne
Punkt Nr. 6: Ideensammlungen
Punkt Nr. 7: Veranstaltungs- und Seminarplanung
Punkt Nr. 8: Vertrieb bzw. Sales Funnel darüber laufen lassen

Man kann mit dem Board in MeisterTask wunderbar diese Dinge begleiten, transparent machen, korrespondieren.

Das sind die Anregungen, wozu ich das nutzen kann und jetzt von mir noch mal ganz konkret die Frage. Wann ist der nächste Workshop, wo sich Unternehmer anmelden könnten. Im zweiten Halbjahr, hast Du das richtig gesagt?

LB:
Im zweiten Halbjahr 2018. Die Termine stehen noch nicht fest.

BF:
Okay, alles klar. Wie komme ich an die Termine?

LB:
Wenn man mir folgt oder auf meinen Blog guckt, dann wird es garantiert so sein, dass man es dann auch mitbekommt.

BF:
Wunderbar, meine Abschlussfrage lautet, gibt es einen Grund, es nicht zu nutzen?

LB:
MeisterTask?

BF:
Wenn ja, welcher könnte es sein?

LB:
Nein, da gibt es überhaupt keinen Grund. Mir fällt wirklich keine Firma, kein Team ein, wo es nicht irgendwo Arbeitsbereiche gibt, wo sie es einsetzen können und wirklich für viel mehr Transparenz dann sorgen könnten.

BF:
Kostenpunkt?

LB:
Das ist super günstig, kostenlos erstmal zum Testen. Aber, wenn man dann in diese Businessversion, nein die Pro-Version heißt das, die Business Version wollen sie noch rausbringen. Die Pro-Version kostet pro Mitarbeiter pro Monat, ich glaube, zehn Euro. Aber es gibt sogar einen Lars Special Rabatt da und jetzt muss ich überlegen. Auf MeisterTask.com/Lars gehen und da den Rabattcode Lars verwenden. Dann gibt es 15 Prozent Rabatt auf die erste Buchung.

BF:
Wow! Das lassen wir mal kurz so stehen.

LB:
Meister Task.com/Lars, genau.

BF: Okay, wir schreiben es unten nochmal rein natürlich. Gut, dann gehe ich mal zu dem großen Philosophen Friedrich Nietzsche. Er sagte es schon,

„Alle gut verfolgten Dinge hatten bisher Erfolg.“

In diesem Sinne wünschen wir Euch wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.