Meine Leseempfehlungen für 2018

Lars liest eine Menge, jeden Morgen, dazu kommen Hörbücher. Doch Barbara liest nicht, jedenfalls nicht das, was Lars toll finden. Sie liest eher Romane. Somit wird der Podcast ein wenig anders, als Lars sich das gedacht hat. Doch vielleicht verhilft Lars ihr heute dabei, auf den Geschmack zu kommen? Oder umgekehrt bekehrt Barbara ihn, weil sie viele Dinge aus psychologischer Sicht betrachtet? Es gibt auf jeden Fall Leseempfehlungen für das kommende Jahr, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Hier das Transkript des gesamten Podcasts und vorab die erwähnten Sponsoren und Links:

Sponsoren

Meistertask Projekt- und Task Management Tool

Meistertask Workshop mit Lars Bobach

Links zu Amazon

Buchtipps von Barbara:
Die gleissende Welt von Siri Hustvedt
Brief an D von André Gorz

Leseempfehlungen 2018 von Lars:
Die Kunst des guten Lebens: 52 überraschende Wege zum Glück von Rolf Dobelli
Die Neuerfindung des Erfolgs von Arianna Huffington
Gebrauchsanweisung für das Leben von Andreas Altmann
Scaling Up von Verne Harnish
Good to Great von Jim Collins
Womit ich nie gerechnet habe von Götz Werner
Über Leben von Reinhold Messner
Noch mehr Zeit für das Wesentliche von Lothar Seiwert

Ferienlektüre von Lars:
Entdeckung der Langsamkeit von Sten Nadolny

Hier auch noch mal die Leseempfehlungen 2017 von Lars

Transkript

BF = Barbara Fernandez
LB = Lars Bobach

BF: Herzlich willkommen zum Podcast „Produktiv in digitalen Zeiten“. Wir geben Orientierung im digitalen Dschungel, so dass wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben bleibt. Mein Name ist Barbara Fernandez und hier, mir gegenüber, sitzt Lars Bobach. Hallo lieber Lars.

LB: Hallo Barbara.

BF: Meine Leseempfehlungen für 2018, also, jetzt geht es los. Leute, Zettel und Stift, nee, Quatsch, habt Ihr ja alles online, werden wir bestimmt auch unten drunter noch mal gesondert listen. Jetzt kommt das Material, was der Lars sich in die Birne liest. Also, ich frage mich ja zuerst mal, Du liest ja echt richtig viel. Wann machst Du das bitteschön?

LB: Zum einen, Lesen mache ich morgens früh, jeden Morgen eine halbe Stunde bis dreiviertel Stunde. Das mache ich wirklich jeden Morgen, Montag bis Sonntag, das kann ich gar nicht anders. So in den Tag starten, das ist ja mit das erste, was ich tue. Dann kommen immer noch ein oder zwei Hörbücher im Monat dazu, die ich dann auf dem Weg zur Arbeit, wenn ich zum Kunden fahre, in der Bahn und so, dann bei Audible halt Hörbücher hören.

BF: Okay, super. Was findest Du generell zu sagen zum Thema Lesen und warum sollte es eine Leseempfehlungen geben? Warum machst Du eine Leseempfehlung für all unsere Hörer?

LB: Ohne Lesen geht es nicht, so könnte ich gar nicht leben. Da würde mir richtig was fehlen. Ich glaube einfach, es gibt so den schönen Spruch im Amerika, all Leaders are Readers. Alle Führungspersönlichkeiten sind Leser und das ist einfach auch so. Man muss sich ständig weiterbilden, es ist so viel Wissen da draußen und ich werde oft gefragt, behältst du das denn alles? Das kann man ja gar nicht, wenn man viele Bücher liest. Aber das ist auch gar nicht wichtig, sondern es ist sehr wichtig, es bleibt immer irgendwas hängen. Da bin ich mir sicher. Klar, ich kann ein Buch von A bis Z durcharbeiten, aber so macht man es nicht, sondern man liest es und es bleibt etwas hängen. Ich markiere mir die wichtigen Sachen, lege sie ab, damit ich sie wiederfinde, wenn ich sie brauche. Also, es bleibt immer was hängen und ich kann nur jedem raten, immer weiter sich selbst weiterzubilden, für die Persönlichkeit super wichtig.

BF: Gut, okay, dann geht es los. Was sind Deine Lesetipps fürs kommende Jahr?

LB: Wie viel liest Du denn, Barbara?

BF: Ich dachte, ich könnte das jetzt überhüpfen. Ja, ich muss wirklich sagen, ich habe ein kleines Leseproblem. Also, ich lese generell sehr gerne Romane und stelle aber fest, dass ich immer weniger Zeit habe für diese Romane. Den letzten, den ich gelesen habe, war letzten Sommer. Ein wirklich sehr schönes Buch, die gleißende Welt von Siri Hustvedt, im Künstlermilieu angesiedelte über eine ganz starke Frau, die ganz spannende Sachen gemacht hat.


