Fokussiert bleiben – Wie ich meine Woche vorbereite

Der berufliche Alltag ist oft sehr hektisch. Immer wieder werden die wirklich wichtigen Themen durch dringende aber nicht so wichtige Aufgaben verdrängt.

Wichtig kann zum Beispiel regelmäßig Sport sein, gesunde Ernährung, Zeit mit der Familie oder ein Unternehmensziel, wie die Unabhängigkeit von Banken.

Störfaktoren sind die dringenden Aufgaben: Rückrufe, Emails beantworten, Angebote / Rechnungen erstellen oder nervige Besprechungen abhalten.

Was ist mir persönlich wichtig?

Ein Lebensplan ist die Grundvoraussetzung, um überhaupt erst einmal zu wissen was einem wichtig ist. Wie heisst es so schön: ‚Ohne Ziel ist jeder Weg der Richtige‘.

In meinem Lebensplan stehen die Dinge, die mir persönlich wichtig sind, Ziele die ich nicht aus den Augen verlieren möchte.

Dies sind selbstverständlich hauptsächlich private Angelegenheiten, wie Familie und Gesundheit. Aber natürlich auch Bereiche wie Finanzen und beruflicher Erfolg.

Aufbauend auf meinem Lebensplan, habe ich für meine Firma eine Business-Vision und einen Einfachen Businessplan entworfen. Alle diese Pläne breche ich auf Quartalsziele herunter. Das sind die ‚Etappenziele‘ auf meinem Weg. Alle drei Monate werden diese neu festgelegt.

Es hilft aber nicht, diese Dinge bloß aufzuschreiben und nach ein paar Monaten wieder hervorzukramen um mit Erschrecken festzustellen, dass so gut wie nichts erreicht wurde.

Ein sinnvolles und richtiges Werkzeug wird daraus nur, wenn man sich seine Ziele regelmäßig vergegenwärtigt und die aktuelle Situation kritisch hinterfragt.

Das Wöchentliche Review

Hier kommt das Wöchentliche Review ins Spiel. Einmal die Woche schaue ich mir meinen Lebensplan, meine Business-Vision, meinen Business-Plan und die daraus resultierenden Quartalsziele an. Ich ziehe Bilanz: Wo bin ich auf Kurs, wo habe ich Defizite?

Nach diesem ‚Kassensturz‘, schaue ich auf die kommende Woche und plane entsprechend.

Habe ich mir zum Beispiel als ein wichtiges Ziel vorgenommen, an mindestens drei Tagen in der Woche Sport zu treiben, dies aber noch nicht umgesetzt, so kommen die Sporttermine als fester Termin in meinen Kalender.

Hänge ich im Marketing den gesteckten Zielen hinterher, so überlege ich mir Aufgaben und Aktionen, um meine Ziele zu erreichen. Diese kommen in meine Aufgabenliste für diese Woche.

Mein Wöchentliches Review führe ich meistens sonntagabends durch (vor dem Tatort). Da bin ich entspannt, habe den Kopf frei und den nötigen Abstand zum Tagesgeschäft.

Ich habe es auch schon montagmorgens versucht, kann davon aber nur abraten. Wenn die Woche begonnen hat, bleibt meistens nicht die Zeit und auch nicht die Muße, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen.

Für das Wöchentliche Review brauche ich ungefähr 30 Minuten. Anfangs habe ich etwas länger gebraucht, aber mit der Zeit bekommt man Routine und es fällt einem immer leichter.

Wie bleibst Du fokussiert auf das Wichtige in Deinem Leben? Bitte hinterlasse einfach einen Kommentar.

Hinweis: Ich behalte mir das Recht vor, beleidigende oder vom Thema abweichende Kommentare zu löschen.

  • Frank Niebuhr

    Ich arbeite seit Ende 2013 mit Todoist und bin damit eigentlich hoch zufrieden. Ein Manko bekomme ich jedoch nicht in den Griff: Da bei mir in der Regel immer mehr Aufgaben anstehen als zu schaffen sind, neige ich dazu, die Tage mit zu vielen (Prio1-)Aufgaben vollzupacken. Abends herrscht dann entsprechend Frust wenn ein Großteil nur verschoben wird. Hier fehlt mir eine Möglichkeit geplante Arbeitszeiten für die Aufgaben zu erfassen. Damit hätte man einen schnellen Überblick darüber, wie viel Zeit für den Tag bereits verplant ist. Oder gibt es andere Möglichkeiten, die Summe der verplanten Zeit schnell zu überblicken?

    • Da bietet ToDoist leider keine Hilfe an.

      Zu Deiner Beruhigung: Das passiert mir auch immer wieder und es ist aus meiner Sicht nur ein Frage der richtigen Prioritäten. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, nur noch eine Task pro Tag mit der höchsten Priorität zu versehen. Diese eine Task ist die wichtigste Aufgabe des Tages, welche ich unbedingt erledigen muss. Erst danach gehe ich die anderen Prioritäten an. Vielleicht hilft Dir diese Herangehensweise ja auch etwas fokussierter vorzugehen 🙂

  • Danke für die gute Ergänzung 🙂