Warum mobile Apps weniger Funktionen besitzen

Warum mobile Apps weniger Funktionen besitzen, ist eine der Fragen, die wir aus Euren zahlreichen Zuschriften herausgesucht haben und beantworten wollen. Aber auch zu dem Morgenritual von Lars könnt Ihr heute etwas erfahren.

Eure Fragen erreichen uns per E-Mail an fraglars@larsbobach.de oder schreibt in die Kommentare bei YouTube mit #fraglars.

Links

Frag Lars – Folge vom 20. November 2019
GoodReader
Notability
Morgenroutine: 5 Tipps für den perfekten Start in den Tag
Das 6 – Minuten Tagebuch von Dominik Spenst (*)
Das 6 – Minuten Tagebuch plus (*)
Interview mit dem Datenschutz-Guru Stephan Hansen-Oest
OneNote

Die Themen

1. Datenspeicher und Synchronisierung

Los geht es mit einer Ergänzung zu dem Thema Datenspeicher Synchronisierung, was wir in der Folge vom 20. November 2019 behandelt hatten. Branislav hat uns dazu geschrieben:

Bevor ich GoodNotes kannte, habe ich GoodReader verwendet und verwende es immer noch für die Ablage von PDFs.  GoodReader kann man mit fast allen Online Speichern (OneDrive, NextCloud …) verbinden. Entweder man kopiert Ordner oder Dokumente in die App oder man richtet die Synchronisation ein wie man möchte.  Ein Blick auf die App lohnt auf jeden Fall.

Danke an Branislav für diesen Tipp. GoodReader war mit eine der ersten Apps, die Lars vor etlichen Jahren auf dem iPad hatte. Er hat sie aber schon lange nicht mehr genutzt und kann sie daher nicht beurteilen. Aber man sollte sie sich einfach einschauen und sehen, ob GoodReader für die eigenen Anforderungen passt.

2. Notability mit Familienmitgliedern teilen

Im Appstore wurde gesagt, dass man die Notability App mit sechs Familienmitgliedern teilen kann. Daraufhin hat Martin sich Notability gekauft, findet aber nun diese Möglichkeit nicht, wie man die App teilt.

Notability ist eine Alternative für GoodNotes. Jede App lässt sich mit der Familienfreigabe nutzen, es ist keine Besonderheit von Notability. Man muss die Familienfreigabe einrichten und die Familienmitglieder dann hinzufügen. Danach können die Familienmitglieder sich die im Appstore gekauften Apps kostenlos herunterladen.

3. Podcasts mit Barbara

Chris hat mal eine ganz anders geartete Frage. Er möchte wissen, warum Lars seine Podcasts zusammen mit Barbara Fernández gestaltet. Ihm gefällt das sehr gut.

Lars hat sich ganz bewußt dafür entschieden, die Podcasts mit Barbara zu machen, weil er Solofolgen im Podcast sonst zu langweilig findet. Da findet er es gut einen Counterpart zu haben. Auch in seinem neuen Hallo Fokus! Podcast gibt es keine Solofolgen. Entweder macht er Folgen mit Barbara oder Wolfgang oder er hat Gäste, die er interviewt.

4. Morgenroutine etablieren

Eine weitere Frage von Chris bezieht sich auf das Morgenritual von Lars. Auch da möchte er gern mehr wissen, da er sich ein eigenes aufbauen möchte.

Lars findet es sehr wichtig eine Morgenroutine zu haben und legt es allen dringend ans Herz sich eines zuzulegen. Wenn man morgens schon hektisch in den Tag startet, so wird sich dann auch der Tag hektisch gestaltet, so ist seine Erfahrung. Daher ist es besser morgens langsam und gelassen in den Tag zu starten. Das kann mit Meditation, Lesen oder Sport sein. Dadurch, dass man dann schon etwas getan hat, verwandelt sich der Tag komplett.