Die gleissende Welt

Siri Hustvedt

Das hat mich auch wirklich eingenommen, aber ich brauche diese Zeit, dass ich dann auch so abtauchen kann. Und ich lese keine Ratgeber. Ich weiß nicht so genau, wie ich da selber zu stehen soll, weil ich ja natürlich auch in so einer Ratgeberszene unterwegs bin als Coach und Seminarleiterin und Trainerin. Ich müsste die eigentlich auch alle selber kennen und lesen, aber mich interessiert es nicht oder ich habe eben auch einen anderen Weg eingeschlagen und habe über die Jahre über die Kunst und das Theater natürlich wahnsinnig viele Texte auch verinnerlicht.

Also, ich bin ja schon auch eine Textsammlerin und habe letztes Jahr zum Beispiel auch ein Stück gemacht. Das sind unheimlich viele Sachen bei mir, die habe ich dann auf meiner inneren Festplatte gespeichert, unheimlich viele Texte einfach so in den Sinn gekommen und aus dem Herzen geflossen, die ich einfach abgespeichert habe.

Gut, um da vielleicht eins zu nennen, es gibt halt André Gorz, ist ein französischer Philosoph, der hat ein ganz spannendes Buch geschrieben am Ende seines Lebens. Der hat nämlich sehr viele philosophische Bücher geschrieben. Er hat am Ende seines Lebens eigentlich eine Hommage an seine Frau geschrieben, Brief an D.

Brief an D
André Gorz

Da schreibt er nochmal, wie das ist, mit ihr dieses Leben geteilt zu haben und das hat mich unheimlich berührt, weil es eben auch mit ähnlichen Worten anfängt und mit ähnlichen Worten schließt. Es geht darum, dass sie kurz vor ihrem 82. Geburtstag steht und dass sie dieses ganze Leben, 58 Jahre, miteinander nun geteilt haben. Und er findet sie immer noch schön und er findet sie immer noch graziös und begehrenswert.

Und der letzte Satz des Buches ist halt, oft haben wir uns gesagt, dass wir, sollten wir wundersamerweise ein zweites Leben haben, es zusammen verbringen möchten. Also da muss ich jetzt fast mich schon konzentrieren, weil ich den so anrührend finde, den Satz. Den habe ich im letzten Jahr gar nicht vergessen können und so was ist es dann vielleicht, was ich mit mir rumtrage, was mich auch beschäftigt oder reflektieren lässt über das, was wir hier oft in diesem Podcast auch besprechen.

Wo soll es hingehen, was ist mit den großen Zielen im Leben, was ist mit den kleinen Zielen? Wie leben wir eigentlich den Moment? Das sei mal mein etwas breiiger Beitrag zum Thema Leseempfehlung.

LB: Ich fand das total schön, es ist sehr anrührend und das ist schön. Solche Bücher gehören ja auch dazu. Ich meine, Romane lese ich auch, aber nur im Urlaub. Aber ich kann Dir nur den Tipp geben, vielleicht kommst Du irgendwann mal auf den Geschmack, weil, schaden tut es garantiert nicht, seinen Horizont zu erweitern. Und wo macht man das heutzutage noch?

BF: Moment, ich habe jetzt nichts gegen Horizonterweiterung.

LB: Wie machst Du es denn dann, wenn Du nicht liest?

BF: Ich lebe, mein lieber Lars, ich lebe. Das Theater, ich habe ja Jahre meines Lebens mich nicht mit rein fachlichen Themen beschäftigt, sondern der Inhalt des Theaters ist es, das Leben abzubilden. Also, es ist eigentlich eine angewandte Psychologie. Warum entscheiden Menschen sich so, was ist in Situationen der ausschlaggebende Punkt, warum jemand geht? Was für eine Charakterstruktur muss ich haben, dass ich folgenden Satz in so einer Situation sagen kann. Also, es ist eine dauernde Beschäftigung mit dem Leben und dem Menschsein. Und da komme ich her und viele dieser Ratgeber sind mir zu profan.

LB: Gut, okay. Das kann ich jetzt nicht sagen, auch die Bücher die ich jetzt gleich vorstellen werde, sind nicht so profan. Ich weiß genau, wie Du das meinst und wo das auch herkommt. Das kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass das in dem Bereich oftmals sehr wahrscheinlich dann nicht die Tiefe hat oder diesen Weg oder diese Logik, die man selber wahrscheinlich da sehr wahrscheinlich dann anwendet. Könnte ich mir gut vorstellen.

Es ist nur so, in meinem Bereich, jetzt gerade hier so Selbstmanagement, da gibt es schon viele Bücher und auch viele Sachen, die da wirklich sehr interessant sind. Klar, muss man sich immer das rauspicken, was einem selber passt und es ist jetzt auch nicht so, dass hier jedes Buch, dass ich sage, von A bis Z stimme ich mit allem überein. Man hat ja auch seine eigene Erfahrung, aber für meinen Horizont, um den zu erweitern, gibt es gar nichts anderes. Also, wenn ich jetzt, nur wie Du, Menschen beobachten würde, wie schlecht deren Selbstmanagement ist, was ja bei vielen der Fall ist, würde mich das ja nicht weiterbringen.

