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  • Thomas Maier

    Hallo Lars,

    vielen Dank für den Blogbeitrag. Ich habe in der Vergangenheit schon die Erfahrung gemacht, dass der Export bzw. das Backup zwar oft möglich ist – und auch oft ziemlich einfach gehalten ist. Allerdings dann die Nutzung des Backups, also der Restore, dann doch erhebliche Probleme verursacht.

    Bei Google Drive sehe ich da kein Problem – aber zum Beispiel beim Backup von Trello, Todoist und Slack. Sollte einer der Anbieter nicht mehr erreichbar sein, was nutzt mir dann eine exportierte CSV Datei – mit dieser kann ich zuerstmal nicht arbeiten. Sollte ein Dienst für länger ausfallen, stellt sich die Frage: Wo kann ich diese Daten denn wieder importieren? Unterstützt auch eine Alternativ-Software den Import der Daten?

    Ich habe es sogar schon erlebt, dass nicht mal der gleiche Dienst die Daten einlesen konnte: Weil sich zum Beispiel der Dienst im Internet verändert hat und die Datenstruktur nun eine andere ist und mein Backup noch auf alten Strukturen basiert sind die Daten nun inkompatibel. Mein Export ist somit nutzlos.

    Ein weiteres Problem ist oftmals: Was landet wirklich im Backup. Eine CSV Datei hat es zum Beispiel so an sich, dass darin keine Bilder enthalten sind. Oftmals sieht es zuerstmal toll aus, wenn ich ein Backup habe – doch was ist darin wirklich enthalten.

    Ich meine: Wenn sich jemand schon die Arbeit macht und ein regelmäßiges Backup zieht, sollte er auch den Restore mal versuchen, und prüfen, ob ihm die Wiederhergestellten Daten überhaupt weiterhelfen.

    Viele Grüße
    Thomas Maier

    • Danke für Deinen Kommentar und Deine Meinung, lieber Thomas.
      Ich kann Deine Bedenken durchaus verstehen, persönlich habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass es immer eine Möglichkeit des Restore gibt. So kann ich z.B. Trello Daten, ohne irgendwelche Verluste und Probleme, beim direkten Konkurrenten MeisterTask einlesen und die Evernote Dokumente in Microsoft OneNote.

  • Daniel Kohtes

    Hallo Lars,
    wie immer kurz und prägnant. Vielen Dank.

    Ich würde noch gerne die Frage erweitern: wie sichert Ihr denn Eure E-Mails, Kalender und Kontakte?

    Da wir hier mit G Suite (fast) ausschließlich im Browser arbeiten (also keine Synchronisation mit Apple Mail oder ähnlichem nutzen), haben wir uns für Backupify (alternativ Spanning) als Backuplösung entschieden.

    Neben der reinen Sicherung (die Google sicherlich auch viel effektiver hinbekommt), geht es mir dabei um eine weitere Zugriffsmöglichkeit auf meine Daten, wenn bei Google mal was wirklich schwerwiegendes passiert und ich ggf. über längere Zeit sonst keinen Zugriff auf meine Daten hätte.

    Herzliche Grüße
    Daniel

  • Nicole

    https://uploads.disquscdn.com/images/ed3d4d22c928c04aff5979599ee3a97bedc13b10defce11fd8ee5aed64e3b704.jpg – Das ist ein realer Chat-Mitschnitt zwischen einem Kollegen von mir und „Chris“ vom Support-Team von Google Drive. Soviel zum Thema „Backups bei Google Drive……

    • Daniel Kohtes

      Hallo Nicole,
      vielen Dank für Deine Nachricht, aber anhand dieses Ausschnitts kann man leider nicht feststellen, was genau vorgefallen ist.

      Was Lars z.B. in seinem Szenario nicht behandelt hat, sind „Fehler“ von Benutzern. Wenn z.B. ein Benutzer Dateien löscht, die später gebraucht werden, dann sind diese eben z.B. nach mehr als 30 Tagen nicht mehr im Papierkorb. Das Google dann auch kein Backup mehr davon hat, ist völlig natürlich.

      Das Backup von Google schützt Dich also nur gegen kurzfristige technische Probleme im „Live-System“. Gegen alles andere musst Du Dich tatsächlich am Besten selbst absichern. Darum ist auch der Hinweis auf TimeMachine so wichtig, denn TimeMachine sichert ja stündlich – zumindest so lange Platz vorhanden ist – alle Änderungen und kann dadurch auch gewisse „Fehler“ – wie z.B. das fälschliche Löschen von Dateien – von Benutzern ausgleichen.

      Im Grunde fehlt so zu sagen als Einleitung bei Lars der Hinweis: „Die Verantwortung für den richtigen Umgang mit den eigenen Tools trägt immer der Benutzer!“ Wenn er die nicht übernehmen kann, ist Google sicherlich nicht der richtige Partner, im die Verantwortung zu übertragen.

      Herzliche Grüße
      Daniel

      • Nicole

        Ja, das stimmt. Benutzerfehler sind natürlich oft die grösste Ursache. Da mein Kollege technisch sehr versiert ist, bin ich in diesem Fall nicht davon ausgegangen. Ich müsste mal noch genauer nachfragen.
        Ich habe die wichtigsten Daten und Unterlagen noch auf externen Festplatten, die wir auch extern eingelagert haben.

        • Daniel Kohtes

          Ich möchte da auch Google nicht in Schutz nehmen oder behaupten, ich wüsste, was bei Google oder anderen Cloud-Diensten sicher ist und was nicht.
          Meine Datensicherung sieht jedenfalls – wie auch in meinem anderen Kommentar geschrieben – weitere Sicherungsziele vor.

          Neben dem regelmäßigen Ergänzen der Sicherungen habe ich für mich noch das regelmäßige Prüfen, ob die Sicherung auch noch zurückgelesen werden kann als eine wichtige Tätigkeit eingeplant.

          Kommt natürlich nicht von ungefähr, sondern mir ist einmal kurz nachdem die Festplatte in meinem Notebook kaputt gegangen ist, aufgefallen, dass auch die externe Festplatte mit den Sicherungen drauf nicht mehr funktioniert. Zum Glück hatte ich noch eine nur 2 Wochen alte Sicherung auf einer anderen Festplatte…

    • Danke für die Ergänzung, liebe Nicole.
      Mit Backup meinte ich aber nicht, händisch gelöschte Files, die wieder hergestellt werden können, sondern eine Datensicherung des gesamten aktuellen Datenbestandes.