Wolfgang kann das nur bestätigen. Man startet strukturiert in den Tag und die Dinge bauen aufeinander auf.

Die Morgenroutine von Lars sieht folgendermaßen aus:
Er trinkt nach dem Aufstehen als erstes ein Glas Wasser, um schon etwas für seinen Wasserhaushalt getan zu haben. Im Anschluss führt er Tagebuch mit dem 6 – Minuten Tagebuch (*). Dann geht er mit einer Tasse Kaffee wieder für 20 bis 30 Minuten ins Bett um zu lesen. Abschließend macht er dann noch für fünf Minuten eine Sporteinheit für den Muskelaufbau, damit sein Kreislauf in Schwung kommt.

Um eine Morgenoutine einzuführen, empfiehlt Lars es sich erstmal zu überlegen und aufzuschreiben, wie man es machen möchte. Dann kann man es langsam aufbauen. Später kann man es immer noch ändern, beispielsweise etwas dazufügen oder etwas weglassen. Wichtig dabei, 21 Tage muss man es durchhalten, damit es zu einer Routine wird und man es nicht mehr missen möchte.

5. Reduzierter Funktionsumfang bei mobilen Apps

Thomas hat eine ganze Reihe an Fragen an Lars. Er sagt, er ist im digitalen Büro angekommen und nutzt jetzt ein MacBook Pro und das iPad 6. Generation mit dem Apple Pencil. Dabei hat er festgestellt, dass auf den mobilen Geräten der Funktionsumfang der Applikationen gegenüber den Standard-Browser bzw. Desktop-Anwendungen deutlich reduziert ist. Thomas möchte wissen, wie Lars mit dieser Problematik umgeht.

Um dieses Thema ging es auch schon in der letzten Frag Lars Folge. Ja, die Apps für die mobile Nutzung sind in ihrem Funktionsumfang eingeschränkt. Aber die Apple-Apps unterstützen auf dem iPad die Benutzung des Pencils.

Grund für den eingeschränkten Funktionsumfang sind die verschiedenen Plattformen, es sind verschiedene Programme, bei denen auch anderen Programmiersprachen benutzt werden und es ist insgesamt aufwändiger. Das konnte Lars von MeisterTask erfahren.

Wenn Lars eine Funktionalität benötigt, die er in der iPad App nicht hat, benutzt er dafür dann auch mal den iMac im Büro.

6. Office-Produkte von Apple

Die zweite Frage von Thomas bezieht sich auf die Office-Produkte von Apple, wie Numbers, Pages usw. und warum wir diese nicht anstelle der Google Apps nutzen. Hängt es mit der DSGVO zusammen und darf Thomas sie dann als Selbständiger überhaupt nutzen?

Genau das ist der Grund, die Office-Produkte von Apple sind nicht DSGVO-konform und können daher von Selbständigen nicht genutzt werden. Apple ist da nicht für den Businessbereich ausgerüstet. Dazu gibt es auch ein Interview mit dem Datenschutz-Guru Stephan Hansen-Oest, der das bestätigt.

Den großen Vorteil von Google G Suite, den Lars sieht, ist, dass es die Teamkollaboration so gut wie kein anderer unterstützt. Das trifft natürlich auch auf die Microsoft-Anwendungen zu.

7. Notiz-App für Apple und Windows

Martin ist seit kurzem Besitzer eines iPads Pro und sucht nun ein Notizprogramm, das er sowohl auf dem iPad als auch auf Windows-Rechnern im Büro benutzen kann. Sprich eine Speicherform für beide Welten, außer PDF. da er die Notizen gerne weiter bearbeiten möchte.

Diese Frage gehört mittlerweile zu den Klassikern, die wir trotzdem gerne beantworten. Für solche Fälle nimmt man am besten OneNote von Microsoft. OneNote läuft auf dem iPad, läuft auf dem Smartphone und läuft auch unter Windows.

Das war es für dieses Mal. Wir wünschen Euch wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

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