BF: Okay, gut. Also, ich wollte Dich auch jetzt nicht fälschlicherweise abstrafen, aber es gibt so einen Style an Ratgebern, den mag ich einfach nicht oder das inspiriert mich nicht. Ich mag es dann auch literarisch, ist vielleicht auch einfach eine geschmackliche Sache. Ich bin aber jetzt gespannt auf deine Tipps und wer weiß.

LB: Da habe ich garantiert auch den einen oder anderen für Dich. Einer fällt mir sofort ein, den ich Dir empfehlen würde, dazu komme ich aber gleich.

BF: Jetzt macht er es spannend, okay.

LB: Ich glaube, es ist wirklich was für Dich, weil er auch literarisch sehr gut geschrieben ist. Aber mir ist das auch wichtig. Ich meine, heute ist es ja so wie mit allem heutzutage. Dadurch, dass es sehr einfach ist, ein Buch zu veröffentlichen. Man braucht keinen Verlag mehr, man kann selfpublishing machen, ist da natürlich auch viel Schund da draußen.

BF: Genau, dann habe ich das Gefühl, jeder, der mal gerade eine Lebenserkenntnis hat, schreibt ein Buch. Das werde ich mir nicht alles anlesen.

LB: Aber Barbara, glaube mir, solche Bücher lese ich auch nicht. Mir ist es wirklich wichtig, dass es gut geschrieben ist. Obwohl, jetzt, eine Ausnahme haben wir heute auch, die ist jetzt vielleicht nicht ganz so brillant geschrieben. Aber dafür ist der Inhalt sehr gut, aber genau, da muss man auch sehr selektiv vorgehen, klar. Aber deshalb gebe ich auch ein paar Tipps. Es sind ja alles Sachen, die ich jetzt 2017 gelesen habe.

BF: Okay, spannender wird es nicht mehr, wir hören Tipp Nummer 1.

LB: Also, fangen wir mit Selbstmanagement an oder weitestgehend Selbstmanagement und der ist von Rolf Dobelli, das ist dieser Schweizer, der wirklich schon super Bücher geschrieben hat. Ich bin wirklich ein Fan von ihm. Die Kunst des guten Lebens. Er hat immer diese 52 Dinger und jetzt hat er „52 überraschende Wege zum Glück“.

Die Kunst des guten Lebens
Rolf Dobelli

Er gibt so tiefgründig psychologische Tipps für ein gutes Leben und das ist jetzt, glaub mir, ich weiß genau, das sind nämlich die Ratgeber, die Du nicht magst, die sagen jetzt, gut Leben und was weiß ich was, aber das ist wirklich tiefgründig. Der ist brillant in seiner Sprache, präzise und wirklich ganz toll. Die anderen Bücher, Die Kunst des klugen Handels, Die Kunst des klaren Denkens, auch super, beides super. Er hat auch Romane geschrieben, die kenne ich nicht, aber diese Kunst mit den 52 Punkten immer, die sind genial.

BF: Okay, gut.

LB: Zum Beispiel einen Punkt, die Anti-Produktivität nennt er als einen Punkt für ein glücklicheres Leben. Und er hat mich auch ins Denken gebracht und ich meine, ein Stückweit lebe ich das, aber ein Stückweit halt auch nicht. Wir denken immer, gewisse Dinge machen uns produktiver, die machen uns aber überhaupt nicht produktiver.

BF: Zum Beispiel?

LB: Er bringt das Beispiel, ein Bussystem, um Lichter an- und auszuschalten oder das jetzt über eine App zu machen, bei dir zu Hause. Du kannst ja heutzutage über …

BF: SmartHome.

LB: Barbara? Hammer!

BF: Dazu habe ich schon vor zehn Jahren Werbespots zu gedreht.

LB: Ich dachte, Du hättest Dich damit auseinandergesetzt.

BF: Nein, das kommt mir nicht ins Haus, natürlich nicht.

LB: Das ist wirklich so eine Sache, wo er sagt, du beschäftigst dich damit, um das einzurichten, zu machen. Da musst du Updates aufspielen und den ganzen Kram. Und das ersetzt einen Lichtschalter. Ich meine, einfacher geht es ja nicht. Und er meint, das ist so die Anti-Produktivität, wo man sich das Leben mit vermeintlichen Produktivitätstools einfach viel komplizierter macht, als das eigentlich sein muss. Und das macht nicht unbedingt glücklich, das ist jetzt ein kleiner Punkt von dem Ganzen. Aber er schreibt das wirklich wahnsinnig toll.

BF: Gut, spannend. Die Neuerfindung des Erfolgs, wer hat das geschrieben?

LB: Das hat die Dame geschrieben die Arianna Huffington von der Huffington Post, kennst Du die?

BF: Ach das, ja. Was ist das genau, die Huffington Post, die kommen immer mit so hammer News.

LB: Das ist ein Blog. Ein News-Blog, war ursprünglich sehr politisch angehaucht und die hat den gegründet, die Frau Arianna Huffington und die hat den dann vor ein paar Jahren für 315 Million Dollar, den Blog, verkauft an AOL.

BF: Nein!

LB: Die hatte aber auch Niederlassungen dann in Deutschland und, und, und. Sehr gut geschrieben, sehr gut recherchiert, sie hat auf einen qualitativ sehr hochwertigen Content wertgelegt. Ganz toll. Aber, die hat wirklich nur dafür gelebt. Sie hatte einen Zusammenbruch, Ehe gescheitert und hat dann halt dieses Buch geschrieben, was ist eigentlich Erfolg? Die Neuerfindung des Erfolgs, super spannend. Ich habe gesagt, ein Buch empfehle ich Dir, das ist es nicht, aber das ist auch nicht schlecht. Das würde ich Dir auch so empfehlen.

Die Neuerfindung des Erfolgs
Arianna Huffington

BF: Das hat auch alles seine Berechtigung und ich will da jetzt auch nicht so billig dagegen sein. Natürlich lasse ich mich auch von ganz bestimmten Leuten und Texten und auch Büchern inspirieren, aber, wie auch hier wieder beschrieben, natürlich hat das ganz stark mit dem Leben dieser Frau zu tun. Und daraus eine Ableitung für die Anderen zu stricken, finde ich auch immer ein bisschen vermessen. Weil die erst mal die Erfolgsskala bis ganz nach oben gejuckelt ist und nachdem sie einen Zusammenbruch hatte, plötzlich die Welt neu sortiert.

Wenn man aber von der anderen Ecke kommt, so wie ich, dann, denke ich, ja, gut, mach du dein Leben, aber du bist jetzt auch erstmal genau in diese Richtung gerannt, in die ich nie rennen würde. Und jetzt brauche ich mir nicht sozusagen die Ergebnisse von der Frau, die jetzt Milliardärin ist, irgendwie anzuhören. Es gibt einen Teil darin, der mich abstößt oder ich finde, anders formuliert, jeder muss sein eigenes Glück da finden. Der Markt ist überschwemmt mit solchen Büchern. Aber die ist jetzt gut, sagst Du. Was war das, was wirklich besonders ist?

LB: Ich muss jetzt noch ganz kurz auf das eingehen, was Du gesagt hast. Also, das möchte ich so nicht stehen lassen. Weil, sie hat jetzt nicht den Anspruch, dass das jetzt … . Oder grundsätzlich, es gibt solche Ratgeber, die den Anspruch haben, das ist das Nonplusultra. Ich weiß jetzt, wie es funktioniert. Gibt es ja den einen Typen, habe ich Dir, glaube ich, mal von erzählt, der kommt aus Düsseldorf, der hat ein Buch geschrieben, weil er jetzt endlich verstanden hat, wie das Leben funktioniert. Das war sein Antrieb, also, das ist natürlich totaler Quatsch.

Hier ist es so, Du hast recht, Du rennst nicht in diese Richtung, aber es gibt viele. Und es ist uns allen klar, dass Geld und Macht nicht glücklich machen. Trotzdem rennen 90 Prozent der Leute, 80 Prozent, ich weiß es nicht, wie die Lemminge dieser Sache hinterher. Ich habe es auch getan. Ich hatte auch meinen persönlichen Zusammenbruch. Sicherlich kleiner als sie jetzt, auch nicht mit dem Erfolg wie sie. Und das nochmal sehr gut beschrieben, wirklich einfach ein toller Schreibstil.

Ich meine, die Huffington Post hat auch davon gelebt, dass sie so toll geschrieben hat. Und dann auch jetzt einfach nicht so, ich weiß es jetzt und kommt dann mit dem erhobenen Zeigefinger und sagt, jetzt mach das, mach das und jenes, sondern mit vielen Beispielen. Mich regt sowas zum Nachdenken an und nicht unbedingt, dass ich jetzt denke, mir zeigt einer jetzt, wo es langgeht und ich gehe da jetzt hin. Sondern, ich muss auch nicht alles annehmen, aber da sind wir wieder beim Horizont erweitern. So etwas macht ja dann auch weiter, kann es.

BF: Was implizieren würde, dass ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht hätte.

LB: Ich nehme die Buchempfehlung für Barbara hiermit offiziell zurück.

BF: Ja, gut, nehme ich an, Deine Zurücknahme der Empfehlung. Denn jetzt kommen wir zum nächsten Lesetipp. Dann haben wir jetzt die Gebrauchsanweisung für das Leben von Andreas Altmann. Was hat denn der Herr Altmann jetzt für uns hier parat gelegt?

Gebrauchsanweisung für das Leben
Andreas Altmann

LB: Ja, genau, also der, das ist jetzt wirklich nicht so der Ratgeber, wie Du Dir das vorstellst. Ich weiß, ich weiß, aber das ist das Buch, was ich Dir wirklich 100prozentig empfehlen würde. Und weißt Du was, ich schenke Dir das sogar.

BF: Okay, ja das hört sich natürlich sehr nett an. Ich habe ja bald Geburtstag, Lars, dann kannst Du es mir zum Geburtstag schenken.

LB: Aber, da fällt mir etwas ein. Du hattest mir doch auch mal irgendwann versprochen, dass Du mal Deine App vom iPhone löschen wolltest, die E-Mail-App wolltest Du doch löschen?

BF: Ja, genau, gut, dass Du es ansprichst.

LB: Du hast Dich dazu noch gar nicht geäußert? Hast Du das gemacht?

BF: Ja. Ich habe es gemacht und gut, dass Du das jetzt mal nachfragst. Weil ich ja immer hier so Sachen verspreche in der Podcast Folge. Ich habe sie gelöscht und es war erst schwer und ich habe auch gemerkt, dass ich so leere Kontrollverlusthandlungen mit dem Handy ausführe. Und jetzt freue ich mich manchmal so richtig auf den Schreibtisch, weil ich denke, so, was sagt denn die Welt? Jetzt habe ich Zeit, jetzt möchte ich antworten und dann bündelt es einfach.

LB: Schön, freut mich.

BF: Okay, also, wieder zurück zur Leseempfehlung für 2018.

LB: Also, das werde ich Dir schenken, da kannst Du auch mal sagen, wie es Dir gefallen hat. Also der Herr Altmann ist wirklich ein Superbeobachter, er erzählt nur Anekdoten aus seinem Leben, also auch ohne erhobenen Zeigefinger. Einfach nur sehr zum Nachdenken mit einem brillanten Schreibstil, fast schon poetisch, sehr knurrig geschrieben. Also richtig so harsch auch ein Stückweit. Aber das hat mich so zum Nachdenken gebracht, also wirklich ganz tolles Buch.

BF: Sag mir einen Aspekt, der Dich zum Nachdenken gebracht hat.

LB: Da kann ich jetzt einen gar nicht mehr rauspicken, weil es schon etwas länger her ist. Es ist über ein halbes Jahr her, dass ich es gelesen habe. Aber ich werde es auf jeden Fall nochmal lesen. Es ist auf meiner Wieder-Leseliste, das werde ich hundertprozentig nochmal lesen. Weil, es liest sich auch so gut und flüssig und er hat wirklich eine sehr mächtige Sprache.

BF: Okay, gut, dann freue ich mich darauf.

LB: Darauf kannst Du Dich freuen.

BF: Schön, ich kriege Geschenke hier von Dir.

LB: Kurz vor Weihnachten…

BF: Jetzt wollen wir mal das Feld der Lebensweisheiten verlassen und gehen zum Unternehmertum. Da kann ich wiederum sehr gut verstehen, dass man sich da mal ein Handbuch in die Hand nimmt.

LB: Aber da gibt es genauso viel Mist wie im glücklichen Leben. Vielleicht nicht ganz so viel, aber da gibt es auch viel, wo man sagen muss, ob man das unbedingt lesen muss. Also, ich habe zum Selbstmanagement wirklich viele Bücher gelesen, auch viel Schrott, muss ich sagen. Bei Unternehmern, stimmt, da ist es weniger, weil ich glaube, es ist auch ein härteres, ein schwierigeres Thema. Da musst du auch viele Beispiele bringen und stimmt, da gibt es weniger, aber gibt es auch.

BF: Okay, Du hast zwei herausgepickt für uns. Das finde ich schon mal eine gute Zahl an Lesetipps, weil, man kann eh nicht so viel verarbeiten. Einmal Scaling up und einmal Good to great. Kann man denn überhaupt davon ausgehen, dass die amerikanischen Ratgeberbücher für den deutschen Markt übertragbar sind?

LB: Die auf jeden Fall. Unternehmer sind heutzutage im globalen Wettbewerb zum größten Teil und die Amerikaner haben da wirklich brillante Köpfe. Ich meine, es sind ja nicht alle nur Trumps oder irgendwie sowas, da sitzt auch eine intellektuelle Elite. Und die schreiben auch gute Bücher. Das ist auf jeden Fall so.

Scaling Up
Verne Harnish

Dieses Scaling up, das erste, von Verne Harnish, das Buch, muss ich sagen, wo ich mit Abstand in meiner ganzen Leselaufbahn am meisten markiert habe. Ich glaube, ich habe jeden zweiten Satz markieren müssen. Es ist voll von Tipps und Anwendungsbeispielen, also wirklich hammer und auch anders als viele andere amerikanische Bücher. Das zweite, wo wir gleich draufzukommen, ist auch wieder so ein typisches. Das hätte man auch alles ein bisschen kompakter packen können. Das Buch geht gar nicht kürzer zu schreiben, weil, da ist so viel Praktisches drin.

BF: Okay, da geht es um den Punkt, warum einige Firmen es packen und andere stranden?

LB: Genau.

BF: Willst Du etwas zum Autor sagen?

LB: Ja, also, der Verne Harnish, der hat Rockefeller Habits geschrieben, das kennen vielleicht die einen oder anderen. Das sind auch Tipps, wie man eine Firma führt. Und das ist sozusagen 2.0, wie man es jetzt heutzutage, wo man Business eher skaliert und sowas, nennt. Aber es werden wirklich alle Bereiche von Finanzen über Marketing über Vertrieb abgedeckt. Visionen und, und, und, und wir haben jetzt versucht, das hier bei LBOM, also hier bei Lars Bobach Online – Marketing, Schritt für Schritt einzuführen.

Zum Beispiel hier das „daily huddle“, was wir haben, ist auch eine Empfehlung in dem Buch. Also, wirklich ganz toll. Es hat auch hier viel Positives bewirkt bei uns. Also, für alle Unternehmer, die ihr Business ausbauen wollen und wirklich skalieren wollen, ist das eine ganz klare Leseempfehlung.

BF: Es sind auch viele Formulare und wirkliche Checklisten drin, die Ihr direkt umsetzen könnt.

LB: Ja, absolut. Und das im Team zu lesen, wo jedes Teammitglied dann auch eigenen Input hat und so, das ist wirklich eine tolle Sache.

BF: Ach, das hast Du hier mit dem ganzen Team gelesen?

LB: Nein, noch nicht, das darf ich jetzt gar nicht verraten, das kriegen die zu Weihnachten geschenkt.

BF: Okay, psssst. Gut, dann kommen wir zur Leseempfehlung, Good to Great, Jim Collins. Wer ist Jim Collins?

Good to Great
Jim Collins

LB: Ein Autor, aber ein Wissenschaftler, der hat ganz viele Firmen untersucht und er hat sich erfolgreiche Firmen angeguckt und dann geguckt, wann so eine erfolgreiche Firma super erfolgreich wurde. Also, great, nicht nur good, sondern great. Und hat dann immer in der gleichen Branche erfolgreiche Firmen sich angeguckt und hat dann geguckt, was unterscheidet die erfolgreichen, also die guten Firmen, von den extrem erfolgreichen, von den great. Wissenschaftlich überlegt, woran liegt das, dass manche es schaffen und manche nicht?

BF: Woran liegt es denn, Lars? Das möchte ich jetzt mal wissen, das kann nicht so kompliziert sein.

LB: Wenn es nicht so kompliziert ist, dann hätten wir nur noch erfolgreiche Firmen. Nein, also, ein gutes Beispiel und das, was ich mir auch angenommen habe hier, ist zum Beispiel, dass die guten oder die großartigen Firmen, die great Firmen, dass die dieses Hedgehog-Konzept haben, das ist ein Igel. Der sagt das und es wirklich abhängig von der Strategie und das weiß ich auch und es ist bei mir auch so gewesen, als Unternehmer neigt man dazu, jeder oder vielen Möglichkeiten hinterher zu laufen. Wie ein Fuchs und er vergleicht das mit dem Fuchs und dem Igel.

Die meisten Firmen sind Füchse, die sind schlau und überlegen sich immer wieder neue Produkte und neue Marktchancen und kommen von einem aufs andere und sind auch erfolgreich damit. Aber die richtig erfolgreichen, das sind die Igel, die können nur eins. Wenn sie angegriffen werden, sich zum Ball machen und Stacheln nach außen. Mehr können die nicht. Aber damit sind die erfolgreich. Und das ist dieses Hedgehog-Konzept, dass man sich ganz klarmacht, was ist unsere eigentliche Stärke und sich nur darauf fokussiert und nicht wie ein schlauer Fuchs durch die Gegend laufen und überall, mal hier, mal da ein bisschen und so.

BF: Nicht die Möglichkeiten wittern und dann hinterher eiern oder plötzlich dann Energie dahin schicken, sondern eher fokussiert.

LB: Ja, eine Sache machen und das wirklich dann komplett durch. Und das haben wir auch hier in der Agentur zum Beispiel, haben wir uns das überlegt oder auch in meinem Blog, wo wir dahin wollen, was unser Hedgehog-Konzept ist. Also, das ist jetzt nur ein Beispiel, da gibt es ganz viele. Das Buch hätte man sicherlich in einem Viertel der Dicke auch schreiben können, aber er bringt halt viele Praxisbeispiele und wirklich sehr interessant. Es geht meistens um Konzerne, aber ist für kleine mittelständische Unternehmer auch absolut anwendbar.

BF: Wunderbar, das waren die zwei Lesetipps aus dem Bereich Unternehmertum. Dann tatsächlich ja, Du liest ja gerne Biografien und Du hast jetzt die von Götz Werner mitgebracht.

LB: Kennst Du den?

BF: Ja, das ist der Gründer von DM und den kennt man aber auch als Künstler übrigens, weil der immer mit Künstlern zusammenarbeitet. Der macht schon seit Jahren für seine Auszubildenden eine Woche, da nimmt er die zur Seite und dann kriegen die eine Projektarbeit und da werden denen Künstler zur Seite gestellt. Die müssen in einer Woche was auf die Bühne bringen. Für dieses Projekt glaube ich hat er auch einige Preise eingeheimst. Und das ist wirklich deutschlandweit total erfolgreich und wir Künstler wissen zum Beispiel auch, da werden wir gut bezahlt. Das ist eine ganz tolle Art zu arbeiten, das bindet die Auszubildenden in dem Betrieb und macht ihnen ganz viel klar. Es ist eine Grundsteinlegung am Ausbildungsbeginn und das macht sich für ihn total bezahlbar.

Womit ich nie gerechnet habe
Götz Werner

LB: Besser hätte ich es gar nicht sagen können, dass ist nämlich die Biografie von ihm. Genau das zieht sich dadurch, er ist einfach ein guter Mensch und einer, der an das Gute im Menschen auch glaubt. Das er als Basis seines ganzen Handelns macht. Und wie er da hingekommen ist, das war er auch am Anfang nicht, sondern, wie er da langsam hingekommen ist, beschreibt er da. Klasse, und wenn man sich dann überlegt, Schlecker und er, die sind genau im gleichen Markt und der Schlecker war ja jemand, der wirklich nur über Kontrolle und nur über Misstrauen geführt hat. Wo der geendet ist, wissen wir. Und DM, Erfolgsgeschichte von A bis Z und das liegt einfach daran, dass er wirklich Vertrauen hat in die Mitarbeiter, an das Gute glaubt und denen Verantwortung übergibt und so. Also, ganz tolle Geschichte, das finde ich wirklich klasse.

BF: Eigentlich ist es ein Märchen. So jemand wie der ist im Grunde genommen ein Märchen. Und er hat auch den Satz geprägt, dass jeder DM-Mitarbeiter in der eigenen Filiale, egal welchen Rang er gerade hat, sich verantwortlich für diese gesamte Filiale immer fühlen muss. Das heißt, es darf niemals passieren, dass ein Kunde reinkommt und er sagt, ich bin hier nicht zuständig oder ich weiß nicht, ich habe gerade anfangen oder sowas. Also, so etwas merkt man den DM-Filialen sehr an und ich bin ja großer DM Kunde jahrelang gewesen.

LB: Also, es ist wirklich ein toller Unternehmer. Der Schreibstil ist jetzt, fand ich, jetzt nicht ganz so toll, aber ist okay, kann man lesen. Aber es ist halt einfach nur, dass man mal wirklich sehen kann, wo man damit hinkommt, wenn man einfach an das Gute im Menschen glaubt. Er wird ja dann Schönwetterunternehmer genannt, das kann er gar nicht sein, wenn man sieht, wie sich andere in dem Markt auch schwertun. Beispiel Schlecker wieder und das ist toll. Das finde ich toll an ihm, er ist es ja wirklich ein Verfechter und er setzt sich da wahnsinnig ein für dieses bedingungslose Grundeinkommen.

BF: Hat er es nicht sogar als allererster mal niedergeschrieben?

LB: Das mag sein, er hat ja generell so einen Hintergrund da Richtung Waldorfschulen und den ganzen Montessori-Dingern da. Da kenne ich mich jetzt gar nicht mit aus, aber es kann sein, dass er das war. Auf jeden Fall ist er da ein ganz strenger Verfechter von und das finde ich auch absolut sinnvoll, darüber nachzudenken.

BF: Ganz tolle Vision.

LB: Ja, in der jetzigen Welt und dann ist er natürlich von meinem Lieblingswirtschaftsmagazin auch noch größter Aktionär. Von Brand eins, weil er eingestiegen ist, weil er einfach sagt, so ein tolles Magazin, das muss wirtschaftlich überleben und da ist er dann als größter Aktionär auch noch eingestiegen. Die Rendite ist für ihn halt die Artikel, die da drinstehen, sagt er.

BF: So etwas liebe ich! Aber weißt Du, eigentlich reicht mir das jetzt schon, dass wir über den gesprochen haben. Ich würde jetzt zum Beispiel nicht noch das ganze Buch lesen müssen. Also, der kommt immer mal wieder und es ist immer mal wieder Gesprächsthema. Und das sind einfach Leute, die inspirieren. Das finde ich toll, fantastisch.

LB: Absolut.

BF: Gut, ein weiterer fantastischer Mensch ist Reinhold Messner.

LB: Ja, okay, da gehen auch die Meinungen auseinander. Ich bin auf jeden Fall ein großer Fan von ihm. Wir hatten ja auch die erste Podcast Folge, wenn Du Dich erinnerst, über Reinhold Messner gemacht.

BF: Ich erinnere mich. Die ist auch immer noch hörenswert, würde ich sagen.

LB: Gut, ich habe sie jetzt lange nicht gehört, ziemlich genau seitdem sie rausgekommen ist.

BF: Aber ich weiß noch, dass es eigentlich eine spannende Folge war. Ich habe die in sehr guter Erinnerung.

LB: Habe ich auch.

BF Gut, also, das Buch heißt „Über Leben“. Du bist ein großer Fan von ihm und was kann man sich als Unternehmer von ihm abschauen oder was kann man da lernen?


Über Leben
Reinhold Messner

LB: So viel, darüber geht auch die Podcast Folge. Die basiert aber noch auf einem anderen Buch, aber dieses „Über Leben“, das habe ich jetzt gerade, 2017, gelesen, was wirklich seine Biografie ist, wie er aufgewachsen ist und so. Aber was man als Unternehmer von so einem extremen Bergsteiger lernen kann, also, dieser bedingungslose Wille, diese Anpassungsfähigkeit, hat man ja auch, als ihm dann bei der ersten Expedition im Himalaya im Hochgebirge dann sämtliche Zehen amputiert werden mussten, konnte er nicht mehr klettern. Dann hat er sich halt nur noch auf Eisklettern spezialisiert. Aber da dann auch, was er da erreicht hat und so, ich meine, toll.

BF: Ja.

LB: Kämpf immer und ich meine, das ist ja kein kämpfen, wie wir Unternehmer das tun. Das ist ja immer existenziell. Wie oft er dem Tod von der Schippe gesprungen ist, ist ja unglaublich.

BF: Gut, wir kommen zur letzten Empfehlung für die Leseliste 2018. Ein Klassiker, „Noch mehr Zeit für das Wesentliche“. Das ist ja fast unser abschließender Satz im Podcast. Lothar Seiwert, der deutsche Zeitmanagement Papst. Gut, dass Du jetzt einen Zeitmanagement Papst zitierst, finde ich schon auch witzig.


Noch mehr Zeit für das Wesentliche
Lothar Seiwert

LB: Ja, weil ich ja nicht dran glaube, an Zeitmanagement. Ich sage ja immer, es gibt Selbstmanagement, war ja auch mein TechTalk, Zeitmanagement, so ein Schwachsinn. Aber der Seiwert ist wirklich hier so der, der in Deutschland wirklich so die ersten Bücher darüber geschrieben hat. Diese ganze Simplyfy Geschichte, die kennst Du bestimmt auch, ist auch von ihm und auch klasse Vordenker und so. Und er hat den Klassiker neu aufgelegt, ich weiß gar nicht, vor ein paar Jahren war das, dieses mehr Zeit für das Wesentliche, ursprünglich heißt es Mehr Zeit für das Wesentliche. Tolle Methodik drin, tolle Themen, etwas angestaubt, so ins digitale Zeitalter ist er noch nicht so ganz angekommen, merkt man, aber ich meine, dafür gibt es ja dann mich.

BF: Okay, wunderbar. Ich fasse zusammen, fürs kommende Jahr auch gut als Weihnachtsgeschenk zu verschenken. Wir haben da nicht direkt was von, von daher, lasst Euch inspirieren von Lars Leseliste. 

Im Bereich Selbstmanagement gibt es:

 Die Kunst des guten Lebens von Rolf Dobelli, 

dann 

Die Neuerfindung des Erfolgs von Arianna Huffington, 
Die Gebrauchsanweisung für das Leben von Andreas Altmann. 

Das ist ja das Buch, was ich geschenkt bekomme. Ich werde berichten.



Dann zwei Bücher zum Thema Unternehmertum: 

Scaling up von Verne Harnish und 
Good to Great von Jim Collins. 

Bei den Biografien empfiehlt Lars Götz Werner, womit ich nie gerechnet habe. Das ist der Gründer von DM und Reinhold Messner Über Leben, der Klassiker, Mehr Zeit für das Wesentliche, neu aufgelegt mit dem Titel Noch mehr Zeit für das Wesentliche von Lothar Seiwert. Was liegt für 2018 auf Deinem Schreibtisch oder auf Deinem Nachttisch, Lars?

LB: Ja, schon wahnsinnig viel. Also ich glaube, runtergeladen habe ich schon fünf, sechs Bücher. Also, sehr viel. Ich freue mich jetzt auf jeden Fall, in den Weihnachtsferien werde ich die Entdeckung der Langsamkeit von Sten Nadolny lesen.

BF: Siehst Du, das habe ich vor 20 Jahren gelesen, da schließt sich doch der Kreis. Also ein Zitat von Unbekannt, je tiefer die Stillen desto höher die Inspiration. In diesem Sinne wünschen wir Euch wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Hier geht es zu den Leseempfehlungen von 2017:

Meine Leseempfehlungen